26.09.2024 13:31 Uhr

Kein Witz! Max Kruse bietet sich beim FC Schalke 04 an

Max Kruse kickt derzeit in der Kreisliga in Berlin
Max Kruse kickt derzeit in der Kreisliga in Berlin

So ganz kann er das Fußballspielen doch noch nicht lassen. Seit circa einem halben Jahr läuft Ex-Nationalspieler Max Kruse gelegentlich für die zweite Mannschaft des BSV Al-Dersimspor in der Berliner Kreisliga auf, sorgte dabei schon einige Male für Aufsehen. Der 36-Jährige traut sich aber laut eigener Aussage immer noch zu, auch im Profi-Fußball helfen zu können - genauer gesagt beim angeschlagenen FC Schalke 04 in der 2. Bundesliga.

Zum wiederholten Male war der Krisenklub aus Gelsenkirchen Gesprächsthema bei dem langjährigen Bundesliga-Stürmer, der unter anderem für Werder Bremen, Borussia Mönchengladbach, den 1. FC Union Berlin und den VfL Wolfsburg auf Torejagd ging. 

In seinem Podcast "Flatterball", den Kruse gemeinsam mit seinem ehemaligen Mannschaftskollegen Martin Harnik betreibt, stellte der Wahl-Berliner zunächst die Frage: "Was ist denn da auf Schalke los? Ich verstehe das gar nicht."

Die Antwort auf seine Frage gab der meinungsstarke Ex-Profi im Anschluss gleich selbst: "Es ist schwierig, wenn zehn Leute denken, sie haben Ahnung."

Kruse spielte damit auf die erneute sportliche Krise bei den Königsblauen sowie den wiederholten Trainer-Rausschmiss an. Auch Sportdirektor Marc Wilmots musste zuletzt gehen.

Kruse sicher: "Bis Januar wäre ich fit"

Der Stürmer, der in seiner Bundesliga-Karriere insgesamt 97 Tore in 307 Partien im Oberhaus schoss, machte den Knappen sogleich ein verlockendes Angebot: "Ich habe die Lösung auf der Hand: Die sollen mich einfach anrufen. Im Januar bin ich da und fit zur Rückrunde. Und wir reißen das Ruder rum", so Kruse, bei dessen Aussagen eine gewisse Selbstironie nicht zu überhören war.

Immerhin schränkte der 17-malige Nationalspieler ein: "Ich bin ja realistisch und kann das gut einschätzen. Sofort spielen: keine Chance. Aber ich sage: Bis Januar würde ich mich fit kriegen. Aber so läuft es halt im Fußball nicht."

Ob beim erneut abstiegsbedrohten Zweitligisten aus dem Ruhrgebiet nun jemand auf den Routinier aufmerksam geworden ist, ist übrigens nicht überliefert.