24.09.2024 20:02 Uhr

Eberl offenherzig: So viel verdiene ich beim FC Bayern

Max Eberl heuerte nach dem Abgang von RB Leipzig beim FC Bayern an
Max Eberl heuerte nach dem Abgang von RB Leipzig beim FC Bayern an

Max Eberl verdient nach eigenen Angaben heute als Sportvorstand des FC Bayern weniger als zu seiner Zeit als Manager von Borussia Mönchengladbach und bei RB Leipzig.

"Ich verdiene sehr gut, keine Frage, aber ich treffe keine Entscheidung in meinem Leben wegen Geld. Ich habe in Gladbach mehr verdient als in Leipzig, und in München bekomme ich wiederum weniger als bei RB", sagte Eberl im Interview mit dem Magazin "11Freunde".

Der 51-Jährige ergänzte: "Im Profifußball ist es mitunter üblich, dass Protagonisten ihren Rausschmiss aussitzen, um eine Abfindung zu kassieren. Ich kann guten Gewissens sagen: Ich habe die beiden bestdotierten Verträge meines Lebens aus freien Stücken aufgelöst und auf viel Geld verzichtet."

Eberl hatte seine Tätigkeit in Gladbach Ende Januar 2022 wegen psychischer Probleme aufgegeben. Anfang Dezember heuerte er dann bei RB Leipzig an.

Sein Engagement dort endete wiederum Ende September 2023, weil der Verein angesichts der andauernden Gerüchte um einen Wechsel zum FC Bayern ein klares Commitment von Eberl vermisste.

FC Bayern: Abgang von RB Leipzig? Max Eberl will "keine schmutzige Wäsche waschen"

"Ich werde keine schmutzige Wäsche waschen. Nur so viel: Ich wollte nicht öffentlich bekennen, dass ich nie zum FC Bayern wechsle. Ich hielt das für unsinnig, weil ich einen laufenden Drei-Jahres-Vertrag hatte und es in dieser Zeit nie Kontakt zu diesem Thema mit dem FCB gegeben hatte. Das schien mir als Commitment mehr als ausreichend", sagte Eberl über seinen RB-Abgang.

Als der FC Bayern später anfragte, habe er sich dann "in einem Dilemma" befunden, meinte er. "Ohne es ändern zu können, habe ich anscheinend die Vorurteile jener bestätigt, die es schon immer meinten zu wissen – nämlich, dass ich nach Leipzig und anschließend nach München gehe. Dabei erhielt ich beide Angebote erst, als ich bereits freigestellt war und mich nach Abwägung aller Vor- und Nachteile sehr bewusst dafür entscheiden konnte."