"Die beste Lösung": Ouwejan verrät Hintergründe zum S04-Aus

Im Sommer entschied sich der FC Schalke 04 dagegen, den Vertrag mit Linksverteidiger Thomas Ouwejan zu verlängern. In einem Interview hat der Niederländer nun auf seinen schmerzvollen Abschied aus Gelsenkirchen zurückgeblickt und verraten, dass er beinahe bei einem Bundesligisten unterschrieben hätte.
2021 kam Thomas Ouwejan vom AZ Alkmaar zum FC Schalke 04 in die 2. Bundesliga. Mit zahlreichen Torvorlagen avancierte der Außenverteidiger zu einem der Aufstiegshelden der Knappen. Seine Zeit am Berger Feld endete im Sommer nach drei Jahren. Die Königsblauen entschieden sich gegen eine Verlängerung der Zusammenarbeit.
Im Gespräch mit "Der Westen" verriet der 28-Jährige, dass er gerne in Gelsenkirchen geblieben werde. "Hätten wir darüber gesprochen, dann ja. Aber das war ganz schwierig für beide Seiten. Ich hatte mit Ben Manga nicht geredet. Ich wusste, dass es wieder so einen fast rundum neuen Kader geben wird. Ich denke, am Ende war es die beste Lösung für alle", so Ouwejan.
FC Schalke 04: Union Berlin hatte Interesse an Ouwejan
Der damalige Sportdirektor Marc Wilmots hatte den Niederländer kurz nach dem letzten Heimspiel am 33. Spieltag über die bevorstehende Trennung in Kenntnis gesetzt. "Meine Gedanken waren: 'Jetzt ist es hier wohl für mich vorbei'. Schalke ist wirklich ein Verein, der dich packt. Das werde ich niemals vergessen. Es tat natürlich auch weh, als ich weg war", erklärte der ehemalige U21-Nationalspieler.
Inzwischen kickt Ouwejan wieder in der Eredivisie beim NEC Nijmegen. Nun verriet er, dass er fast in Deutschland geblieben wäre. "Ich wäre beinahe bei Union Berlin gelandet. Allerdings wurde dort ein neuer Sportdirektor vorgestellt, weshalb es nicht zu einem Wechsel kam", enthüllte der ehemalige Schalker nun, der zahlreiche Optionen hatte.
"Aus der 2. Bundesliga gab es auch Angebote, aus Portugal, aus der Türkei, aus Griechenland, Italien und auch aus Saudi-Arabien und Katar. Dann habe ich mich aber für Nijmegen entschieden, weil sie sich sehr um mich bemüht haben", so Ouwejan weiter.