So plant Real Madrid den Wirtz-Coup

Mit Florian Wirtz hat Bayer Leverkusen einen Spieler in seinen Reihen, der bei so ziemlich jedem europäischen Fußball-Schwergewicht auf der Wunschliste steht. Der FC Bayern gehört ebenso zu den Interessenten wie Manchester City und Real Madrid. Die Königlichen haben sich im Poker um das Ausnahmetalent bereits eine klare Strategie zurechtgelegt.
So sehr Real Madrid an einer Verpflichtung von Florian Wirtz arbeitet, so langsam lassen es die Königlichen angehen. Und das wird vorerst auch so bleiben. Laut "AS"-Angaben werden Präsident Florentino Pérez und Co. den sprichwörtlichen Ball weiter flachhalten und in absehbarer Zeit nicht mit einem konkreten Angebot auf Wirtz und Bayer Leverkusen zugehen. Gleichwohl wolle Real das Thema weiter ganz genau im Blick behalten, heißt es.
Die Madrilenen wollen unter anderem auf Zeit spielen, weil sie bis zum Sommer auf einen Preisnachlass hoffen. Derzeit wird der mögliche Verkaufspreis von Wirtz auf mindestens 150 Millionen Euro taxiert. Im Sommer 2025 würde der Vertrag des Nationalspielers bei Bayer Leverkusen allerdings nur noch zwei Jahre laufen. Laut "AS"-Infos hoffen Real, ManCity und auch der FC Bayern, dass ihnen dies zusätzlich in die Karten spielt.
Wirtz-Transfer "nicht dringend", aber ...
Generell sei ein Transfer von Florian Wirtz für Real "nicht dringend, aber doch eine Priorität", schreibt die spanische Sportzeitung. In Madrid werde der deutsche Ausnahmefußballer als idealer Nachfolger vom kroatischen Nationalspieler Luka Modric betrachtet. Auf der internen Wunschliste sei sein Name rot markiert, mutmaßt die "AS".
Mit Trainer Xabi Alonso soll sich zudem ein weiterer Leverkusener im Blickfeld des Champions-League-Rekordsiegers befinden. Spekuliert wurde in der Vergangenheit bereits, dass Alonso und Wirtz im Doppelpack nach Madrid wechseln könnten. Dies ist dem Bericht zufolge allerdings kein Teil der königlichen Gedankenspiele, in denen beide Deals völlig unabhängig voneinander bewertet werden.