05.11.2019 09:09 Uhr

Real Madrid will Sancho unbedingt nach Spanien holen

BVB-Star Jadon Sancho zählt zu den weltweit umworbensten Spielern
BVB-Star Jadon Sancho zählt zu den weltweit umworbensten Spielern

Bei Borussia Dortmund hat sich Jadon Sancho trotz seines zarten Alters längst unverzichtbar gemacht. Kein Wunder, dass Top-Klubs aus ganz Europa um den jungen BVB-Shootingstar buhlen.

  • Real Madrid zeigt erneut Interesse an Borussia Dortmunds Jadon Sancho
  • Der BVB ruft für den 19-jährigen Flügelspieler (Vertrag bis 2022) angeblich rund 120 Millionen Euro auf
  • Manchester United, Paris Saint-Germain, Chelsea und Liverpool werben ebenfalls um den Teenager


Update: 05.11.2019, 08:32 Uhr

Laut der "Daily Mail" streckt der spanische Gigant Real Madrid zum wiederholten Male seine Fühler nach Jadon Sancho aus. Die Königlichen wollten den Angreifer schon ins Santiago Bernabéu locken, als er noch bei Manchester City unter Vertrag stand. Nun sollen sie sich auf einen Mega-Deal im kommenden Sommer vorbereiten.

Sancho hat sich seit seinem Wechsel zu Borussia Dortmund im Jahr 2017 zu einem der begehrtesten Talente Europas entwickelt. In der Saison 2018/2019 sammelte er in 43 Pflichtspielen unfassbare 32 Scorerpunkte (13 Tore, 19 Vorlagen).

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge sollen sich die BVB-Bosse bereits damit abgefunden haben, Sanchos letzte Saison in Schwarz-Gelb zu erleben, und die Nachfolgersuche vorantreiben. Dafür sollen rund 120 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Mindestens so viel soll ein Verkauf Sanchos nämlich einbringen.

Die Nachricht, dass Real Madrid die Chancen eines Transfers auslotet, ist ein neues potenzielles Hindernis für Manchester United beim Versuch, den gebürtigen Londoner Sancho zurück nach England zu holen. Im europäischen Vergleich stehen die Spanier derzeit besser da als die Red Devils, die nicht in der Champions League vertreten sind.

Neben Real wird auch PSG als möglicher Abnehmer gehandelt. Der französische Meister mit dem deutschen Trainer Thomas Tuchel versucht seit einiger Zeit, Sancho von einem Engagement in der Stadt der Liebe zu überzeugen.

Voraussichtlich wird auch Ex-Klub Manchester City eine Rolle im Poker um den Three-Lions-Star spielen. Die Sky Blues sollen ein sogenanntes "Matching Right" bei Sancho besitzen. Heißt: Sobald ein Verein ein konkretes Angebot beim BVB hinterlegt, muss der englische Champion informiert werden, um die Offerte gegebenenfalls toppen zu können.


>> zur Diashow: So heftig brodelt die Gerüchteküche um BVB-Star Jadon Sancho



Update: 04.11.2019, 19:39 Uhr

Mitte Oktober erklärte der deutsche Ex-Nationalspieler Dietmar Hamann, der die Fußball-Schuhe in seiner Laufbahn unter anderem für den FC Bayern und den FC Liverpool schnürte, dass die Reds "großes Interesse" an Jadon Sancho von Borussia Dortmund hätten. Nun schwärmt ein weiterer ehemaliger Liverpool-Star vom BVB-Offensivspieler.

"Um ehrlich zu sein, würde Jadon Sancho jedem der zwei, drei Top-Teams gut zu Gesicht stehen", erklärte Ex-Stürmer Emile Heskey im Gespräch mit dem "Daily Star". 

Der 19-Jährige sei schlicht für jedes Team der Premier League - und sogar für jeden Klub der Welt - eine "fantastische" Verstärkung, so Heskey weiter. "Seine Tore, seine Vorlagen, seine Vorstöße machen den gegnerischen Abwehrverbänden Angst", schließt Heskey.


Update: 02.11.2019, 12:00 Uhr

Die Gerüchte um Jadon Sancho nehmen wieder Fahrt auf. Galt Manchester United lange Zeit als heißester Anwärter auf eine Verpflichtung des Youngsters, mischt nun ein weiterer Top-Klub von der Insel mit.

Einem Bericht des "Telegraph" zufolge bemüht sich der FC Chelsea ebenfalls intensiv um den 19-Jährigen. Das Blatt nennt einige Gründe, die für einen Wechsel zu den Blues sprechen.

So setzt Trainer Frank Lampard zum einen auf junge Spieler. Zum anderen hat Sancho mit Tammy Abraham und Callum Hudson-Odoi zwei Kumpels in der Mannschaft, die ihm von einem Wechsel an die Stamford Bridge sicher nicht abraten würden.

Dem Bericht zufolge ist ein Winter-Transfer nicht gänzlich ausgeschlossen, wahrscheinlicher ist aber, dass das Wettbieten um den begehrten Engländer erst im Sommer startet.


Update: 28.10.2019, 12:21 Uhr

Manchester United zeigte schon in der vergangenen Sommer-Transferphase großes Interesse an Jadon Sancho von Borussia Dortmund. Der BVB winkte allerdings ab und verwies auf dessen bis 2022 gültiges Arbeitspapier. Die Engländer sparen jedoch angeblich bereits für ein neues Angebot.

Wie der englische "Mirror" berichtet, arbeiten die Red Devils aktuell fieberhaft an einem neuen Deal, um den 19-Jährigen in die Premier League zu locken. United-Boss Ed Woodward soll nunmehr bereit sein, selbst horrende Forderungen der Borussia zu erfüllen. Im Raum steht anscheinend eine Offerte über mindestens 100 Millionen Pfund (115 Millionen Euro).

Zuletzt hatte die "Sun" behauptet, Sancho könnte dem Revierklub nach der Saison sogar umgerechnet rund 170 Millionen Euro einbringen. Bislang ist der Verkauf von Ousmane Dembélé zum FC Barcelona der teuerste Abgang der schwarz-gelben Vereinsgeschichte. Der Franzose kostete Barca bislang 125 Millionen Euro, die Summe kann durch Bonuszahlungen noch auf 145 Millionen Euro ansteigen.


Update: 21.10.2019, 12:40 Uhr

Ex-Nationalspieler Dietmar Hamann kann sich einen Wechsel von BVB-Juwel Jadon Sancho zum FC Liverpool vorstellen. Offenbar sehen das auch die Verantwortlichen der Reds so.

In der Fernsehsendung "Sky90" deutete Hamann einen möglichen Wechsel des Engländers im nächsten Sommer an. "Was ich höre ist, dass Liverpool großes Interesse hat. Ich könnte mir vorstellen, dass sie im kommenden Sommer einer der größten Interessenten werden könnten".

Bisher war nur über einen Abgang Sanchos zu den zwei Klubs aus Manchester spekuliert worden. Liverpool wurde dagegen höchstens als Außenseiter im Poker um den Youngster genannt.

Die Optionen aus Manchester hält der einstige England-Legionär Hamann aber für unwahrscheinlich: "Er kommt ja von Manchester City und ich weiß nicht, ob er nochmal zurückkehren würde. Auch bei Manchester United ist es so eine Sache, wenn die Spieler schon einmal beim Rivalen waren", so der Ex-Nationalspieler.