24.01.2025 13:26 Uhr

BVB im Transfer-Chaos: "Alles ganz, ganz vertrackt"

Sucht Neuzugänge für den BVB: Sportdirektor Sebastian Kehl
Sucht Neuzugänge für den BVB: Sportdirektor Sebastian Kehl

Rund um Borussia Dortmund wächst die Irritation über die erfolglosen Bemühungen des bisherigen Transfer-Winters. Ein Insider macht wenig Hoffnung auf Besserung beim BVB.

"Eigentlich wollte der BVB gut vorbereitet sein, um auf den Abgang von Donyell Malen zu reagieren", erklärte "Sky"-Reporter Patrick Berger in der Sendung "Transfer Update - die Show". Nach der Entlassung von Nuri Sahin starte man in Dortmund aber nun "wieder bei Null", konstatierte der Experte.

Sahins Wunsch, einen neuen Spieler für die Achter-Position zu verpflichten sei "on hold", so Berger, bei den Transferzielen Renato Veiga (FC Chelsea) und Marcus Rashford (Manchester United) gebe es zudem große finanzielle Differenzen in den Verhandlungen der Klubs.

"Das ist alles ganz, ganz vertrackt beim BVB", sagte Berger und verwies darauf, dass am Donnerstag wieder die Kaderrunde der Borussen-Bosse tage.

Tatsächlich hat der BVB zwar für Malens Wechsel zu Aston Villa in die englische Premier League 25 Millionen Euro plus X kassiert. Einen Neuzugänge vermeldete der Verein in der laufenden Transferperiode allerdings noch nicht.

Die offene Trainer-Frage, die bis Ende der Woche geklärt sein soll, dürfte die Bemühungen um dringend benötigte Verstärkungen nicht einfacher machen.

BVB: Einigung im Adeyemi-Poker?

Auf der Abgabenseite könnte es allerdings demnächst weitere Bewegung geben: "Sky" zufolge habe die SSC Neapel ihre Offerte für Angreifer Karim Adeyemi deutlich aufgestockt, von zunächst 40 auf jetzt satte 52,5 Millionen Euro.

Laut Transfer-Experte Gianluca di Marzio hat der BVB inzwischen eine Einigung mit Neapel über einen Transfer erzielt. Zum Vollzug fehle demnach noch die Zustimmung von Adeyemi selbst, der sich erstmals mit SSC-Coach Antonio Conte ausgetauscht haben soll.

Über das Interesse Neapels am gebürtigen Münchner hatte zuletzt auch Fabrizio Romano berichtet. Bei ihm hieß es allerdings noch, es stehe nur ein Paket zwischen 45 und 50 Millionen Euro im Raum.