Spektakuläre Gerüchte über Zidane-Comeback

Der ehemalige Weltklasse-Spieler Zinedine Zidane bleibt auch Jahre nach seinem letzten Engagement als Trainer begehrt. Einem Medienbericht zufolge könnte er nun bald schon an die Seitenlinie zurückkehren.
Zinedine Zidane ist die Wunschlösung des saudi-arabischen Fußballverbands für den Posten des Cheftrainers der Nationalmannschaft. Das berichtet der italienische "Corriere della Sera".
Aktuell wird Saudi-Arabien von einem nicht minder prominenten Coach trainiert: Roberto Mancini, der 2021 mit Italien die Europameisterschaft gewonnen hatte. Erst im vergangenen August war der 59-Jährige in die Wüste gezogen, nachdem er als Nationaltrainer der Squadra Azzurra zurückgetreten war.
Doch von Erfolg ist sein Wirken in Saudi-Arabien bislang noch nicht gekrönt. In der Qualifikationsgruppe zur Weltmeisterschaft von 2026 in Mexiko, Kanada und den USA belegt Mancini mit seinem Team mit fünf Zählern nur den dritten Platz. Tabellenführer Japan ist mit fünf Punkten Vorsprung enteilt, mit Australien (2. Platz) und Bahrain (4.) haben zwei Konkurrenten ebenfalls fünf Punkte auf dem Konto. Nur die ersten beiden sind qualifiziert, die Teams auf den Plätzen drei und vier müssen in einer weiteren Runde bestehen.
30 Millionen Euro Abfindung für Mancini?
Die Niederlage gegen Japan (0:2) und das Unentschieden gegen Bahrain (0:0) Mitte Oktober lassen den Stuhl von Roberto Mancini nun gewaltig wackeln, so der "Corriere" mit Verweis auf einen Bericht von "Riyadh TV".
Eigentlich besitzt der Italiener noch einen Vertrag bis 2027, der überaus gut dotiert sein soll: Angeblich verdient der Star-Trainer ein Jahresgehalt in Höhe von 30 Millionen Euro. Angeblich verhandeln beide Parteien bereits über eine Vertragsauflösung, als Abfindung sollen ebenfalls 30 Millionen Euro im Raum stehen.
Während eine Verpflichtung von Zinedine Zidane, der seit seinem Abschied von Real Madrid im Jahr 2021 ohne Job im Trainergeschäft ist, der große Traum von Saudi-Arabien sein soll, werden in Al Muhammadi vom Klub Al Hazem sowie in Hervé Renard, Trainer der "Grünen Falken" zwischen 2019 und 2023, zwei weitere Optionen gehandelt.