11.09.2024 11:56 Uhr

Basler hinterfragt Verkauf des FC Bayern

Mario Basler blickt auf die Defensive des FC Bayern
Mario Basler blickt auf die Defensive des FC Bayern

Der FC Bayern hat Hiroki Ito in der abgelaufenen Transferperiode vom VfB Stuttgart losgeeist. Matthijs de Ligt wurde im Gegenzug an Manchester United verkauft. TV-Experte Mario Basler hätte sich aus Sicht der Münchner Kaderplaner eher von einem anderen Abwehrspieler getrennt.

Rund 23,5 Millionen Euro nahm der FC Bayern in diesem Sommer in die Hand, um Ito zu verpflichten. Der 25-Jährige fehlt aktuell aufgrund eines Mittelfußbruchs, soll in Zukunft aber eine wichtige Rolle in der Innenverteidigung spielen.

Ito habe "eine hervorragende Saison beim VfB Stuttgart gespielt, er ist ein toller Innenverteidiger", urteilte Basler in seiner Kolumne für "Sport1" über den japanischen Nationalspieler.

Der FC Bayern gab in Person von de Ligt dagegen einen Abwehrmann ab. Manchester United soll rund 45 Millionen Euro für den Oranje-Star bezahlt haben.

"Man hätte aber natürlich auch darüber nachdenken können, Matthijs de Ligt zu behalten", meinte Basler und begründete: "Auf meiner Liste, wer hätte gehen können, stand eher Dayot Upamecano, der im letzten Jahr doch den ein oder anderen Bock geschossen hat. Aber wahrscheinlich gab es da wirtschaftliche Gründe - da wird die Gehaltsspanne bei de Ligt wohl doch etwas größer gewesen sein."

FC Bayern: Großer Konkurrenzkampf in der Abwehrmitte

Der Konkurrenzkampf in der Münchner Innenverteidigung ist groß. Neben Upamecano und Ito machen sich Minjae Kim sowie Eric Dier ebenfalls Hoffnung, im Saisonverlauf viel Spielzeit zu erhalten.

Cheftrainer Vincent Kompany setzte in den ersten drei Pflichtspielen der noch jungen Saison auf das Defensiv-Pärchen Upamecano und Kim.

Der FC Bayern hatte in der abgelaufenen Transferperiode noch großes Interesse an Jonathan Tah gezeigt. Bayer Leverkusen ließ seinen Kapitän nach einem wochenlangen Poker letztlich jedoch nicht gen Säbener Straße ziehen.