16.08.2024 07:45 Uhr

Stammplatz-Hammer um BVB-Keeper Kobel

BVB-Keeper Gregor Kobel fristete bei der Schweizer Auswahl bislang meist ein Dasein auf der Bank
BVB-Keeper Gregor Kobel fristete bei der Schweizer Auswahl bislang meist ein Dasein auf der Bank

Nicht wenige Experten sehen in Gregor Kobel von Borussia Dortmund den besten Torwart der Bundesliga. Im Schweizer Nationalteam hat der 26 Jahre alte BVB-Keeper bislang allerdings einen überraschend schweren Stand. Das soll sich jetzt angeblich ändern. 

Er stand für die TSG 1899 Hoffenheim, den FC Augsburg, den VfB Stuttgart und den BVB schon 133 Mal in der Bundesliga auf dem Rasen, absolvierte 22 Partien in der Champions League - und hat dennoch gerade einmal fünf Länderspiele für die Schweizer A-Nationalmannschaft auf dem Buckel: Gregor Kobels Vita könnte allerdings in Kürze schon um viele Partien im Trikot der A-Auswahl der Eidgenossen reicher werden. Das berichtet "bluewin.ch" exklusiv.

Demnach wird Kobel die neue Nummer eins im Tor der Nati. Der BVB-Schlussmann wird demnach die Nachfolge von Yann Sommer antreten, der seit fast zehn Jahren gesetzt war und unter anderem bei der EM 2016, der WM 2018, der EM 2020 sowie der WM 2022 und der zurückliegenden EM 2024 in Deutschland im Tor stand. 

Nach 94 Länderspielen soll Sommer nun allerdings seinen Stammplatz räumen. 

BVB-Keeper Gregor Kobel schon im September im Tor?

Bereits am 5. September beim Freundschaftsspiel in Dänemark sowie am 8. September bei der Partie gegen Europameister Spanien in Genf soll die Wachablösung erfolgen, heißt es.

"Die Frage lautet nicht, wer in drei Tagen, sondern wer in zwei Jahren an der WM im Tor stehen wird", ließ sich Nationaltrainer Murat Yakin nach dem unglücklichen EM-Aus gegen Spanien noch nicht in die Karten schauen, die Entscheidung ist aber wohl dennoch schon gefallen.

Wie Sommer auf seine neue Rolle reagiert, ist bislang noch völlig unklar. Ob der 35-Jährige, der in der Bundesliga für Borussia Mönchengladbach und den FC Bayern aktiv war, ehe er 2023 zu Inter Mailand weiterzog, zurücktritt, ist dem Bericht zufolge offen.