15.08.2024 13:08 Uhr

Personal-Paukenschlag bei Hertha BSC?

Marko Pantelic (l.) will ins Präsidium von Hertha BSC
Marko Pantelic (l.) will ins Präsidium von Hertha BSC

Vor der Präsidiumswahl von Hertha BSC im November bahnt sich eine Überraschung an: Ex-Profi Marko Pantelic will offenbar einen Führungsposten bei der Alten Dame übernehmen.

Wie "Bild" berichtet, hat der 45 Jahre alte Serbe seine Kandidatur als Vize-Präsident eingereicht. Die Frist für die Bewerbungen endet am Donnerstag.

Nicht bekannt sei demnach, ob Pantelic mit einem der bisher gehandelten Präsidentschaftskandidaten zusammenarbeitet. Der nach dem Tod von Kay Bernstein zum Interimsboss aufgestiegene Fabian Drescher will sich genauso um den Posten bewerben wie Automobilunternehmer Uwe Dinnebier sowie der an Lungenkrebs erkrankte Startup-Investor Stepan Timoshin.

Bei vielen Fans von Hertha BSC dürfte Pantelics Kandidatur für Freudensprünge sorgen. Zwischen 2005 und 2009 kickte der Mittelstürmer für die Berliner. 139 Pflichtspiele mit 55 Treffern und 26 Vorlagen für den heutigen Zweitligisten stehen in seiner Vita. Pantelic war zudem Publikumsliebling im Olympiastadion, obwohl ihm vor seiner Zeit in der Hauptstadt das Image des Problem-Profis anhaftete.

Marko Pantelic schwärmt von Hertha BSC

Reichlich Erfahrung als Fußball-Funktionär bringt er mit: Pantelic ist seit 2018 Vize-Präsident des serbischen Verbands und agierte zwischenzeitlich auch als dessen Interimschef. Parallel führte er von 2020 bis Anfang 2022 als Präsident den Belgrader Fußballverband und ist Mitglied im UEFA-Fußballkomitee.

"Ich erinnere mich mit großer Emotion und extrem gerne an alles rund um Hertha BSC und meine Zeit in Berlin zurück", hatte Pantelic im Frühjahr 2023 in einem Interview mit Vereinsmedien gesagt. "Ich trage Hertha sowie die Fans immer in meinem Herzen, freue mich und leide mit unserem Verein! Und natürlich verfolge ich Woche für Woche jedes Spiel. Auch meine Familie liebt Berlin sehr! Wir haben dort eine schöne Zeit gehabt und freuen uns immer, zurückzukehren. Außerdem habe ich in der Stadt auch noch ein paar gute Freunde."