29.03.2024 08:39 Uhr

April, April! Eberl will Trainersuche schnell beenden

Max Eberl will so schnell wie möglich einen Bayern-Trainer für die kommenden Saison präsentieren
Max Eberl will so schnell wie möglich einen Bayern-Trainer für die kommenden Saison präsentieren

Xabi Alonso, Roberto De Zerbi, Ralf Rangnick - oder doch Zinedine Zidane oder ein Comeback von Hansi Flick? Bei der Trainersuche des FC Bayern schwirren viele Namen umher. Die Münchner wollen möglichst bald Fakten schaffen.

Der FC Bayern will seine Suche nach dem Nachfolger von Thomas Tuchel alsbald abschließen und noch im April eine Lösung präsentieren. 

"Wir starten in den April, es wäre schön, wenn wir es im April hinbekämen, ohne dass ich mir jetzt sage, das ist der ultimative Tag", sagte Sportvorstand Max Eberl im "Sky"-Interview: "Wenn es eben ein bisschen länger dauert, dauert es ein bisschen länger."

Man wolle die Entscheidung aber "so schnell wie möglich, aber auch so gut wie möglich" treffen, beteuerte der 50-Jährige: "Wir wollen die beste Entscheidung treffen." 

Wunschkandidat der Münchner ist Leverkusen-Trainer Xabi Alonso. Eine Verpflichtung des Spaniers bezeichnete Bayern-Patron und Aufsichtsrat Uli Hoeneß bei "BR24Sport" allerdings als "sehr schwierig, um nicht zu sagen wahrscheinlich unmöglich".

FC Bayern: Ralf Rangnick heiße Option?

Hinter Alonso stehen laut Medienberichten der Italiener Roberto De Zerbi (Brighton & Hove Albion) und Österreichs Nationaltrainer Ralf Rangnick weit oben auf dem Bayern-Zettel.

Wie der "kicker" berichtet, soll Rangnick mittlerweile die "erste Alternative" sein, sollte Alonso nicht nach München kommen. Der 65-Jährige habe im Vergleich zu De Zerbi den Vorteil, dass er Deutsch spricht.

Zudem kennt Rangnick Bayerns Sportdirektor Christoph Freund aus gemeinsamen Salzburger Zeiten (2013 bis 2015).

"Wir sind an mehreren Trainern dran", sagte Eberl: "Wir loten aus, wir schauen, was wirklich machbar ist. Wir versuchen, den passenden Trainer zu finden", so der FCB-Boss, der mit Blick auf die Kandidaten ausführte: "Es gibt Rahmenbedingungen, die man auch erfüllen muss. Vielleicht ist es ein Trainer, der perfekt passen würde, aber die Rahmenbedingungen sind so exorbitant, dass wir sagen, okay, das passt vielleicht gar nicht." 

Der FC Bayern mache sich viele Gedanken, "das ist jetzt kein Schnellschuss, wo wir sagen: 'Großer Name ist machbar, ist frei, den holen wir!'", sagte Eberl: "Wir versuchen das Grand zu sehen, um dann zu entscheiden: Das passt am besten zu Bayern München."