26.03.2020 07:56 Uhr

Havertz will nicht zum FC Bayern

Kai Havertz wird Bayer Leverkusen wohl im Sommer verlassen
Kai Havertz wird Bayer Leverkusen wohl im Sommer verlassen

Der Poker um Kai Havertz nimmt Fahrt auf. Der 20-Jährige könnte Bayer Leverkusen im kommenden Sommer verlassen. Der FC Bayern München gilt als Favorit auf den Transfer. Aber auch BVB und FC Liverpool sollen ein Auge auf den Bundesliga-Star geworfen haben.

  • Havertz will nicht zum FC Bayern
  • Berater glaubt an Havertz-Verbleib
  • Bayern zweifelt an Mega-Preisschild
  • Rückzieher von Juventus
  • Real steigt aus Havertz-Poker aus

Update, 26.03.2020, 7:40 Uhr

Nächste Wende im Poker um Kai Havertz: Der Nationalspieler möchte laut "kicker" nicht zum FC Bayern wechseln. Zwar haben die Münchner weiterhin großes Interesse am Noch-Leverkusener, allerdings ziehe es den 20-Jährigen nicht an die Isar. Der Rekordmeister sei nicht das "Wunschziel" des Ausnahmetalents, schreibt das Magazin. Die so oft zitierte "Ellbogengesellschaft" an der Säbener Straße soll Havertz zu dieser Einschätzung bewogen haben.

Der Haken: Der "kicker" berichtet, dass der FC Bayern für Havertz im Sommer 2020 die einzige Wechsel-Option sein könnte. Andere Klubs wie der FC Liverpool, Juventus Turin oder Real Madrid kommen als Abnehmer aus diversen Gründen derzeit nicht infrage. Ein Grund ist der hohe Preis, den der Werksklub verlangt. Für viele Topklubs sei es schwierig, 100 Millionen Euro und mehr für einen Spieler auszugeben, der international noch nicht den Status eines Superstars erlangt hat.

Stand heute, so der "kicker", wird Kai Havertz Bayer Leverkusen im Sommer nicht verlassen - zumindest nicht für die vom Klub erhofften 100 Millionen Euro.

Viel mehr spreche derzeit dafür, dass der 20-Jährige seinen Vertrag (bis 2021) noch einmal verlängert, sich im Gegenzug aber eine Ausstiegsklausel zusichern lässt. Ein Modell, auf das auch RB Leipzig bei Timo Werner zurückgegriffen hat. In diesem Fall könnte der Mittelfeldspieler im Sommer 2021 wieder für deutlich mehr Klubs interessant werden und sich seinen kommenden Arbeitgeber mehr oder weniger aussuchen. 

Update, 25.03.2020, 08:50 Uhr

Obwohl die Preise auf dem Transfermarkt im Zuge der Coronavirus-Pandemie purzeln könnten, rückt Bayer Leverkusen offenbar nicht von seiner 100-Millionen-Euro-Forderung für Kai Havertz ab. Das berichtet "Sport Bild".

Fraglich ist allerdings, ob Interessenten wie der FC Bayern München dadurch angesichts der aktuellen Situation abgeschreckt werden könnten.

Das Blatt spekuliert jedoch zudem, dass Havertz (Vertrag bis 2022) sich von sich aus noch ein weiteres Jahr zu Bayer bekennen könnte.

Hintergrund: sein gutes Verhältnis zur Mannschaft und zu Trainer Peter Bosz, der dem 20 Jahre alten Nationalspieler auch während dessen schwacher Hinrunde immer das Vertrauen schenkte.

Update, 24.03.2020, 09:12 Uhr:

Spielerberater Jörg Neblung glaubt, dass Leverkusens Shootingstar Kai Havertz - so wie etliche andere Fußballer - seine Zukunftsplanungen aufgrund der Corona-Pandemie und der damit zusammenhängenden wirtschaftlichen Konsequenzen umgeschmissen haben könnte.

"Bei Spielern, die noch langfristig unter Vertrag stehen, dürfte es zu einem Umdenken kommen", sagte der Agent, der unter anderem Robert Enke betreute, gegenüber der "WAZ". Und auch die Verantwortlichen der Werkself dürften laut Neblung darauf aus sein, dass ihr Ausnahmespieler aufgrund der Rezession nicht unter Wert wechselt.

"Wenn Bayer Leverkusen für einen Kai Havertz keine 100 Millionen Euro mehr bekommt, wird der Verein überlegen, ob sie ihn nicht doch vorerst halten", führte der Berater aus. Zuletzt hieß es in der "Sport Bild", dass beim FC Bayern aufgrund der hohen Ablösesumme nicht gerade Begeisterungsstürme herrschen.

