08.12.2022 13:53 Uhr

Drohte Ronaldo mit Abreise? Superstar kontert

Cristiano Ronaldo steht bei der Fußball-WM unter Beobachtung
Cristiano Ronaldo steht bei der Fußball-WM unter Beobachtung

Cristiano Ronaldo sorgt bei der Fußball-WM in Katar nicht nur sportlich für Schlagzeilen. Im Achtelfinale gegen die Schweiz musste der Superstar zunächst auf der Bank Platz nehmen. Im Anschluss kamen Berichte auf, wonach der verärgerte Angreifer angeblich damit drohte abzureisen. Der portugiesische Verband FPF und Ronaldo selbst widersprechen.

"Die FPF stellt klar, dass der Kapitän der Nationalmannschaft, Cristiano Ronaldo, zu keinem Zeitpunkt gedroht hat, die Nationalmannschaft während des Aufenthalts in Katar zu verlassen", heißt es in einer offiziellen Mitteilung, die am Donnerstag veröffentlicht wurde.

Zuvor kursierten in portugiesischen Medien Berichte, wonach Ronaldo aus Frust über seinen Bankplatz gegen die Schweiz offenbar darüber nachdachte, von der Fußball-WM in Katar abzureisen.


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"Cristiano Ronaldo stellt jeden Tag eine einzigartige Leistung in den Dienst der Nationalmannschaft und des Landes, die man respektieren muss und die von einem unbestreitbaren Engagement für die Nationalmannschaft zeugt", reagierte der portugiesische Fußball-Verband auf die Gerüchte.

Cristiano Ronaldo im WM-Achtelfinale nur Joker

"Wie sehr sich der Spieler mit den meisten Einsätzen für Portugal einsetzt, wurde übrigens - wenn nötig - beim Sieg gegen die Schweiz im Achtelfinale der Weltmeisterschaft 2022 erneut unter Beweis gestellt", lautet es in der FPF-Mitteilung.

Ronaldo wurde beim 6:1-Kantersieg gegen die Eidgenossen in der 74. Minute für den Dreifachtorschützen Goncalo Ramos eingewechselt und blieb ohne einen eigenen Treffer.

"Die Nationalmannschaft - Spieler, Trainer und FPF-Struktur - ist, wie seit dem ersten Tag, mit vollem Engagement und Enthusiasmus dabei, das aufzubauen, was das Land als die beste Teilnahme Portugals an einer Weltmeisterschaft aller Zeiten will", teilte der portugiesische Verband mit.

Cristiano Ronaldo bezieht Stellung

Ronaldo selbst bezog am Donnerstagnachmittag bei Instagram Stellung. "Eine Gruppe, die zu vereint ist, um durch äußere Kräfte zerbrochen zu werden. Eine Nation, die zu mutig ist, um sich von einem Gegner einschüchtern zu lassen. Ein Team im wahrsten Sinne des Wortes, das bis zum Ende für den Traum kämpfen wird", schrieb Ronaldo unter ein Bild der Nationalauswahl.

Im Viertelfinale trifft Portugal am Samstag (16 Uhr) auf Marokko.


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