Spektakulärer Spielertausch zwischen Leipzig und Frankfurt?

Zwischen den beiden Fußball-Bundesligisten RB Leipzig und Eintracht Frankfurt könnte es zu einem spektakulären Spielertausch kommen.
Wie die "Leipziger Volkszeitung" spekuliert, könnten RB-Stürmer André Silva und SGE-Mittelefeldmann Eric Dina Ebimbe den Klub tauschen.
Das Blatt bezeichnet die mögliche Rochade als "sächsisch-hessischen Königsweg".
Silva, dem in Leipzig ein Platz auf der Bank droht, könnte das Angriffsspiel der Frankfurter bereichern, Ebimbe, der einen Abschied von den Eintracht forcieren soll, könnte mit RB in der Champions League spielen.
Verhandlungen über einen derartigen Tausch gibt es dem Bericht zufolge aber noch nicht.
Silva ist vertraglich noch bis 2026 an RB Leipzig gebunden. Der Portugiese spielte in der vergangenen Saison auf Leihbasis bei Real Sociedad San Sebastian. Nach seiner Rückkehr wird er auch in diesem Jahr keinen leichten Stand bei den Roten Bullen haben.
"Wenn wir vorne so zusammenbleiben, wird es für André schwer und vom Budget nicht darstellbar", machte RB-Sportdirektor Rouven Schröder unmissverständlich klar, dass die Sachsen ohne Silva planen.
Silva hatte bereits von 2019 bis 2021 das Trikot von Eintracht Frankfurt getragen. In 71 Pflichtspielen erzielte er 45 Tore. Hinzu kommen 15 Vorlagen.
"Bild" zufolge verlangen die Leipziger zwölf Millionen Euro Ablöse für den Angreifer.
Eintracht Frankfurt würde Ebimbe keine Steine in den Weg legen
Das Preisschild für Ebimbe soll dagegen bei 15 bis 20 Millionen Euro liegen. Der Vertrag des 23-Jährigen ist noch bis 2027 datiert.
Laut "RMC" steht steht Ebimbe beim FC Everton auf dem Zettel. Demnach hat es bereits Gespräche zwischen den Frankfurter Bossen und denen des Premier-League-Klubs gegeben.
Die Hessen sind laut "Bild" grundsätzlich bereit, Ebimbe ziehen zu lassen. Auch der Mittelfeldspieler könne sich einen Wechsel vorstellen.
Dem Boulevardblatt zufolge soll bei der SGE zu der Erkenntnis gekommen sein, dass Ebimbe wohl kein weiterer Entwicklungssprung gelingen wird.
Zu häufig ist sein Angriffsspiel fehlerhaft, im zentralen Mittelfeld wurde er unter Cheftrainer Dino Toppmöller daher vorzugsweise nicht mehr aufgestellt. Stattdessen beackerte er überwiegend die rechte Seite.