07.08.2024 16:40 Uhr

Abschied? Leverkusen-Bankdrücker äußert sich

Mittelstürmer Patrik Schick denkt nicht an einen Vereinswechsel
Mittelstürmer Patrik Schick denkt nicht an einen Vereinswechsel

In der letzten Saison kam Angreifer Patrik Schick bei Bayer Leverkusen oftmals nicht über die Reservistenrolle hinaus. Der Tscheche denkt aber nicht an einen Wechsel und will sich durchbeißen.

"Ich bin hier, um zu kämpfen. Ich spiele seit vier Jahren in Leverkusen und es war immer eine Achterbahnfahrt, immer ein Up-and-down. Aber auch das ist normal im Fußball. In solchen Situationen heißt es: Kämpfen! Bereit sein! Ich warte auf meine Chance", sagte er im Interview mit dem "kicker".

Mit seiner Rolle in der Vorsaison sei er trotzdem nicht glücklich gewesen, so der Mittelstürmer. "Nach den letzten Spielen der Saison war ich nicht zufrieden. In den wichtigen Partien durfte ich nicht spielen. Das habe ich zum Ausdruck gebracht", erklärte Schick. "Jeder Fußballer, der auf der Bank startet, kann nicht zufrieden sein. So ist es auch beim mir."

Der Nationalspieler hatte den Großteil der Vorrunde verletzungsbedingt verpasst. Als Victor Boniface wegen des Afrika-Cup nicht zur Verfügung stand, spielte er sich kurzzeitig in den Fokus.

Im Endspurt setzte Trainer Xabi Alonso aber oft auf andere Stürmertypen. Häufig bekamen Spieler wie Nathan Tella oder Amine Adli den Vorzug und Leverkusen spielte ohne echten Neuner.

Nächste Rekordsaison mit Bayer Leverkusen?

Für die Zukunft wünscht sich Schick, dass man seine Stärken in Leverkusen wieder mehr ausspielt. Denn wenn es man zuletzt ein Tor gebraucht und ihn mit Flanken gesucht habe, sei er auch zur Stelle gewesen, erinnerte der 28-Jährige.

"Unser Spielstil ist, je nachdem wie es steht, etwas anders. Ich bin immer glücklich, wenn wir Tore machen wollen, den Druck haben zu flanken. Dann habe ich mehr Möglichkeiten als Stürmer", schilderte der Goalgetter.

Dass Leverkusen erneut eine rekordträchtige Spielzeit abliefern wird, glaubt Schick derweil nicht. "Es war eine außergewöhnliche Saison. So etwas zu wiederholen, wird schwer. Wir wissen das, aber alles ist möglich, auch weitere Titel. Und in der Champions League ist mein Ziel, in die K.-o.-Phase zu kommen", ordnete er ein.