29.07.2024 18:34 Uhr

Bayer-Boss Rolfes gibt erneut Einblick in Tah-Poker

Jonathan Tah würde gerne von Bayer Leverkusen zum FC Bayern wechseln
Jonathan Tah würde gerne von Bayer Leverkusen zum FC Bayern wechseln

Laut übereinstimmenden Medienberichten ist der FC Bayern ganz heiß auf eine Verpflichtung von Nationalspieler Jonathan Tah. Doch im Poker um die Dienste des Innenverteidigers bewies sich Bayer Leverkusen als harter Verhandlungspartner. In einem Interview hat sich Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes erneut zum Stand der Dinge geäußert.

Bereits am Freitag hatte der Ex-Profi gegenüber der "Bild" einen Einblick in die Gespräche gegeben. "Es gibt keinen neuen Stand. Jona reist am Sonntag mit der Mannschaft mit ins Trainingslager nach Donaueschingen. Wir freuen uns auf ihn", erklärte der 42-Jährige.

Im Gespräch mit "Sky" hat der ehemalige deutsche Nationalspieler nun nachgelegt und erklärt, dass es weiterhin "nichts Neues" gebe. "Es ist weiter der Stand, dass es keine Anfrage oder ein Angebot von irgendeinem Verein gibt, das für uns akzeptabel ist – kein Angebot, von dem wir überzeugt sind, dass es seinem Wert entspricht, weil er ein ganz wichtiger Spieler für uns ist", stellte er klar.

Wie viel muss der FC Bayern für Tah blechen?

Ein Wechsel des Abwehrchefs nach München kann dennoch nicht ausgeschlossen werden. Dem FC Bayern wird weiterhin großes Interesse an einer Verpflichtung nachgesagt. Der "kicker" berichtete am Freitag von einer neuen Offerte des deutschen Rekordmeisters.

Das Fachmagazin schrieb von einer Fixsumme von 20 Millionen Euro sowie zusätzlichen fünf Millionen Euro, die als Bonuszahlungen folgen könnten. Das vorherige Angebot soll sich auf "18 Millionen Euro plus zwei Millionen Euro an Boni" belaufen haben, so der "kicker".

Zuletzt hieß es, dass Bayer Leverkusen den Marktwert von Tah auf rund 40 Millionen Euro taxiert. Laut Transfer-Reporter Fabrizio Romano hat der deutsche Meister bislang kein grünes Licht für einen Transfer gegeben. Tah selbst soll einen Wechsel an die Säbener Straße anstreben. Im Rheinland steht er eigentlich noch bis 2025 unter Vertrag.