Ex-Bayern-Trainer wäre "durchaus bereit" für HSV-Job

Am Sonntag endete die Amtszeit von Steffen Baumgart beim Hamburger SV nach nur wenigen Monaten. Die Suche nach einem Nachfolger für den entlassenen Cheftrainer läuft auf Hochtouren. Aus einem jüngsten Medienbericht geht hervor, dass sich mit Niko Kovac und Bruno Labbadia zwei prominente Namen den Trainerjob beim HSV durchaus vorstellen könnten.
Nach dem Rauswurf von Steffen Baumgart befindet sich der Hamburger SV auf der Suche nach einem Nachfolger. Die "Bild" hatte noch am Sonntag Lukas Kwasniok vom Ligakonkurrenten SC Paderborn und den früheren HSV-Coach Bruno Labbadia bei den Rothosen ins Spiel gebracht. "Sky" berichtete von einem Interesse an Ruud van Nistelrooy.
Laut der "Hamburger Morgenpost" ist es durchaus vorstellbar, dass Labbadia den vakanten Trainerposten in der Hansestadt übernimmt. Die Boulevardzeitung will aus dem Umfeld des 58-Jährigen erfahren haben, dass ihn ein erneutes Engagement beim einstigen Bundesliga-Dino "durchaus reizen würde".
Hamburger SV: Wird Niko Kovac ein Thema?
Der Übungsleiter, der zuletzt beim VfB Stuttgart in der Bundesliga an der Seitenlinie stand, ist gut mit Sportvorstand Stefan Kuntz befreundet. Die beiden Ex-Profis des 1. FC Kaiserslautern stehen daher in regelmäßigen Austausch, heißt es. Labbadia stehe dem HSV allerdings nur dann zur Verfügung wenn ihm der Klub signalisiere, dass er die absolute Wunschlösung sei.
Ebenfalls Interesse an der Nachfolge von Baumgart zeigt offenbar auch Niko Kovac. Der einstige Cheftrainer des FC Bayern kickte einst selbst für den Traditionsverein in der Bundesliga. Laut "Mopo" soll der Kroate "durchaus bereit sein", sich mit der Hamburger Führungsetage über ein Engagement auszutauschen.
Den 53-Jährige reize nach seinem Aus beim VfL Wolfsburg allerdings vorrangig ein Wechsel ins Ausland. Einen Trainerjob in Deutschland würde der gebürtige Berliner wohl nur übernehmen, wenn ein Spitzenklub aus der Bundesliga bei ihm vorstellig wird oder sich eine Herzensangelegenheit für ihn auftut. Letztere soll der HSV allerdings sein.