26.06.2024 11:14 Uhr

Maatsen-Nachfolger zu teuer für den BVB?

Ferdi Kadioglu ist wohl zu teuer für den BVB
Ferdi Kadioglu ist wohl zu teuer für den BVB

Zuletzt hatten sich die Gerüchte verdichtet, nach denen Borussia Dortmund Ferdi Kadioglu von Fenerbahce als Nachfolger für Ian Maatsen ausgemacht hat. Doch nun nimmt der BVB offenbar Abstand von dem türkischen EM-Fahrer.

Wie der Transfer-Journalist Yagiz Sabuncuoglu berichtet, ist Kadioglu schlichtweg zu teuer für den BVB. Fenerbahce fordere 30 Millionen Euro für den Linksverteidiger.

Eine Summe, die die Dortmunder wohl nicht bezahlen können und wollen. Daher habe der Revierklub auch noch kein offizielles Angebot für Kadioglu abgegeben.

Sabuncuoglu zufolge beschäftigt sich der BVB stattdessen mit Alternativen. Kontakt zu Spielern soll bereits aufgenommen worden sein. Um welche es sich dabei handelt, verrät der Experte nicht.

Zuvor hatten "Sky" und die "Ruhr Nachrichten" berichtet, dass sich Borussia Dortmund mit Ferdi Kadioglu beschäftigt. Demnach steht der Spieler schon länger auf der Wunschliste der Schwarz-Gelben und sei mittlerweile Top-Kandidat beim BVB. Trainer Nuri Sahin sei "großer Fan" des Abwehrspielers.

Kadioglu ist vertraglich noch bis 2026 an Fenerbahce gebunden. Der 24-Jährige war in der vergangenen Saison unumstrittener Stammspieler beim türkischen Topklub. 37 Süper-Lig-Spiele bestritt er von Anfang an, vorzeitig ausgewechselt wurde er dabei nur ein einziges Mal.

BVB geht bei Maatsen leer aus

Für die türkische Nationalmannschaft bestritt Kadioglu bislang 17 Partien. In den ersten beiden Gruppenspielen (3:1 gegen Georgien und 0:3 gegen Portugal) stand der Abwehrspieler über die volle Distanz auf dem Platz. Die Türkei kämpft am Mittwoch (21 Uhr) gegen Tschechien um den Einzug ins Achtelfinale.

Eigentlich hätte der BVB Leihspieler Ian Maatsen vom FC Chelsea gerne gehalten. Im Poker um den Niederländer geht der Bundesligist aber wohl leer aus. Wie "The Athletic" und Transfer-Experte Fabrizio Romano übereinstimmend berichten, zieht es Maatsen zu Aston Villa.