17.12.2024 14:52 Uhr

Das steckt wirklich hinter dem Ryerson-Ausfall beim BVB

Julian Ryerson fehlte dem BVB zuletzt
Julian Ryerson fehlte dem BVB zuletzt

Borussia Dortmund muss derzeit auf Julian Ryerson verzichten. Den BVB-Außenverteidiger plagen offenbar rätselhafte Gesundheitsprobleme.

Wie "Bild" berichtet, sei dem 27 Jahre alte Norweger in der Halbzeit des Champions-League-Spiels gegen den FC Barcelona (2:3) in der Kabine schwindlig geworden, er habe sich hinlegen müssen. Er musste ausgewechselt werden, Yan Couto übernahm seinen Part auf der defensiven Außenbahn. Nach Abpfiff sei Ryerson dann ins Krankenhaus gefahren worden.

Was genau hinter Ryersons Beschwerden steckt, ist dem Bericht zufolge weiter unklar, sein Einsatz zum Jahresabschluss in der Bundesliga beim VfL Wolfsburg am Sonntag (17.30 Uhr) wohl noch fraglich. Neurologische und kardiologische Untersuchungen sollen laufen.

Trainer Nuri Sahin hatte sich vergangene Woche vor dem 1:1 gegen die TSG 1899 Hoffenheim zu Ryerson geäußert. "Er wurde gecheckt und er wird gecheckt. Danach werden wir sehen. Wenn jemand mit Kreislaufproblemen ausgewechselt wird, muss man vorsichtig sein. Wir wollen alle Risiken ausschließen."

Während Ryerson für das wichtige Wolfsburg-Spiel also wackelt, darf der BVB auf eine Rückkehr von Waldemar Anton und Julian Brandt hoffen. Beide haben ihre muskulären Probleme offenbar so weit auskuriert, dass sie für die Partie schon wieder ein Startelf-Thema sind. Niklas Süle (Syndesmosebandriss) wird dagegen noch einige Monate ausfallen.

BVB gegen den VfL Wolfsburg unter Druck

In Wolfsburg stehen die Dortmunder unter Druck. Tabellenplatz acht passt nicht zu den großen Ansprüchen des BVB, die Titelchance im DFB-Pokal ist zudem schon weg.

"Im Prinzip ist die Saison vergleichbar mit der letzten: Frühes Pokal-Aus, ein Auf und Ab in der Bundesliga, dafür aber gute CL-Leistungen. Und auch ein weiterer Punkt wiederholt sich: Die Dortmunder sind wieder einmal nicht die Gejagten, sondern die Jäger", schrieb Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus zuletzt in seiner "Sky"-Kolumne.