Update 21.03.2020, 18:30 Uhr

Dass der FC Bayern München Interesse an den Diensten von Kai Havertz von Bayer Leverkusen haben soll, geistert seit Monaten durch die Medien, ausgerechnet ein italienischer Journalist will nun jedoch sogar konkrete Zahlen des Deals erfahren haben.

Der deutsche Rekordmeister offeriere Havertz einen Fünfjahres-Vertrag und biete dem 20-Jährigen acht Millionen Euro pro Jahr, berichtet Nicolò Schira. 

Schwieriger dürfte es allerdings ohnehin werden, eine Einigung mit Havertz' derzeitigen Arbeitgeber Leverkusen zu finden. Für den deutschen Nationalspieler soll Bayer über 100 Millionen Euro fordern. Eine Summe, die in München "Sport Bild" zufolge nicht wirklich Begeisterungsstürme hervorruft.

Bayer Leverkusen: Peter Bosz rechnet mit Abgang von Kai Havertz

Update 18.03.2020, 6:40 Uhr

Bei Bayer Leverkusen gehen sie fest von einem Abschied von Kai Havertz im Sommer 2020 aus. Laut Trainer Peter Bosz rechnet der Werksklubs mit einer Ablöse von "über 100 Millionen Euro". Die Verantwortlichen des FC Bayern teilen diese Einschätzung aber offenbar nicht.

Keine Zweifel gibt es beim Rekordmeister, was die Qualität des Nationalspielers angeht. Die "Sport Bild" berichtet, dass sowohl Sportchef Hasan Salihamidzic als auch Hansi Flick große Befürworter des 20-Jährigen sind. Auch aus diesem Grund versuchten die Münchner schon im Sommer 2019, Havertz von einem Wechsel an die Isar zu überzeugen. Im Sommer 2020 startet der FC Bayern den nächsten Versuch.

Wie so oft, hängt allerdings auch dieser Transfer fast einzig und allein vom Geld ab. Die Verantwortlichen in München glauben angeblich nicht, dass 100 Millionen Euro für einen Havertz-Transfer realistisch sind. Es gebe in München Zweifel, ob mögliche Konkurrenten wie der FC Liverpool und der FC Barcelona tatsächlich bereit wären, einen dreistelligen Millionenbetrag für den jungen Mittelfeldspieler zu zahlen, behauptet die "Sport Bild".

Sollte sich die Einschätzung der Bayern bewahrheiten, könnte sich der Leverkusener Wunsch von einem 100-Millionen-Transfer im Sommer in Luft auflösen.

Update 14.03.2020, 16:08 Uhr

Kai Havertz steht bei zahlreichen Spitzenvereinen ganz oben auf der Liste, wenn es um die potenziellen Sommer-Neuzugänge geht. Sein Trainer bei Bayer Leverkusen, Peter Bosz, geht schon jetzt fest von einem Abschied des 20-Jährigen aus.

"Seine Torbeteiligungen und Tore steigen wieder an. Im kommenden Sommer wird er nicht zu halten sein", so Bosz gegenüber "Algemeen Dagblad": "Das wird ein Transfer von 100 Millionen. Was rede ich. Über 100 Millionen."

Von den Einnahmen aus dem Havertz-Transfer will der Niederländer den Kader "auf drei oder vier Positionen" verstärken. Bosz freut sich bereits auf die kommende Wechselperiode: "Das wird sehr interessant."

Update 13.03.2020, 19:47 Uhr

Erst Real Madrid, jetzt Juventus Turin? Das Portal "calciomercato" berichtet, dass der italienische Rekordmeister seine Bemühungen um Kai Havertz einstellt.

Zwar verfolgt Juve den Mittelfeldspieler laut des Berichts schon seit vielen Jahren und ist auch weiterhin an einer Verpflichtung interessiert. Dennoch haben die Bianconeri angeblich entschieden, am Wettbieten nicht teilzunehmen.

Da die Werkself bis zu 100 Millionen Euro für Havertz verlangen könnte, will Juve erst gar nicht in den Poker einsteigen. Diese Summe sei für die Turiner "unerreichbar". Auf ein niedrigeres Angebot verzichtet die Alte Dame allein schon aufgrund der zahlreichen Interessenten. 

Update 12.03.2020, 18:23 Uhr

Gute Nachrichten für den FC Bayern? Das spanische Portal "El Desmarque" berichtet, dass sich Real Madrid aus dem Poker um Kai Havertz zurückgezogen hat. Grund: Der deutsche Nationalspieler ist den Königlichen schlicht zu teuer.

Weiterhin gute Karten sollen allerdings Jürgen Klopp und der FC Liverpool haben. Klopp könnte bei einem Transfer zum entscheidenden Faktor werden, orakelt "El Desmarque".

Konkurrenz für FC Bayern und BVB? Auch der FC Liverpool will Kai Havertz

Update 18.02.2020, 08:51 Uhr

Rudi Völler geht offenbar von einem Abschied von Kai Havertz im Sommer aus. "Ich bin froh, dass wir ihn dieses Jahr noch gehalten haben", sagte der Sportgeschäftsführer von Bayer Leverkusen bei "Nitro", "wie es im Sommer aussieht, das werden wir dann sehen."

Völler weiß, dass es schwer wird, Havertz zu halten. "Er hat noch Vertrag bis 2022 - das sind natürlich die klassischen Fakten", so der Weltmeister von 1990, der vor der laufenden Saison bereits intensive Überzeugungsarbeit leisten musste.

"Im Sommer gab es schon Interesse, aber wir haben ihm erklärt, dass es ihm guttut, wenn er noch ein Jahr bei uns bleibt. Und das war auch eine richtige Entscheidung."

Der 20 Jahre alte Havertz gilt als das größte Talent des deutschen Fußballs. Der gebürtige Aachener befand sich jedoch in der Hinrunde in einem Formtief. Im Dezember wurde er bei seiner Auswechslung im Heimspiel gegen Hertha BSC (0:1) von den eigenen Fans sogar ausgepfiffen.

Dagegen stand offenbar ein 125-Millionen-Euro-Angebot des FC Liverpool um Trainer Jürgen Klopp. Zuletzt hatte Havertz wieder zu seiner alten Stärke gefunden.

Update 10.02.2020, 09:49 Uhr

Nachdem der FC Liverpool in den vergangenen beiden Transferperioden insgesamt gerade einmal gut zehn Millionen Euro für neue Spieler ausgegeben hat, steht im kommenden Sommer wohl wieder eine größere Offensive bevor. Auf dem Zettel der Reds steht anscheinend auch ein Bundesliga-Spieler, mit dem sich der FC Bayern beschäftigt. 

Wie die englische Zeitung "Daily Express" berichtet, will Jürgen Klopp im Sommer unbedingt einen neuen Spielmacher verpflichten, um seine Mannschaft weiterzuentwickeln. Als Wunschspieler soll der ehemalige BVB-Coach intern Kai Havertz von Bayer Leverkusen benannt haben. Dem Blatt zufolge will der amtierende Champions-League-Sieger das deutsche Mittelfeldass unbedingt verpflichten, sobald das Transferfenster am 1. Juli wieder öffnet. 

Doch auch den Reds ist bewusst, dass Havertz aktuell einer der gefragtesten Spieler in ganz Europa ist. Seit Monaten kursieren Gerüchte um einen Wechsel des Mittelfeldspielers zum FC Bayern. In der Vergangenheit wurden auch Manchester United, sowie die spanischen Top-Klubs Real Madrid und FC Barcelona als mögliche Abnehmer für den 20-Jährigen gehandelt. Die Ablösesumme dürfte dem Bericht nach bei über 100 Millionen Euro liegen. 

Update 09.02.2020, 16:37 Uhr

Der FC Bayern bekommt im Ablösepoker um Kai Havertz offenbar kalte Füße. Wie "Sport1" berichtet, herrscht in den Entscheidungsgremien an der Isar keine Einigkeit mehr darüber, ob Havertz verpflichtet werden soll.

Während sich Trainer Hansi Flick angeblich einen Transfer des Spielmachers wünscht, gibt es bei den Bossen um Sportdirektor Hasan Salihamdzic, Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und dessen designierten Nachfolger Oliver Kahn demnach inzwischen Zweifel an dem Top-Talent.

Das Zögern der Münchner ist wohl in erster Linie auf die Ablösesumme zurückzuführen, die Havertz kosten würde. Dem Bericht zufolge plant Leverkusen aktuell mit Einnahmen in Höhe von circa 130 Millionen Euro aus einem Verkauf seines Mittelfeld-Juwels. Eine solche Summe wollen die Bayern-Funktionäre wohl auf keinen Fall bezahlen.

Sofern die Rheinländer an dieser Forderung festhalten, könnte sich der FC Bayern schnell aus den Verhandlungen verabschieden, orakelt der TV-Sender.

