07.01.2025 10:32 Uhr

Landet Christopher Nkunku beim FC Bayern?

Beim FC Bayern gehandelt: Christopher Nkunku
Beim FC Bayern gehandelt: Christopher Nkunku

Wird der FC Bayern im Winter nochmal auf dem Transfermarkt aktiv? Einem Medienbericht zufolge ist das Interesse des deutschen Rekordmeisters am ehemaligen Leipziger Christopher Nkunku, der beim FC Chelsea als Streichkandidat gilt, wieder aufgeflammt.

Auf dem Papier lesen sich die Zahlen von Christopher Nkunku gar nicht schlecht: 2024/2025 hat der Franzose in 27 Pflichtspielen für den FC Chelsea zwölf Tore erzielt und sieben weitere vorbereitet.

Ein genauerer Blick verrät allerdings, dass der Großteil der Scorerpunkte in der Conference League bzw. der Qualifikation zu ebenjener gesammelt wurde. Und dort schickt Chelsea nur ein B-Team ins Rennen.

In der Premier League ist Nkunku lediglich eine Randfigur, nur in drei von 18 Einsätzen durfte der Offensivmann von Beginn an ran. Seine Ausbeute dabei: Zwei Treffer, ein Assist.

Offenbar zu wenig für Nkunku, der laut "TBR Football" darüber nachdenkt, im Winter zu flüchten. Auch verletzungsbedingt hat der 27-Jährige die vor eineinhalb Jahren an Leipzig gezahlten 60 Millionen Euro Ablöse schlicht und ergreifend zu selten rechtfertigen können.

Hier kommt augenscheinlich der FC Bayern ins Spiel: Dem Vernehmen nach würden die Münchner den früheren Bundesliga-Torschützenkönig gerne zurück nach Deutschland holen, um die eigenen Optionen zu erweitern.

Am ehesten würde sich wohl ein Leihgeschäft anbieten, da Nkunku an der Stamford Bridge vertraglich noch bis 2029 gebunden ist. Auch Paris Saint-Germain, wo der Edeltechniker einst ausgebildet wurde, der FC Barcelona und Atlético Madrid sollen interessiert sein.

Nkunku schon im November beim FC Bayern gehandelt

Neu sind die Münchner Gedankenspiele um Nkunku freilich nicht. Bereits Mitte November tauchte der Name des aktuellen französischen Nationalspielers in der Gerüchteküche auf.

Kurz darauf wurde Nkunku auch beim BVB gehandelt, die Spekulationen um eine Leihe nach Dortmund ebbten jedoch schnell wieder ab. Das Paket aus Leihgebühr und Gehalt wäre für die Borussia angeblich nicht zu stemmen gewesen.