09.01.2025 08:03 Uhr

Details zum Torwart-Schock um Daniel Peretz enthüllt

Daniel Peretz wird dem FC Bayern vorerst fehlen
Daniel Peretz wird dem FC Bayern vorerst fehlen

Seit Mittwochabend steht fest: Der FC Bayern muss am Wochenende in Gladbach auf Torwart Daniel Peretz verzichten. Der Keeper musste wegen einer Nierenquetschung spontan mit einem Krankenwagen abtransportiert werden. Nun wurden Details zur Aufregung an der Säbener Straße enthüllt.

Die Verletzungssorgen halten den FC Bayern auch 2025 in Atem. Erneut ist ein Torwart betroffen. Nachdem im Dezember Manuel Neuer wegen eines Rippenbruchs fehlte, muss nun Daniel Peretz, zuletzt Neuers Ersatz, vorerst passen.

"Peretz hat sich im Training eine Nierenquetschung zugezogen. Morgen folgen weitere fachärztliche Untersuchungen", teilte der deutsche Rekordmeister am Mittwochabend mit.

Bereits am Mittag hatte es große Aufregung am Trainingsgelände an der Säbener Straße gegeben. Denn dort fuhren ein Krankenwagen und ein Notarzt mit Blaulicht vor, wie "Bild" beobachtete. Von Bayern-Arzt Jochen Hahne wurden die Fahrzeuge samt Insassen dann auf das Gelände geleitet.

FC Bayern: Leichte Entwarnung bei Daniel Peretz

Dort lud man dann offenbar Peretz ein und transportierte ihn mit Blaulicht und Sirene in Richtung Krankenhaus ab. Der Grund: besagte Nierenquetschung.

Diese soll sich der israelische Torhüter im Training zugezogen haben. Weil er über Schmerzen klagte, wurde er von Bayern-Doc Hahne untersucht, dieser stellte die Nierenverletzung fest und rief sicherheitshalber den Notarzt. 

Im Krankenhaus gab es dann laut dem Bericht leichte Entwarnung. Dementsprechend werden am Donnerstag in Ruhe weitere Untersuchungen beim 24-Jährigen erfolgen, der wohl einige Wochen fehlen wird.

Dieser Ausfall kommt für die Münchner zur Unzeit: Neuer ist nach seinem Rippenbruch noch nicht wieder bei 100 Prozent, trainierte zuletzt nur individuell. Beim Test gegen RB Salzburg (6:0) zu Beginn der Woche stand - neben Peretz, der startete - in der Schlussphase auch Nachwuchskeeper Max Schmitt im Tor.

Gegen die Gladbacher wird am Samstagabend (18:30 Uhr im sport.de-Live-Ticker) aber wohl Sven Ulreich spielen. Die routinierte Nummer zwei fiel zwar im Dezember ebenfalls aus - aus privaten Gründen. Seit Jahresbeginn trainiert Ulreich aber wieder regelmäßig mit der Mannschaft.