Neue Details: Erster Bayern-Abgang rückt näher

Der FC Bayern muss Spieler verkaufen, ehe neue hinzukommen. Das haben die Münchner Bosse zuletzt unisono bestätigt. Nun rückt ein erster Abgang immer näher.
Noussair Mazraoui wird den FC Bayern verlassen, wie es zuletzt in verschiedenen Medienberichten immer wieder hieß. Der Rechtsverteidiger, der zunächst mit dem Münchner Tross nach Südkorea gereist war, steht kurz vor einem Wechsel zu Manchester United.
Nun vermeldet Transfer-Reporter Santi Aouna vom Portal "Foot Mercato": Der FC Bayern habe dem Deal mit den Engländern stattgegeben, Mazraoui werde in den kommenden Tagen in einem Privatjet zurück nach Europa fliegen. Am Dienstag soll dann der Medizincheck in Manchester stattfinden, sofern sich nichts mehr am Status quo ändert, so Aouna.
Dass der 26-Jährige den Umweg über Südkorea machen und die Reise der Münchner nach Asien antreten musste, liegt Berichten zufolge an einer anderen Personalie: Manchester United will Außenverteidiger Aaron Wan-Bissaka unbedingt loswerden, erst jetzt zeichnet sich ein Transfer ab, der Noussair Mazraoui den Weg ebnen könnte. Wan-Bissaka zieht es ebenso wie BVB-Stürmer Niclas Füllkrug zu Premier-League-Klub West Ham United, berichtet unter anderem "Sky".
FC Bayern winkt sattes Transfer-Plus für Noussair Mazraoui
West Ham hatte Berichten zufolge auch großes Interesse an Mazraoui gezeigt, zu einer Einigung kam es letztlich aber nicht. Manchester United stieg daraufhin in den Transfer-Poker ein und erreichte eine schnelle Übereinkunft mit dem FC Bayern. Den Münchnern winkt eine Ablöse in Höhe von 25 Millionen Euro inklusive Bonuszahlungen.
Für den FC Bayern würde das ein sattes Transfer-Plus ergeben: Der Bundesliga-Dritte der vergangenen Saison hatte Mazraoui vor zwei Jahren ablösefrei von Ajax Amsterdam verpflichtet, der Rechtsfuß konnte die in ihn gesetzten Erwartungen aber nur selten erfüllen. Eigentlich besitzt er noch bis 2026 Vertrag.
Kommt ein Wechsel zustande, wäre es für den FC Bayern der erste Abgang eines Profis in diesem Sommer. Nach den Verpflichtungen von Hiroki Ito, Michael Olise und Joao Palhinha platzt der Kader aus allen Nähten, Verkäufe haben Priorität.