21.10.2019 15:31 Uhr

Jesse Marsch erklärt seine Bindung zur Serie A

Jesse Marsch verfolgt den italienischen Fußball schon lange
Jesse Marsch verfolgt den italienischen Fußball schon lange

Am Mittwoch empfängt Red Bull Salzburg den italienischen Spitzenklub SSC Napoli in der Champions League. Die Serie A verfolgt "Bullen"-Trainer Jesse Marsch "schon wirklich lange".

Salzburg-Trainer Jesse Marsch darf vor dem Champions-League-Duell mit der SSC Napoli auf eine besondere Liebe zum italienischen Fußball bauen. "Als Jugendlicher konnte ich in den USA einen italienischen Sender empfangen, der Spiele der Serie A übertrug. Es war mein erster Zugang zum Fußball in Europa überhaupt", sagte der Amerikaner zwei Tage vor dem Aufeinandertreffen mit Italiens Vizemeister.

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Er verfolge das Geschehen auf Italiens Fußballfeldern deshalb "schon wirklich lange", merkte der 45-Jährige an. Napoli gastiert am Mittwochabend (21:00 Uhr) in der mit 29.520 Zuschauern ausverkauften Red-Bull-Arena. Dort verloren die Süditaliener im Rückspiel des Europa-League-Achtelfinales Mitte März mit 1:3, schafften nach dem 3:0 in Neapel aber den Aufstieg.

Salzburg-Coach Marsch über Napoli: "Toptrainer, hervorragende Spieler"

Der seit Sommer als Nachfolger von Marco Rose in Salzburg coachende Marsch war damals noch nicht dabei. Napoli schätzte er als schwierigen Gegner ein. "Sie haben einen Toptrainer, hervorragende Spieler und agieren auch taktisch extrem clever. Für uns ist es wichtig, dass wir die Erfahrung aus den Spielen gegen Genk und Liverpool mitnehmen und daraus unsere Lehren ziehen", wurde Marsch in einer Aussendung zitiert.

Sein Team darf auf eine Heimserie vertrauen. Salzburg ist seit 19 Europacup-Auftritten vor heimischer Kulisse ungeschlagen, 15 davon haben die "Bullen" gewonnen. Die letzten sechs internationalen Gegner der Salzburger verließen Wals-Siezenheim stets als Verlierer. Napoli hingegen wartet in der Champions League seit acht Spielen auf einen Auswärtssieg. Fünf davon haben die "Azzurri" verloren. Zuletzt holten sie ein mageres 0:0 bei Genk.

Die Partie am Mittwoch wird vom Franzosen Clément Turpin geleitet. Der 37-Jährige sah als Schiedsrichter in der Champions League zuletzt neun Tore beim 7:2 der Bayern bei Tottenham.

apa

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