28.11.2024 11:10 Uhr

VfB Stuttgart droht Transferdilemma im Winter

Sebastian Hoeneß erlebt mit dem VfB Stuttgart aktuell nicht nur die positiven Seiten des Geschäfts
Sebastian Hoeneß erlebt mit dem VfB Stuttgart aktuell nicht nur die positiven Seiten des Geschäfts

Die krachende 1:5-Klatsche in der Champions League bei Roter Stern Belgrad hat schmerzlich untermauert, dass beim Vizemeister VfB Stuttgart in 2024/25 weiterhin mächtig Sand im Getriebe ist. Dass mit El Bilal Touré und Deniz Undav zwei Offensivkräfte verletzungsbedingt länger ausfallen, entspannt die Situation nicht unbedingt. Besonders prekär: Das Wintertransferfenster droht, zu einem Vabanquespiel zu werden.

Deniz Undav (Muskelfaserriss) dürfte dem VfB Stuttgart in der Rückrunde wieder zur Verfügung stehen, wann El Bilal Touré (Mittelfußbruch) in den Pflichtspielbetrieb zurückkehren kann, steht hingegen noch in den Sternen. Den Schwaben fehlt somit eine wichtige Offensiv-Option. Dass man im Winter auf dem Transfermarkt nachlegt, erscheint logisch - der "kicker" warnt allerdings vor einigen Unwägbarkeiten.

Durch die bislang enttäuschenden Auftritte in der Ligaphase der Champions League ist noch längst nicht absehbar, ob die Stuttgarter international überwintern - und damit auch weiter kräftig UEFA-Gelder kassieren.

Nicht auszuschließen, dass die letzte Partie gegen Paris Saint-Germain Klarheit bringt, das Duell steigt allerdings erst am 29. Januar, bis zum Ende des Wintermarktes (31. Januar) bleibt anschließend kaum noch Zeit.

VfB Stuttgart: Silas-Rückkehr wohl nicht per Klausel möglich

Die Krux an der Sache: Ohne Doppelbelastung ist eine weitere Offensivalternative nicht zwingend notwendig und eher teurer Luxus.

Eine Option, die unlängst im Raum stand, ist eine frühere Rückkehr des bis Sommer 2025 ausgerechnet an Belgrad verliehen Silas, der seine Ex-Kollegen am Mittwochabend mit einem Treffer ärgerte. 

Der "kicker" will allerdings erfahren haben, dass im Leih-Kontrakt des Kongolesen keine Klausel verankert ist, die eine solche Rückkehr problemlos ermöglichen würde.

Verbrieft ist dem Fachmagazin zufolge hingegen, dass man im Ländle im Poker um Tom Bischof von der TSG 1899 Hoffenheim mitmischt. Der Mittelfeld-Youngster, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, ist allerdings unabhängig von der Situation in der Offensive eine interessante Personalie.