1. FC Köln .:. Steckbrief
| Mannschaft: | 1. FC Köln |
| vollst. Name: | 1. Fußball-Club Köln 01/07 |
| Land: |
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| Spitzname: | Geißböcke |
| gegründet: | 13.02.1948 |
| Farben: | rot-weiß |
| Mitgliederzahl: | 54.400 |
| Sportarten: | Fußball, Handball, Tischtennis, Gymnastik |
| Stadion: |
RheinEnergieStadion
50.997 Plätze |
| Anschrift: |
Postfach 420251 50896 Köln |
| Telefon: | 02 21 / 71 61 63 00 |
| Telefax: | 02 21 / 71 61 63 99 |
| Homepage: | www.fc-koeln.de |
| E-Mail: | info@fc-koeln.de |
1. FC Köln .:. Erfolge
1. FC Köln .:. Portrait
Am 13. Februar 1948 treffen an einem kühlen Spätwintertag die Vereinsvorsitzenden des Klettenberger BC 01 und der SpVgg Köln-Sülz 07 zusammen. FC-Legende Franz Kremer donnert vier Worte, die bei den Anwesenden für Schmunzeln sorgen: "Ich will Meister werden". Zu diesem Zwecke schließen sich die beiden Vereine zu einem neuen Team zusammen: dem 1. FC Köln. Bereits 4 Monate nach seiner Gründung gewinnt der Verein die Rheinbezirksmeisterschaften. Einen Aufstieg in die Oberliga, der damals höchsten Spielklasse, verwehrt ihnen im Relegationsspiel jedoch der Aachener Vorort Würselen. Das entscheidende Spiel verliert der FC mit 0:1. Nur ein Jahr später greift der Verein erneut an und steigt durch zwei ungefährdete Siege gegen den - ja genau - DEN ¬ TSV Bayer Leverkusen 04 in die Oberliga auf. Eine Hassliebe zwischen den beiden Vereinen entsteht. Auf der offiziellen Karnevalssitzung des Vereins im Jahre 1951 taucht ein unerwarteter Gast auf: Er ist kein Freund großer Worte; genauer gesagt spricht er nicht einmal unsere Sprache. Stattdessen erweist er sich als äußerst nervös und pullert ¬ Hennes Weisweiler vor lauter Aufregung das Hemd voll. Es handelt sich um den mittlerweile legendär gewordenen Geißbock. Die Zirkusdirektorin Carola Williams erlaubt sich mit diesem Geschenk an den Verein einen Karnevalsscherz, dessen Werbe- und Identifikationswert sie damals wohl nicht für möglich gehalten hätte. Ein Name ist - der Nervosität des Baby-Bocks sei Dank - schnell gefunden: Hennes I.
Als Hennes I. stirbt, beschließt der Verein, aus dem Karnevalsscherz eine Tradition zu machen. Ein neuer Bock muss her. Hennes II. erweist sich allerdings als Fußballhasser und kommt mit dem Trubel im Stadion überhaupt nicht zurecht. Sein Nachfolger wird sogar Opfer eines heimtückischen Mordanschlags und ist seitdem nur noch ausgestopft in der Geschäftsstelle, dem Geißbockheim, zu bewundern. Unangefochtenes Starmaskottchen bleibt bis heute Hennes IV., mit dessen "Hilfe" die Kölner im Jahre 1977 den Pokalsieg und im darauf folgenden Jahr sogar das Double schaffen: ¬ Meister und Pokalsieger in einer Saison. Das schmerzlichste Jahr für die Geißböcke war sicherlich 1973. Nachdem sie die mögliche dritte deutsche Meisterschaft leichtfertig verspielt hatten, mussten sie sich ausgerechnet im Rheinstadion des verhassten Nachbarn ¬ Düsseldorf dem Lokalrivalen ¬ Mönchengladbach geschlagen geben. Nicht nur, dass das Ergebnis mit 2:1 denkbar knapp war, das Spiel ging auch deshalb in die Geschichtsbücher ein, weil ¬ Günther Netzer sich selbst einwechselte und den entscheidenden Treffer markierte. "Hennes" verlor dieses Spiel gleich zweimal: Einmal der Geißbock auf Seiten der Kölner und ¬ Hennes Weisweiler, mittlerweile Trainer der ¬ Gladbacher, den seine launische Diva ¬ Netzer vor seinem Weggang nach ¬ Madrid kurzerhand mit dieser bis heute einmaligen Aktion demontierte. 35 Jahre lang gelingt es dem 1. FC Köln, permanent im Fußballoberhaus zu verbleiben. Der Verein macht erst im ¬ Jahre 1998 den ¬ Hamburger SV zum letzten verbleibenden Gründungsmitglied, das noch nie abgestiegen ist. |