Update 07.02.2020, 10:23 Uhr

Beim FC Bayern München ist der Transfer von Leroy Sané immer noch ein heißes Thema. Ex-FCB-Star Dietmar Hamann empfiehlt dem Rekordmeister jedoch eine Alternative aus der Bundesliga. 

Falls Sané im Sommer von Manchester City an die Isar wechselt, wird voraussichtlich eine Ablösesumme von über 100 Millionen Euro fällig. Laut Hamann kein sicheres Unterfangen: Von der Idee, "einen Spieler für 100 Millionen zu holen, wo ich nicht weiß, benimmt er sich oder nicht", riet der 46-Jährige ab.

In einer solchen Größenordnung hätte Hamann einen anderen deutschen Jungspieler im Visier, von dem er sich eine bessere Mentalität verspricht. "Da kann ich den Havertz haben, wo ich weiß, der wird alles tun, um erfolgreich zu sein", erklärte der ehemalige Nationalspieler und ergänzte: "Für mich wäre er das Transferziel Nummer eins."

Welche Rolle spielt der BVB im Havertz-Poker?

Update 24.12.2019, 19:35 Uhr

Geht der FC Bayern München im Werben um Bayer Leverkusens Kai Havertz womöglich leer aus. Borussia Dortmund soll nun doch beste Chancen auf eine Verpflichtung des Nationalspielers im kommenden Sommer haben.

Wie das Portal "fussball.news" unter Berufung auf eigene Informationen vermeldet, liebäugelt Havertz' Berater-Agentur damit, den 20-Jährigen beim BVB unterzubringen.

Hintergrund: Havertz soll vor dem Wechsel zu einem absoluten Top-Klub einen Zwischenschritt einlegen - bei einem Team, das zwar um Titel mitspielt, ihm aber regelmäßige Einsatzzeiten garantieren und ihn weiter zu einem Weltklasse-Spieler formen kann. Zudem sollen die BVB-Stars Marco Reus und Julian Brandt intensiv um Havertz buhlen.

Insbesondere Brandt, Havertz' bester Kumpel und kongenialer Nebenmann in der Mittelfeldzentrale aus gemeinsamen Leverkusener Zeiten, könnte im Poker um das europaweit begehrte Ausnahmetalent zum Zünglein an der Waage werden und den Ausschlag zugunsten des BVB geben.

Dass Havertz angesichts seines bis 2022 laufenden Vertrags bei Bayer wohl eine dreistellige Millionenablöse kosten wird, macht den Deal aus Dortmunder Sicht angeblich nicht unmöglich.

Schon vor einigen Monaten berichtete der "kicker", der BVB sei bereit, die aus einem möglichen Verkauf von Jadon Sancho generierte Summe in Havertz zu reinvestieren. Der englische Flügelstürmer könnte nach der laufenden Saison für weit mehr als 100 Millionen Euro auf die Insel zurückkehren.

Havertz selbst hatte zuletzt betont, die Wechselgerüchte um seine Person beschäftigten ihn aktuell "zu null Prozent", er sei auf Leverkusen fokussiert.

Update 27.11.2019, 10:20 Uhr

Der FC Bayern München hat im Werben um Kai Havertz offenbar schon mögliche Details des Deals ausgetüftelt. Wie die "Sport Bild" erfahren haben will, verhandelt das Havertz-Lager schon jetzt mit sieben europäischen Topklubs. Dazu gehören auch der FC Bayern und der FC Barcelona, die die Nase im Rennen um den Nationalspieler vorne haben sollen und offenbar bereit sind, die von Leverkusen geforderte Ablösesumme in Höhe von rund 130 Millionen Euro zu zahlen.

Während Barca als Havertz' Traumverein der Jugend gute Aktien im Poker haben soll, wäre der Nationalspieler schon im vergangenen Sommer gerne nach München gewechselt. Damals bestand der Werksklub jedoch auf einen Verbleib des 20-Jährigen.

Laut "Sport Bild" hat der FC Bayern im letzten Jahr sogar schon ein Transfermodell gebastelt, das im kommenden Sommer erneut zum Tragen kommen könnte. Demnach würde der Rekordmeister zunächst eine Basisablöse in Höhe von 90 Millionen Euro nach Leverkusen überweisen. Die weiteren Millionen sollen in Form von zusätzlichen Bonuszahlungen folgen. 

Ob dieses Münchner Modell umgesetzt wird, bleibt abzuwarten. Als sicher gilt, dass Havertz in wenigen Monaten die Qual der Wahl hat. Neben Bayern und Barcelona sollen zuletzt auch Gespräche mit Real Madrid, Manchester City, Manchester United, dem FC Liverpool und dem FC Chelsea stattgefunden haben.