29.01.2025 06:28 Uhr

Medien: BVB lehnt Adeyemi-Wechsel ab

Karim Adeyemi (l.) bleibt dem BVB wohl vorerst erhalten
Karim Adeyemi (l.) bleibt dem BVB wohl vorerst erhalten

In den vergangenen Tagen nahm der Poker um Karim Adeyemi stark an Fahrt auf. Borussia Dortmund und die SSC Neapel sollen sich bereits auf eine Ablöse für den Flügelflitzer verständigt haben, der auch Interesse in der Premier League geweckt haben soll. Nun hat sich der BVB-Star offenbar entschieden, wo es für ihn in Zukunft weitergeht.

Seit Wochen wird Karim Adeyemi mit einem Wechsel von Borussia Dortmund zur SSC Neapel in Verbindung gebracht. Zuletzt hatte der italienische Top-Klub das Interesse an dem deutschen Nationalspieler sogar öffentlich bestätigt. Im Raum stand eine Ablösesumme von rund 40 Millionen Euro. Sogar von einer Einigung war zeitweise die Rede.

Doch zuletzt deutete sich an, dass der Transfer des 23-Jährige durchaus noch platzen könnte, da der Rechtsaußen kein allzu großes Interesse an einem Wechsel an den Fuße des Vesuvs habe. Das Online-Portal "Calciomercato" hatte vermeldet, dass Adeyemi viel lieber in die englische Premier League wechseln würde, wo der FC Chelsea und FC Liverpool interessiert sein sollen.

BVB: Adeyemi hat Zukunftsentscheidung wohl getroffen

Nun ist offenbar aber klar, dass der quirlige Flügelflitzer im Winter keinen Abflug vom BVB unternehmen wird. Dem Transferexperten Fabrizio Romano zufolge hat der ehemalige Salzburger die Entscheidung getroffen, mindestens bis zum Saisonende weiter bei den Schwarz-Gelben zu bleiben. Alle interessierten Klubs seien darüber informiert worden.

Adeyemi besitzt bei Borussia Dortmund noch einen Vertrag bis 2027. Der Offensivakteur war im Sommer 2022 von RB Salzburg zum BVB gewechselt, die Ablösesumme soll sich damals auf circa 30 Millionen Euro belaufen haben. Der gebürtige Münchner hat seitdem 80 Pflichtspiele für die Schwarz-Gelben absolviert, dabei gelangen ihm 19 Tore.

Adeyemi fehlte in der Hinrunde dieser Saison zwischenzeitlich mehrere Wochen aufgrund eines Muskelfaserriss'. Zuletzt kam der vierfache Nationalspieler oftmals als Joker zum Zug.