30.07.2024 20:34 Uhr

Terodde bewertet Mega-Umbruch beim FC Schalke 04

Simon Terodde hatte seine Karriere beim FC Schalke 04 beendet
Simon Terodde hatte seine Karriere beim FC Schalke 04 beendet

Beim FC Schalke 04 hat sich nach einer katastrophalen Saison in der 2. Fußball-Bundesliga viel getan. Zahlreiche Spieler haben die Knappen verlassen. Gleich elf Neuverpflichtungen hat der Traditionsverein aus dem Ruhrpott bereits unter Vertrag genommen. Simon Terodde sieht den Umbruch positiv und traut seinem Ex-Klub eine gute Saison zu.

"Es war der richtige Zeitpunkt, nach dem Jahr komplett aufzuräumen", sagte der fünffache Torschützenkönig des deutschen Unterhauses beim "Sky"-Talk am Dienstagabend in Köln über die zahlreichen Kaderveränderungen bei den Königsblauen, für die er bis zuletzt selbst auf dem Rasen stand.

Zum Auftakt in die neue Spielzeit trifft die Mannschaft von Karel Geraerts vor heimischen Publikum am Samstag (20:30 Uhr) auf Eintracht Braunschweig. Genau eine Woche später treffen die Königsblauen dann auf den 1. FC Nürnberg mit Trainer Miroslav Klose. "Wenn du mit vier Punkten startest, kannst du richtig was entwickeln", glaubt Terodde, der seine Karriere im Mai beendet hatte.

FC Schalke 04: Terodde tippt gegen den Aufstieg

Einen klaren Aufstiegsfavoriten sieht der zukünftige TV-Experte nicht. "Es gibt sechs, sieben Vereine, die aufsteigen wollen. Da steckt viel Brisanz drin", so der ehemalige Kölner, der jedoch davon überzeugt ist dass es am Ende "die Großen unter sich ausmachen".

Dass er nicht an einen Bundesliga-Aufstieg des FC Schalke 04 glaubt, hatte der 36-Jährige bereits in der vergangenen Woche zum Ausdruck gebracht. Terodde tippte gegenüber "Sky" den Hamburger SV sowie Hannover 96 als direkte Aufsteiger. "Köln schafft es in die Relegation, dahinter landen Hertha, Schalke und Düsseldorf", orakelte der gebürtige Bocholter weiter.

Terodde spielte während seiner aktiven Karriere unter anderem für Fortuna Düsseldorf, den 1. FC Köln, den Hamburger SV und zuletzt für den FC Schalke 04. Die Voraussetzungen bei den Königsblauen seien "gut, mit vielen jungen Spielern wird eine positive Stimmung erzeugt, die Neuverpflichtungen waren auch okay", analysierte er die Lage in Gelsenkirchen.