19.11.2020 08:58 Uhr

Sancho-Formtief für Kehl "ganz normal"

Jadon Sancho vom BVB weckt bei vielen Top-Klubs Begehrlichkeiten
Jadon Sancho vom BVB weckt bei vielen Top-Klubs Begehrlichkeiten

Bei Borussia Dortmund hat sich Jadon Sancho trotz seines zarten Alters längst unverzichtbar gemacht. Klubs aus der Premier League und anderen Teilen Europas brachten sich in Stellung. Doch der junge Engländer bleibt beim BVB - allerdings wohl nur vorerst.

  • Kehl erklärt Sanchos Formtief
  • United schmiedet neuen Sancho-Plan
  • Sancho spricht über Gerüchte und Karriere-"Delle"
  • ManUnited macht Sancho zu "Projekt Nummer 7"
  • Sanchos Eskapaden "immer wieder" Thema bei BVB-Kollegen

Update 19.11.2020, 07:44 Uhr

Jadon Sancho steckt derzeit in einem Formtief. Während der BVB-Youngster in der vergangenen Saison wettbewerbsübergreifend an 40 Toren beteiligt war, stehen in der aktuellen Spielzeit gerade einmal sechs Scorerpunkte zu Buche. Lizenzspielerchef Sebastian Kehl suchte nun nach Gründen für die Antriebs-Störung des 20-Jährigen.

"Jadon fehlt etwas die Leichtigkeit, und er durchläuft gerade einen Reifeprozess", wird Kehl vom "kicker" zitiert: "Sein natürliches Spiel ist daher im Moment nur in Ansätzen zu erkennen."

Das sei in Sanchos Alter aber "ganz normal" und lediglich eine "temporäre Erscheinung, die sich recht bald in Luft auflösen wird", versicherte Kehl und betonte: "Da müssen wir zusammen durch. Wir haben alle das Gefühl, dass auch Jadon daran arbeitet. Es ist ihm nicht egal."

Der 40-Jährige schwärmte vom Engländer: "Sancho ist ein großartiger Fußballer und ein Spieler, der häufig für uns den Unterschied gemacht hat - und in der Zukunft auch wieder machen wird."

Mit dem geplatzten Wechsel zu Manchester United hat Sanchos Formtief laut Kehl nichts zu tun. Der Angreifer sei "komplett fokussiert" auf die aktuelle Saison und wolle "den maximalen Erfolg für die Mannschaft".

Update 17.11.2020, 10:20 Uhr

Manchester United ist im Sommer mit seinem halbherzigen Bemühen um Jadon Sancho beim BVB abgeblitzt. Aufgegeben hat der englische Rekordmeister den Kampf um den Ausnahmespieler deshalb aber noch lange nicht. Im Gegenteil. In der Chefetage der Red Devils haben sie nun angeblich einen Plan geschmiedet, der den 20-Jährigen im Sommer 2021 ins Old Trafford locken soll.

Wie das Portal "90min" exklusiv erfahren haben will, würde Manchester United im Transferpoker um Jadon Sancho gerne auf das "Pulisic-Model" setzen. Demnach wird der englische Klub schon in der jetzt anstehenden Winter-Transferperiode versuchen, den Wechsel des Youngsters unter Dach und Fach zu bringen. Sancho würde danach allerdings noch bis zum Saisonende in Dortmund bleiben und für die Borussia auflaufen - so wie es in der Saison 2018/19 auch Christian Pulisic vor seinem Wechsel zum FC Chelsea tat. 

Manchester sei sich bewusst, dass es den Poker mit dem BVB diesmal schneller über die Bühne bringen muss, heißt es. Sollten die Schwarz-Gelben jedoch alle Verhandlungen blocken, würde der englische Rekordmeister wohl oder übel auch bis zum Sommer mit einem neuen Angebot warten. So oder so sei das Ziel, Sancho vor dem Beginn der Europameisterschaft zurück auf die Insel zu holen. 

Update 14.11.2020, 11:14 Uhr

Am Donnerstag-Abend glänzte Jadon Sancho, der im Trikot von Borussia Dortmund in der laufenden Spielzeit noch nicht an seine Gala-Form aus der vergangenen Saison anknüpfen konnte, mit einem Treffer beim 3:0-Erfolg der englischen Nationalmannschaft gegen Irland. Nach der Partie äußerte sich der 20-jährige Offensivspieler zu seiner vermeintlichen Krise.

"Jeder Spieler hat auch mal eine kleine Delle in seiner Karriere. Es fühlt sich so an, als würde ich so etwas gerade erleben", erklärte der BVB-Youngster gegenüber "ITV Sport". 

Vermutungen, die hartnäckigen Gerüchte um einen 120-Millionen-Euro-Wechsel zu Manchester United könnten ihn ablenken, wischte Sancho vom Tisch. "Nein, das denke ich nicht", so der Brite.

Für ihn gehe es jetzt einzig darum, wieder zu alter Stärke zu finden. In diesem Zusammenhang sei er froh, dass er Trainer habe, die weiterhin an seine Fähigkeiten glauben.

"Jedes Mal, wenn ich spiele, versuche ich einfach, mein Bestes zu geben", erklärte Sancho. Er sei froh, wenn er dem Team helfen könne. Ein paar Spiele habe er zwar nicht getroffen oder ein Tor vorbereitet, er wisse jedoch, dass er immer die Chance dazu habe und stelle diese Erwartung auch an sich selbst.

Für den BVB bestritt Sancho 2020/21 bislang neun Pflichtspiele. Dabei erzielte er immerhin zwei Tore und legte vier Treffer auf. Eine ordentliche Bilanz, die gegen die 40 Torbeteiligungen in 44 Pflichtspielen der letzten Saison allerdings abfällt.

 

Update 27.10.2020, 08:19 Uhr

Im Sommer konnte Manchester United Jadon Sancho trotz aller Bemühungen nicht aus seinem bis 2023 laufenden Vertrag bei Borussia Dortmund loseisen. Dennoch forcieren die Red Devils früher oder später wohl einen Transfer.

Wie "The Athletic" berichtet, hat ein Sancho-Deal gerade bei Teammanager Ole Gunnar Solskjaer nach wie vor oberste Priorität. Demnach gibt es bei ManUnited mittlerweile sogar einen Codenamen für die Bemühungen um den BVB-Youngster.

Angeblich wird beim Premier-League-Klub nur noch von "Projekt Nummer 7" - in Anlehnung an seine Trikotnummer - gesprochen, wenn es um Sancho geht.

Update 22.10.2020, 08:31 Uhr

Nach dem geplatzten Wechsel zu Manchester United ist Jadon Sancho noch längst nicht wieder in der Form vergangener Tage.

Zudem sorgte er zuletzt einmal mehr abseits des Platzes für Negativschlagzeilen: Am Abend nach dem Freiburg-Spiel leistete sich der offiziell grippegeschwächte Engländer einen Party-Ausrutscher - ohne Corona-Vorsichtsmaßnahmen und auf Fotos dokumentiert.

Bei den BVB-Teamkollegen bleiben Sanchos Eskapaden natürlich nicht unbemerkt. "Immer wieder" seien sie Thema in der Mannschaft, berichtet "Bild" - sicherlich keine gute Voraussetzung für eine gute Stimmung innerhalb des Kaders.

Update 19.10.2020, 10:19 Uhr

Die Gerüchteküche um Jadon Sancho brodelte im Sommer heftig und kühlt weiterhin nur langsam ab. BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat sich nun ausgiebig zum Thema geäußert.

"Ich habe schon im Frühjahr gehört, dass Sancho weg ist. Überall habe ich das gelesen. Aber er ist da. Corona hat uns dabei weniger geholfen. Es gab einfach die Situation, dass wir mit ihm ein Agreement hatten. Vielleicht hat das ein Klub, der ihn haben wollte, falsch eingeschätzt und geglaubt, wir wären kompromissbereit", erklärte Watzke am Samstag im "ZDF-Sportstudio".

Konkret dürfte der 61-Jährige Manchester United gemeint haben, das beharrlich als heißer Anwärter auf einen Deal gehandelt wird. Allerdings sollen die Red Devils bis zum Schluss darauf gehofft haben, dass die Dortmundern von den unmissverständlich geforderten 120 Millionen Euro Abstand nehmen. 

Watzke machte allerdings wenig Hoffnung, dass man künftig einknicken könnte. "Wir hatten eine klare Linie und die werden wir auch im kommenden Sommer haben." Einen Abschied des Juwels schloss Watzke allerdings nicht aus. "In der heutigen Zeit kannst du nie sagen, dass ein Spieler total unverkäuflich ist. Aber dass wir niemanden abgeben wollen, ist auch völlig klar."

Update 13.10.2020, 19:31 Uhr

Viele Berater glauben zwar, dass Jadon Sancho den BVB nach dem geplatzten Sommer-Transfer zu Manchester United im kommenden Winter verlassen wird, dabei haben sie die Rechnung jedoch ohne die Dortmunder gemacht.

Wie die "Bild" erfahren haben will, werden die Schwarz-Gelben den Engländer in der kommenden Transferperiode unter keinen Umständen abgeben. Selbst, wenn ein Verein die so oft zitierte Wunschsumme in Höhe von 120 Millionen Euro bieten würde, wollen Hans-Joachim Watzke und Co. demnach hart bleiben.  

Update 10.10.2020, 18:49 Uhr

Das Sport-Portal "The Athletic" hat 18 Berater nach Ablauf des Sommer-Transferfensters die Frage gestellt: Welcher Deal geht im Januar über die Bühne? Mit großer Mehrheit (27 Prozent) folgte die Antwort: Jadon Sancho von Borussia Dortmund.

Ein nicht weiter namentlich genannter Spieleragent begründete: "Ich erwarte erneut viele Spekulationen um Sancho. Nach allem, was man aus dem Berater-Umfeld hört, will er bald den großen Wechsel. Ich glaube nur nicht, dass Manchester United ihn bekommen wird."

Jadon Sancho hat beim BVB noch Vertrag bis Sommer 2023. Sportdirektor Michael Zorc hatte während des Transfer-Sommers mehrfach öffentlich klargestellt, dass der Engländer nicht zum Verkauf steht.

Update 07.10.2020, 10:53 Uhr

Ein möglicher Wechsel von Jadon Sancho von Borussia Dortmund zu Manchester United war eines der großen Transferthemen des Sommers. Für 120 Millionen Euro hätten die Red Devils den Flügelflitzer bis zum 10. August unter Vertrag nehmen können, danach schloss der BVB die Tür. Dass United die Forderung der Borussen in diesem Sommer nicht erfüllte, hat angelblich auch künftige Chancen Manchesters auf einen Kauf des englischen Nationalspieles deutlich gesenkt.

Bezüglich der Chancen, Sancho im Sommer 2021 unter Vertrag zu nehmen, soll Manchester United inzwischen von gleich zwei Top-Klubs überflügelt worden sein: FC Liverpool und FC Bayern München. Das berichtet "Independent".

Der 20-Jährige sei "sehr gewillt" gewesen, ans Old Trafford zu wechseln, werde seine Optionen nun aber neu checken, heißt es. Dem Bericht zufolge gelten infolge der Neuausrichtung des Sancho-Lagers Bayern und Liverpool als Top-Kandidaten auf einen Deal nach der laufenden Saison.

Liverpool-Teammanager Jürgen Klopp schloss einen Transfer in diesem Sommer noch aus, betonte aber, dass Sancho das rote Trikot gut stehen würde. Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge erklärte unlängst im "Bild.de"-Podcast "Phrasenmäher": "Hasan [Salihamidzic] hatte mal wahnsinnig großes Interesse an Sancho. Aber Sancho hat sich dann für Borussia Dortmund entschieden, weil er dort einfach mehr Spielzeit bekommt. Zu der Zeit hatten wir die Außen mit Ribéry und Robben besetzt. Da war jedem klar, dass es schwer werden würde, Stammspieler zu sein."

Update 06.10.2020, 17:00 Uhr

Der Wechsel-Posse um Jadon Sancho hat am Montagabend endlich ein Ende gefunden. Kaum ein Tag bis dahin verging, an dem nicht über die Verhandlungen zwischen Manchester United und dem BVB, die Ablösesumme, das Gehalt und Beraterprovisionen berichtet wurde. Das Portal "The Athletic" will nun herausgefunden haben, was sich wirklich hinter den Kulissen abspielte. 

Demnach war die Lage aus Sicht des englischen Rekordmeisters folgende: United glaubte schlicht nicht daran, dass die Dortmunder an ihrem Wunschpreis in Höhe von 120 Millionen Euro festhalten würden. Auch die vom BVB gesetzte Deadline (10. August) war in den Augen der United-Bosse nur ein Bluff. Die Engländer hofften, dass die Schwarz-Gelben im Millionen-Poker zuerst zucken und von ihren Forderungen abrücken würden. Eine folgenschwere Fehleinschätzung, wie heute bekannt ist.

Völlig falsch lag Manchester damit allerdings auch nicht. "The Athletic" will von namentlich nicht genannten Quellen erfahren haben, dass der BVB Jadon Sancho wohl auch nach dem 10. August noch verkauft hätte - wenn ein außergewöhnlich hohes Angebot eingegangen wäre. Die Rede ist von einer Summe in Höhe von 155 bis 165 Millionen Euro. Die Dortmunder hätten ihre Kehrtwende in diesem Fall mit der exorbitant hohen Ablöse rechtfertigen können, heißt es. 

Mit der Forderung von 120 Millionen Euro kam der BVB Manchester United jedoch schon zuvor entgegen. Laut "The Athletic" schwebte den Dortmundern von Beginn an eine Summe von knapp 150 Millionen Euro vor. Auch angesichts der Auswirkungen der Corona-Pandemie wurde diese Forderung dann aber reduziert.

Hinter verschlossenen Türen soll United über ein Angebot nachgedacht haben, dass inklusive "unrealistischen Bonuszahlungen" die 120 Millionen Euro erreicht hätte. Dieses Spiel spielten die Dortmunder allerdings nicht mit. Auch, weil der BVB angeblich davon ausgeht, im Sommer 2021 wohl noch eine deutlich höhere Ablösesumme für den Engländer zu kassieren.

Dass dies durchaus eine Option ist, legt die jüngste Meldung von "ESPN" nahe. Der US-Sender berichtet, dass sich sowohl Jürgen Klopp und der FC Liverpool als auch Zinédine Zidane und Real Madrid im nächsten Jahr um Sancho bemühen werden. Beide Klubs sollen schon mit der Borussia in Kontakt gestanden und erklärt haben, dass ein Angebot in diesem Jahr aufgrund der finanziellen Einschränkungen nicht infrage kommt. 

Update 04.10.2020, 09:04 Uhr

Obwohl Borussia Dortmund mehr als einmal vollkommen eindeutig Stellung zu den Gerüchten um einen Abgang von Jadon Sancho bezogen und erklärt hat, die Frist für einen Abschied des englischen Flügelstürmers sei unumstößlich verstrichen, reißen die Spekulationen nicht ab. Manchester United soll nach wie vor auf einen Last-Minute-Deal hoffen. Zwei Legenden der Red Devils sind sich aber einig: United braucht derzeit einen anderen Spielertypen dringender.

Sancho sei ohne Frage "ein Top-Spieler", er finde es jedoch "seltsam, dass er die oberste Priorität in den Transferplänen von Manchester United besitzt", erklärte der langjährige United-Angreifer Wayne Rooney. Mit Mason Greenwood, Marcus Rashford und Anthony Martial verfüge man am Old Trafford schließlich schon über ähnliche Spieler, die zudem ebenfalls noch jung sind, führte das Klub-Idol im Gespräch mit der "Times" weiter aus.

Die kolportierte Mega-Ablöse von über 100 Millionen Euro solle man stattdessen lieber in einen echten Neuner investieren, so Rooney, der den Red Devils Harry Kane von Tottenham Hotspur empfiehlt.

Ähnliche Töne schlägt mit Teddy Sheringham ein weiterer Ex-Stürmer von Manchester United gegenüber der "Sun" an. "Ich bin nicht sicher, dass Sancho die Antwort auf das ist, was Manchester United im Moment benötigt", so Sheringham. Schließlich verfüge man bereits über trickreiche, schnelle Flügelspieler, ein Mittelstürmer von Top-Format fehle im Kader allerdings noch.

 

Update 03.10.2020, 16:24 Uhr

Sportdirektor Michael Zorc hat vor der Partie gegen den SC Freiburg am Samstagnachmittag bei "Sky" erklärt, warum Borussia Dortund Jadon Sancho in dieser Transferperiode nicht mehr abgegeben wird.

"Er hat einen langfristigen Vertrag bei uns, er ist unser Spieler. Wir haben klare Absprachen mit ihm gehabt, dass er unter gewissen Umständen wechseln könnte, bis zu einem gewissen Zeitpunkt. Und dann ist die Tür zu. Ich bin standhaft geblieben, weil er ein herausragender Spieler ist und uns sportlich sehr guttut."

Update 01.10.2020, 07:33 Uhr

Dass Jadon Sancho am Mittwochabend bei der 2:3-Niederlage im Supercup gegen den FC Bayern fehlte, sorgte kurzzeitig - vor allem in Fankreisen - für Wirbel.

Die Sorge war groß: Sollte der BVB-Shootingstar die Schwarz-Gelben am Ende doch noch vor Wechselfrist in Richtung England verlassen? Schonte er sich etwa, um keine Verletzung zu riskieren?

All diese Annahmen wurden schnell von den Verantwortlichen der Borussia beseite gewischt. Sancho fehlte aufgrund eines Atemwegsinfekts.

Laut "kicker" können die BVB-Bosse den 5. Oktober kaum erwarten, denn dann dürften die Spekulationen um eine zeitnahe Rückkehr nach England zumindest für eine Weile Geschichte sein, wenn das Transferfenster an jenem Abend schließt.

Sportdirektor Michael Zorc und Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke betonen seit nunmehr fast zwei Monaten, dass die intern gesetzte Frist für einen Wechsel bereits Anfang August abgelaufen ist.

In den letzten Tagen wurde der englische "Sky Sports News"-Reporter Gary Cotterill nach Dortmund geschickt, um genauer nachzuhören, wie es um einen Transfer von Sancho steht. Der bemitleidenswerte Reporter musste jedoch kleinlaut in seine Heimat funken: "Sie lachen darüber, dass wir in England immer noch an diesen Wechsel glauben."

Update 30.09.2020, 11:27 Uhr

Nach "Sky"-Informationen ist nach Wochen des Geplänkels nun das erste offizielle Angebot von Manchester United für Jadon Sancho beim BVB eingegangen.

Dieses belief sich demnach auf einen Sockelbetrag von 80 Millionen Euro, der durch Bonuszahlungen noch auf 100 Millionen Euro ansteigen kann. Die Dortmunder hätten diese Offerte allerdings abgelehnt, heißt es.

Diese Meldung passt zu Informationen der "WAZ", wonach der BVB in der Causa Sancho in diesem Sommer keinesfalls mehr gesprächsbereit sei - nicht einmal, falls United bis zum Ende der Transferperiode noch die vormals geforderten 120 oder sogar 150 Millionen Euro für den 20-jährigen Engländer bieten sollte.

Update 28.09.2020, 14:20 Uhr

Es wird ernst: Wie zahlreiche Journalisten übereinstimmend berichten, wird Manchester United in den kommenden Tagen eine finale Offerte für Jadon Sancho abgeben.

Sowohl Constantin Eckner, der unter anderem für die "BBC" und die "Times" schreibt, als auch Sam Pilger (u.a. "The Athletic" und "Forbes") verkündeten via Twitter, dass die Red Devils derzeit ein großes Paket schnüren, um den BVB doch noch von einem Verkauf Sanchos zu überzeugen.

Kurios: Laut "Manchester Evening News" will United das Angebot noch bis zum 1. Oktober (Donnerstag) hinauszögern, damit die mögliche Transfersumme erst ins letzte Jahresquartal fällt.

Update 25.09.2020, 07:30 Uhr

Zum x-ten Mal berichten englische Medien am Freitag von einem letzten Angebot von Manchester United für Jadon Sancho. Dabei wolle United-Boss Ed Woodward dem BVB deutlich zu verstehen geben, dass es sich um die absolut finale Offerte handeln werde.

Wie hoch fällt das Angebot aus? "Mirror" und "Daily Star" schreiben von 90 Millionen Pfund (ca. 98 Mio. Euro). Diese Summe will der englische Rekordmeister allerdings auch nicht in einem Rutsch bezahlen. Die Rede ist von einer Basisablöse in Höhe von 75 Millionen Pfund plus 15 Millionen in Form von Bonuszahlungen.

Die Chancen, dass der BVB schwach wird und dem Angebot zustimmt, sind allerdings weiterhin verschwindend gering. Abgesehen davon hatten die Dortmunder zuvor immer erklärt, den Engländer nicht für weniger als 120 Millionen Euro verkaufen zu wollen. Anfang August hatten die Schwarz-Gelben einen Transfer in diesem Sommer dann sogar kategorisch ausgeschlossen.

Update 22.09.2020, 21:45 Uhr

Manchester United hat die Hoffnung auf eine Verpflichtung von Jadon Sancho offenbar immer noch nicht aufgegeben. Obwohl der BVB einem Wechsel in der laufenden Transferperiode bereits einen Riegel vorschob, träumt der englische Rekordmeister noch immer von einer Unterschrift des Engländers.

Dass der Deal bis jetzt nicht über die Bühne gegangen ist, haben sich die Red Devils laut "Sky Sports" einzig und allein selbst zuzuschreiben. Schon vor Monaten soll United demnach über eine interne BVB-Deadline informiert gewesen sein. Diese lief ursprünglich nur bis zum 1. August. Da sich Manchester aber nicht rührte, verlängerten die Dortmunder die Deadline sogar noch bis zum 10. August.

Da sich United aber auch bis zum 10. August nicht beim BVB meldete, erteilten die Dortmunder dem Transfer endgültig eine Absage. In der BVB-Chefetage habe das gesamte Vorgehen der Red Devils für Kopfschütteln gesorgt, berichtet "Sky".

Nun könnte sich United laut des TV-Senders womöglich an einen letzten Strohhalm klammern. Dabei wäre der Klub allerdings auf die tatkräftige Unterstützung von Sancho angewiesen. Denn nur wenn der Youngster seinen Abschied mit allen Mitteln erzwingen und dem BVB mit einer Art Streik drohen würde, wäre ein Wechsel wohl noch möglich. Dass es so weit kommt, gilt allerdings als höchst nahezu ausgeschlossen.

Update 17.09.2020, 08:15 Uhr

Das Transfer-Theater um Jadon Sancho nimmt einfach kein Ende. Nachdem der Verbleib des Engländers beim BVB eigentlich schon sicher schien, berichtet die norwegische Zeitung "Dagbladet" nun, dass Manchester-Trainer Ole Gunnar Solskjaer vor Kurzem mit dem Youngster telefoniert und ihm versichert habe, der Transfer zum englischen Rekordmeister werde schon bald vollzogen werden.

Der Bericht widerspricht allerdings Meldungen in englischen Zeitungen, die zuletzt wiederholt schrieben, der Wechsel Sanchos sei vorerst auf Eis gelegt. Ob die Ablösesumme oder die Gehaltsforderungen und Berater-Boni dafür verantwortlich sind, ist nicht klar.

Der BVB wird sich das Spektakel derweil weiter aus der Beobachterrolle anschauen. