Medien: FCK-Neuling hat brisante Strafklausel

Der 1. FC Kaiserslautern hat sich am Mittwoch mit Offensivspieler Grant-Leon Ranos verstärkt. Das Leihgeschäft mit Borussia Mönchengladbach beinhaltet allerdings offenbar eine brisante Klausel.
Wie die "Bild" berichtet, richten sich die Kosten für die Leihe von Grant-Leon Ranos für den 1. FC Kaiserslautern nämlich danach, wie viele Einsätze der 20-jährige Angreifer in der 2. Bundesliga bekommt.
Sofern das ehemalige Bayern-Talent bei den Roten Teufeln spielt, bleiben die Leihkosten wohl überschaubar. Für jede verpasste Partie müsse der FCK allerdings eine "Strafgebühr" an Borussia Mönchengladbach zahlen, heißt es.
So wollen die Fohlen anscheinend gewährleisten, dass Ranos am Betzenberg auch wirklich die Chance bekommt, sich zu entwickeln. Denn die Aussicht auf Spielpraxis war überhaupt erst den Anreiz für die Borussia, den Mittelstürmer ziehen zu lassen.
1. FC Kaiserslautern hat klaren Plan mit Ranos
"Grant ist ein sehr talentierter Spieler, für dessen weitere Entwicklung es wichtig ist, dass er Spielpraxis auf sportlich hohem Niveau sammeln kann. Aus diesem Grund haben wir uns gemeinsam für die Leihe zum aktuellen Tabellenfünften der 2. Bundesliga entschieden", sagte Sportdirektor Roland Virkus im Zuge der Verkündung des Deals.
Zuvor hatten sich beide Vereine auf eine Leihe bis Saisonende geeinigt. Eine Kaufoption soll in der Vereinbarung nicht integriert sein.
Kaiserslautern hatte dem Vernehmen nach etliche Mitbewerber aus dem deutschen Unterhaus ausgestochen, weil sich Cheftrainer Markus Anfang and Sportchef Thomas Hengen besonders um das Talent der Borussia bemüht hätten.
In der Rückrunde soll Ranos beim FCK in erster Linie die Last von Ragnar Ache nehmen. Der Ex-Frankfurter ist mit neun Treffern aus 13 Partien einmal mehr bester Angreifer in der Pfalz. Das Problem: Der ehemalige U21-Nationalspieler ist verletzungsanfällig, muss immer wieder mit neuen Blessuren passen.