VfB Stuttgart freut sich über Millionen-Regen

Gute Nachrichten für den VfB Stuttgart: Ein Transfer, an dem der Vizemeister nicht direkt beteiligt war, spült den Schwaben eine ordentliche Millionensumme in die Kassen.
Und zwar geht es um den Wechsel von Nicolas Gonzalez, den es innerhalb der Serie A von der AC Florenz zu Juventus Turin zog, wie der italienische Rekordmeister am Sonntag bestätigte.
Auch die genauen Finanzdetails des Deals veröffentlichten die Bianconeri: Zunächst wechselt der 26 Jahre alte Argentinier für eine Gebühr in Höhe von acht Millionen Euro nach Turin - mit der Verpflichtung, ihn für 25 Millionen Euro plus Boni von fünf Millionen Euro "vorbehaltlich der Erreichung bestimmter sportlicher Ziele" am Saisonende zu kaufen.
33 Millionen Euro fließen also voraussichtlich mindestens nach Florenz. Der Klub muss einen Teil davon aber an den VfB Stuttgart weiterreichen. Denn: Die Schwaben sicherten sich beim Gonzalez-Wechsel nach Italien im Sommer 2021 eine Weiterverkaufsbeteiligung. Diese soll bei zwischen zehn und 20 Prozent des Kaufpreises liegen, wird den Schwaben also in jedem Fall eine hübsche Millionen-Summe einbringen.
Transfer-Gewinn für den VfB Stuttgart
Der VfB Stuttgart hatte Gonzalez 2018 von seinem Ausbildungsverein Argentinos Juniors aus Buenos Aires nach Europa geholt und damals gut elf Millionen Euro für ihn gezahlt. Florenz berappte drei Jahre später dann schon 24,5 Millionen Euro für den heute 26-Jährigen.
Vor allem in der abgelaufenen Serie-A-Saison steigerte Gonzalez seinen Marktwert mit immerhin zwölf Treffern und zwei Vorlagen in 29 Partien weiter. 39 Länderspiele mit fünf Toren für Argentinien und zwei Copa-America-Titel stehen zudem in seiner Vita.
Juventus bediente sich in den vergangenen Jahren immer wieder in Florenz: 2021 verpflichtete die Alte Dame den serbischen Stürmer Dusan Vlahovic für mehr als 80 Millionen Euro. Bereits 2020 lieh Juve Federico Chiesa von der Fiorentina aus und kaufte ihn zwei Jahre später - für einen Gesamtbetrag von fast 60 Millionen Euro.