Sergej Barbarez
| vollständiger Name: | Sergej Barbarez |
| geboren am: | 17.09.1971 |
| geboren in: |
Mostar, |
| Nationalität: |
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| Größe: | 188 cm |
| Gewicht: | 80 kg |
| Spielfuß: | links |
Sergej Barbarez .:. Vereins-Karriere
| Zeitraum | Verein | Pos | Trikot | ||
| 07/2007 - 06/2008 |
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Bayer Leverkusen |
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ST | |
| 07/2006 - 06/2007 |
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Bayer Leverkusen |
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ST | |
| 08/2003 - 06/2006 |
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Hamburger SV |
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ST | |
| 07/2000 - 08/2003 |
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Hamburger SV |
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ST | |
| 07/1998 - 06/2000 |
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Borussia Dortmund |
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ST | |
| 07/1996 - 06/1998 |
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Hansa Rostock |
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ST | |
| 07/1993 - 06/1996 |
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1. FC Union Berlin |
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ST | |
| 01/1992 - 06/1993 |
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Hannover 96 |
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ST | |
| 07/1989 - 12/1991 |
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Velež Mostar |
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ST | |
| Vereinsspiele |
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Sergej Barbarez .:. Länderspiel-Karriere
Sergej Barbarez .:. Portrait
Eher zufällig kam der Bosnier Anfang der Neunziger in der Bundesliga unter. Damals spielte er bei seinem Heimatverein Velez Mostar – nebenbei war er auch noch in der obersten Spielklasse als Basketballer aktiv. 1992 weilte er im Urlaub bei seinem Onkel in Hannover, als in seiner Heimat der Bürgerkrieg ausbrach. Sein Onkel verhinderte eine Rückkehr des jungen Barbarez und organisierte stattdessen ein Probetraining bei Hannover 96. Nach einem kurzen Intermezzo bei Union Berlin landete der Bosnier bei Hansa Rostock (1996/1997). Dort schaffte er den Durchbruch in Deutschland. Nur zwei Jahre später, 1998/1999, wechselte er zu Borussia Dortmund, wo er kaum Einsatzzeit bekam. 2000/2001 erlöste der HSV das Leiden des jungen Barbarez und bot ihm einen Vertrag an. Seitdem ist er in der Offensive der Rothosen eine feste Größe. Er trat als Torjäger (Torschützenkönig 2001/2002 mit 22 Treffern) in Erscheinung, ebenso als Vorlagengeber. Selbst in der Abwehr wurde er zeitweise aufgeboten. In Hamburg, insbesondere im Fanlager, ist Barbarez derweil nicht unumstritten. Werfen ihm die Einen vor, lauffaul und schlampig im Nutzen von Chancen zu sein, unterstreichen die Anderen den großen Wert Barbarez’ für die Mannschaft. Zeitweise wird er als arrogant bezeichnet, an guten Tagen kann er jedoch ein Spiel alleine entscheiden. Unbestritten sind objektiv betrachtet seine fußballerischen Qualitäten. In der Rückrunde 2005/2006 konnte man sich nicht auf eine Vertragsverlängerung verständigen. Somit wechselte Barbarez 2006/2007 nach Leverkusen; pikanterweise ausgerechnet zu dem Trainer Michael Skibbe, der ihn seinerzeit in Dortmund faktisch nicht berücksichtigte. Für die Nationalmannschaft Bosnien-Herzegowinas ist Barbarez nach wie vor ungemein wertvoll. Außerdem genießt er in seiner Heimat einen ungebrochen guten Ruf, was diverse Auszeichnungen dokumentieren (Fußballer des Jahres 2001 und 2003 in Bosnien und Herzegowina, Mann des Jahres 2005 in Bosnien und Herzegowina, Sportler des Jahres 2005 in Bosnien und Herzegowina -in Mostar wurde 2005 eine Straße nach ihm benannt). In der Bundesliga hat er den Ruf des Rüpels inne. Mit zahlreichen gelben Karten und mehreren Platzverweisen dekoriert, sieht der Bosnier dennoch keinen Anlass, seine Spielweise und sein Verhalten auf dem Platz zu ändern. |



