Valencia CF .:. Steckbrief
| Mannschaft: | Valencia CF |
| vollst. Name: | Valencia Club de Fútbol |
| Land: |
|
| Spitzname: | Los Ches |
| gegründet: | 18.03.1919 |
| Farben: | schwarz-weiß |
| Mitgliederzahl: | 44.962 |
| Sportarten: | Fußball |
| Stadion: |
Estadio de Mestalla
52.200 Plätze |
| Anschrift: |
Calle Pintor Monleón 4 46023 Valencia |
| Telefon: | 0 96 / 337 26 26 |
| Telefax: | 0 96 / 337 23 35 |
| Homepage: | www.valenciacf.es |
| E-Mail: | prensa@valenciacf.es |
Valencia CF .:. Erfolge
| 3 x Europa League Sieger |
| 1962 1963 2004 |
| 1 x UI-Cup-Sieger |
| 1998 |
| 2 x Europäischer Supercupsieger |
| 1980 2004 |
| 1 x Europapokalsieger der Pokalsieger |
| 1980 |
| 6 x Spanischer Meister |
| 1942 1944 1947 1971 2002 2004 |
| 2 x Segunda División |
| 1931 1987 |
| 7 x Spanischer Pokalsieger |
| 1941 1949 1954 1967 1979 1999 2008 |
| 2 x Spanischer Supercupsieger |
| 1949 1999 |
Valencia CF .:. Portrait
Die Gründung des „Valencia Club de Fútbol“ fällt ins Jahr 1919. Ort des Geschehens war eine kleine Kneipe im Stadtkern von Valencia. Nachdem der Verein bereits 1922 die erste regionale Meisterschaft gewonnen hatte und das Interesse der Öffentlichkeit immer größer wurde, beschloss man 1923 den Umzug vom ursprünglichen Standort „Algirós“ in das gerade fertig gestellte „Mestalla“-Stadion (in dem das Team auch heute noch seine Heimspiele austrägt). 1928 wurde dann die „Primera Division“ gegründet, der FC Valencia war zu diesem Zeitpunkt bereits zweitklassig und schaffte drei Jahre später auch den Aufstieg in Liga eins. 1941 gewannen die Kicker von der Mittelmeerküste den nationalen Pokal und wurden ein Jahr später zum ersten Mal spanischer Meister. Der Erfolg des FC Valencia setzte sich zunächst fort, 1944 errang man zum zweiten Mal die Meisterschaft und 1947 und 1949 zwei weitere Pokalsiege. Letzteres gelang 1954 noch einmal - dies blieb allerdings auch der einzige Titel in den 50er Jahren. Erfolgreicher waren die 60er, konnte man doch neben dem Sieg im nationalen Pokal (1967) auch zweimal hintereinander den UEFA-Cup gewinnen: 1962 wurden im Endspiel die Rivalen aus Barcelona mit 6:2 deklassiert, und im Jahr darauf unterlag Dynamo Zagreb mit 1:2. Auch 1964 erreichte der FC Valencia – nun zum dritten Mal in Folge - das Finale, scheiterte aber mit 1:2 gegen Real Saragossa (in der Runde zuvor hatte man noch den 1.FC Köln ausgeschaltet). Neben Spielern wie Romario, Santiago Canizares oder Gaizka Mendieta, die eher die jüngere Vereinsgeschichte geprägt haben, muss im Zusammenhang mit dem FC Valencia auch Alfredo di Stefano genannt werden: der Argentinier – als Spieler unter dem Spitznamen „der blonde Pfeil“ bekannt - war zwischen 1953 und 1966 Teil des so genannten „weißen Balletts“ von Real Madrid und erzielte für die „Königlichen“ in 565 Spielen 466 Tore. Im Anschluss spielte er noch für Espanol Barcelona, kehrte dann aber nach Argentinien zurück um 1970 als Trainer der Boca Juniors Buenos Aires argentinischer Meister zu werden. Prompt erhielt di Stefano ein Angebot aus Europa: vom FC Valencia. Er nahm es an und wurde gleich im ersten Jahr spanischer Meister. Die Krönung der Zusammenarbeit gelang allerdings erst im Jahr 1980: das Endspiel um den Europapokals der Pokalsieger gegen Arsenal London gewann man mit 5:4 nach Elfmeterschießen. In den darauf folgenden 20 Jahren stand der FC Valencia im Schatten der beiden großen Clubs aus Madrid und Barcelona. Den ersten Lichtblick gab es erst wieder 1999, als man zum sechsten Mal den nationalen Pokalwettbewerb für sich entscheiden konnte und auch die Qualifikation zur Champions League schaffte. Außerdem konnte man mit Hector Raul Cuper einen in Spanien sehr renommierten Trainer verpflichten. Mit ihm erreichte Valencia zweimal hintereinander das Finale der Champions League, verpasste es aber beide Male, den Thron des europäischen Fußballs zu besteigen: nach einem 0:3 gegen Real Madrid im Jahr 2000 verlor man auch ein Jahr später gegen Bayern München (4:5 im Elfmeterschießen). Auch in der Meisterschaft hatte es nur zu Platz fünf gereicht, und Cuper musste gehen. Neuer Trainer wurde Rafael Benitez, der gleich im ersten Jahr beim FC Valencia spanischer Meister wurde (vierter Meistertitel), im UEFA-Cup allerdings schon im Viertelfinale an Inter Mailand scheiterte. Ein Jahr später verloren Benitez und seine Spieler erneut gegen die Italiener, dieses Mal in der Champions League aber wieder im Viertelfinale. Besser klappte es auch national nicht: lediglich Platz fünf stand am Saisonende zu Buche. Trotz magerer Bilanz in der Saison 2002/2003 vertraute man in Valencia weiter auf Benitez, und das Vertrauen hat sich ausgezahlt: 2004 ist der Club zum fünften mal spanischer Meister und steht außerdem im Finale des UEFA-Cups. |



