21.11.2024 09:51 Uhr

Enthüllt! Nürnberg-Juwel wird noch teurer

Jens Castrop soll mehrere Bundesliga-Offerten auf dem Tisch haben
Jens Castrop soll mehrere Bundesliga-Offerten auf dem Tisch haben

Jens Castrop ist beim 1. FC Nürnberg unumstrittene Stammkraft in der 2. Bundesliga, stand in zehn der bisherigen zwölf Partien in der Startformation von Cheftrainer Miroslav Klose. Laut übereinstimmender Medienberichte wird der U21-Nationalspieler längst bei mehreren Erstliga-Klubs gehandelt. Diese müssten für Castrop offenbar tiefer in die Tasche greifen, als bislang angenommen.

Zu Wochenbeginn hatte es in einem "Sky"-Bericht noch geheißen, dass der 1. FC Nürnberg wohl 2,5 Millionen Euro Ablöse für Castrop verlangt, der im zentralen Mittelfeld der Franken eine starke Entwicklung genommen hatte.

Mittlerweile soll die Mindestablöse, die der Club für sein Top-Talent fordert, weiter nach oben korrigiert worden sein. Nach "Bild"-Informationen rechnet der 1. FC Nürnberg jetzt schon mit mindestens drei Millionen Euro Ablöse, die ein Verkauf des Deutsch-Koreaners einbringen dürfte.

Um einen möglichst lukrativen Wechsel zu einem passenden Klub zu realisieren, hat Jens Castrop zuletzt wohl auch seine Berater-Agentur gewechselt.

Wie es in dem "Bild"-Bericht weiter heißt, lässt er sich fortan nämlich von der Münchner Agentur 11WINS beraten. Diese zählt nicht nur Castrops ehemaligen Nürnberg-Teamkollegen Can Uzun (mittlerweile Eintracht Frankfurt) zu seinen Klienten, sondern auch Superstar Jamal Musiala vom FC Bayern.

Verkauf mit anschließendem Leihgeschäft denkbar 

Gemeinsam mit seiner neuen Berater-Agentur soll nun bis zum Winter Klarheit über die sportliche Zukunft bei dem gebürtigen Düsseldorfer geschaffen werden.

Ein durchaus realistisches Szenario ist laut "Bild" mittlerweile ein Verkauf zu einem Bundesligisten, beispielsweise zu den interessierten Klubs 1. FC Union Berlin oder Werder Bremen - und anschließendem Leihgeschäft mit den Nürnbergern. 

In diesem Fall wäre die Zukunft für Castrop in der Fußball-Bundesliga mittelfristig bereits gesichert und geklärt, er könnte aber trotzdem die laufende Saison noch als wichtiger Stammspieler mit dem 1. FC Nürnberg weiterspielen. Ein ähnliches Modell hatte es in der letzten Saison bereits mit Nathaniel Brown gegeben.