Beschreibung

Wo früher eine Lehmgrube der Linzer Bevölkerung Arbeitsplätze beschaffte, wurde in den Nachkriegsjahren das Fundament für ein Sportstadion gelegt. Das Oval wurde am 28. Juni 1952 mit einem großen Schul- und Sportfest eingeweiht. Aus der Vogelperspektive glich der Neubau einem überdimensionalen U, noch heute ein markantes Merkmal des Linzer Stadions. Im Laufe der 60er und 70er Jahre fanden in Kooperation mit Österreichs größten Stahlkonzern VOEST-Alpine zahlreiche Adaptierungen statt. Nachdem die Tribünen der Linzer Gugl – wie der Stadionname im Volksmund lautet – 1994 komplett überdacht wurde, ging der letzte große architektonische Eingriff im Winter 1994/95 über die Bühne. Die Wellenbrecher in den Stehplatzblöcken mussten neuen Klappstühlen weichen.