06.06.2024 09:28 Uhr

Neue Gerüchte um Moukoko-Aus beim BVB

Verlässt Youssoufa Moukoko den BVB im Sommer?
Verlässt Youssoufa Moukoko den BVB im Sommer?

Einst galt Youssoufa Moukoko bei Borussia Dortmund als großes Versprechen für die Zukunft. Doch die Euphorie ist verflogen. Inzwischen verdichten sich die Anzeichen, dass es für den 19-Jährigen nicht mehr über den Sommer hinaus beim BVB weitergeht.

Laut "kicker" deute in der Causa vieles auf eine Trennung hin. Moukoko wolle mehr Einsatzzeit, passe aufgrund seiner Spielweise aber eigentlich nicht ins System des BVB, schreibt das Fachmagazin.

Zumal sich der Champions-League-Finalist der abgelaufenen Saison intensiv mit Torjäger Serhou Guirassy vom VfB Stuttgart beschäftigt und sich der Konkurrenzkampf im Angriff im Falle eines Transfers des Guineers noch weiter verschärfen würde.

"Sport Bild" hatte zuletzt sogar von einem angestrebten "Komplett-Umbau" in der BVB-Offensive geschrieben. Moukoko solle den Verein im Zuge dessen "auf jeden Fall verlassen", hieß es. Die Dortmunder Klub-Führung traue dem einstigen Wunderkind den ganz großen Durchbruch inzwischen nicht mehr zu.

BVB-Abgang? Youssoufa Moukokos Mega-Gehalt als Problem

Problematisch könne demnach aber das hohe Gehalt des Youngsters werden. Beim BVB soll Moukoko nach seiner Vertragsverlängerung bis 2026 im Januar 2023 satte fünf Millionen Euro pro Jahr einstreichen - ein Salär, das ihm ein anderer Klub wohl eher nicht offerieren würde.

Neben Moukoko steht beim BVB laut "kicker" auch Sébastien Haller auf dem Prüfstand. Der Ivorer hat gemessen an den nackten Zahlen sogar eine noch deutlich schwächere Saison hinter sich als sein Sturm-Konkurrent. Der 29-Jährige kämpfte mit den Nachwirkungen seiner Krebs-Behandlung sowie zahlreichen Verletzungen. Ihm gelangen nur drei Treffer in 19 Pflichtspielen, Moukoko kam auf sechs Treffer in 27 Partien.

Laut "Sport Bild" darf sich sogar Niclas Füllkrug seiner Sache nicht absolut sicher sein. Der BVB würde Gespräche wegen eines Transfers des EM-Fahrers "zumindest nicht ablehnen", schrieb das Magazin.