02.08.2024 07:27 Uhr

So reagierte Hoffmann auf das Torwart-Beben auf Schalke

Karel Geraerts (r.) hat sich in der T-Frage offenbar entschieden
Karel Geraerts (r.) hat sich in der T-Frage offenbar entschieden

Die neue Saison hat noch nicht einmal begonnen, da ist beim Fußball-Zweitligisten FC Schalke 04 schon wieder mächtig Feuer unter dem Dach. Laut übereinstimmenden Medienberichten hat sich Cheftrainer Karel Geraerts zwei Tage vor dem Saisonstart gegen Eintracht Braunschweig (Samstag ab 20:30 Uhr) auf Justin Heekeren als neue Nummer eins zwischen den Pfosten festgelegt - und damit gegen Ron-Thorben Hoffmann entschieden, der als Favorit auf den Stammplatz im Tor galt.

Diese Nachricht machte am Donnerstag schnell die Runde auf Schalke, wenngleich sie noch immer nicht offiziell bestätigt wurde. Heekeren wird am Samstag am 1. Spieltag in der 2. Bundesliga im Tor stehen und nicht Hoffmann, der im Sommer aus Braunschweig zu den Königsblauen gewechselt war.

Die Geraerts-Entscheidung sorgte nach Informationen der "Bild" bereits für eine entsprechende Reaktion bei den Protagonisten. Während der 23-jährige Heekeren vor der größten Chance seiner bisherigen Profi-Karriere steht, soll Hoffmann bitter enttäuscht und frustriert reagiert haben.

Laut der Zeitung sei der einstige Nachwuchstorwart des FC Bayern "aus allen Wolken gefallen und stinksauer".

Heekeren spielte bisher erst zweimal in der 2. Bundesliga

Wie es weiter heißt, soll sich Hoffmann auch bei seinem Cheftrainer, der die Torwart-Frage entschieden hatte, nach den Gründen für seine Degradierung zur Nummer zwei erkundigt haben. Eine Antwort soll es aber nicht gegeben haben.

Nachdem sich S04-Cheftrainer Karel Geraerts öffentlich scheinbar vorzeitig festgelegt hatte ("Es ist doch klar: Thorben (Hoffmann, Anm. d. Red.) wurde geholt, um die Nummer 1 zu sein"), entbrannte in den letzten Wochen ein offener Konkurrenzkampf um den Stammplatz im Schalke-Kasten. 

Nun soll es doch Heekeren sein, der gegen Eintracht Braunschweig am Samstagabend von Beginn an auflaufen wird. Mit zwei Zweitliga-Einsätzen ist er dabei der deutlich unerfahrene Schlussmann. Im letzten Jahr agierte er auf Leihbasis beim belgischen Zweitligisten Patro Eisden Maasmechelen - zufälligerweise dem Heimatverein des S04-Cheftrainers Geraerts.