BVB-Youngster mit üblem Veilchen: "Sieht scheiße aus!"

Am Mittwoch hat der neue Dortmunder Cheftrainer Nuri Sahin seinen derzeit zur Verfügung stehenden BVB-Kader zur Leistungsdiagnostik gebeten, ehe am Donnerstagmorgen das erste Mannschaftstraining anstand. Mit dabei war auch Rückkehrer Tom Rothe, der sich mit einem dicken Bluterguss unter beiden Augen zurückmeldete. Was war da los beim BVB-Youngster?
Hatte der 19-Jährige etwa einen Unfall oder gar eine Schlägerei, der er seine Veilchen unter beiden Augen zu verdanken hatte? Der Rückkehrer von Bundesliga-Aufsteiger Holstein Kiel war jedenfalls deutlich gezeichnet im Gesicht und ging die Leistungsdiagnostik mit blau unterlaufenen Augenpartien auf dem BVB-Trainingsgelände in Dortmund-Brackel an.
Rothe selbst klärte gegenüber Vereinsmedien auf, was es mit den Blutergüsse im Gesicht auf sich hat: "Ich habe mich nicht geschlagen oder so! Das kommt alles aus dem Training. Ich wollte im Fitnessstudio auf eine Box springen mit Gewichten in der Hand. Dabei bin ich leider an der Box hängengeblieben, weil ich in Gedanken war. Dann bin ich mit dem Kopf gegen die Wand und jetzt nimmt die Verletzung ihren Lauf."
Erneute Ausleihe von Rothe erst einmal nicht angedacht
Als wirklich dramatisch befindet Rothe seine Gesichtsverletzung aber nicht, sie schränke ihn nach eigener Aussage in keinster Weise in seiner Trainingsarbeit ein.
Mit einer gehörigen Portion Selbstironie fügte der Linksverteidiger hinzu: "Da muss ich jetzt mit leben. Es sieht scheiße aus, aber es ist eben so."
Tom Rothe will nach seiner Rückkehr von den Kieler Störchen um einen festen Kader-Platz beim Dortmunder Bundesligisten kämpfen. Vor der Ausleihe an die Kieler Förde in der Saison 2023/2024 hatte er es in der Bundesliga und Champions League immerhin schon auf sieben Pflichtspiel-Einsätze für die Westfalen gebracht.
Vertraglich ist er noch bis 2026 an den BVB gebunden, eine erneute Ausleihe des 1,93-m-Hünen ist zunächst nicht mehr vorgesehen.