16.08.2024 13:16 Uhr

Weitere Transfers beim FC Bayern? Das sagt Max Eberl

Max Eberl ist Sportvorstand des FC Bayern
Max Eberl ist Sportvorstand des FC Bayern

Der FC Bayern wird in der laufenden Wechselperiode voraussichtlich keine Transfers mehr tätigen, wenn es nach Sportvorstand Max Eberl geht.

"Wenn nichts Außergewöhnliches mehr passiert, steht den Kader für die neue Saison", sagte Eberl bei der Pressekonferenz vor der Erstrundenpartie im DFB-Pokal beim SV Ulm.

Eine Bilanz der Personalpolitik will der 50-Jährige vom sportlichen Abschneiden in der neuen Spielzeit abhängig machen. "Wo stehen wir am Ende der Saison? Das zeigt dann, welche Qualität wir im Kader haben", sagte Eberl.

Als externe Neuzugänge verpflichtete der FC Bayern Michael Olise, Joao Palhinha und den derzeit verletzten Hiroki Ito. Für das Trio zahlte der deutsche Rekordmeister insgesamt immerhin knapp 130 Millionen Euro an Ablösesummen. Gesetzt ist aber dennoch keiner der neuen Spieler, stellte Eberl klar. "Ein Neuzugang ist auch nicht automatisch sofort Stammspieler, weil wir sehr gute Spieler haben. Der Konkurrenzkampf muss groß sein", so der frühere Gladbacher und Leipziger Manager.

FC Bayern: Tah-Poker ein "laufender Prozess"

Zusätzlich zu Olise, Palhinha und Ito hätte der FC Bayern angeblich gerne auch das französische Top-Talent Désiré Doué an die Säbener Straße gelotst. Den 19-Jährigen zieht es allerdings von Stade Rennes zu Paris Saint-Germain.

"Immer diesen saloppen Satz zu lesen, dass wir das nächste Transferduell gegen irgendjemanden verlieren, ist dann sehr plump von der Überschrift. Es hätte auf der Abgangsseite sein können, dass bei uns etwas passiert. Und dann musst du vorbereitet sein. Darum geht es", sagte Eberl angesprochen auf die kolportierten Bemühungen um Doué.

Gehandelt wird beim FC Bayern nach wie vor noch Bayer Leverkusens Abwehrchef Jonathan Tah - eine Personalie, die wegen einer (dann revidierten) Verbalattacke von Bayers Klub-Chef Fernando Carro zuletzt hohe Wellen schlug, von Eberl aber zurückhaltend kommentiert wurde.

Der Ex-Profi wollte keine Wasserstandsmeldung zu dem Transfer-Poker abgeben, ließ sich aber immerhin entlocken, es handele sich um einen "laufenden Prozess".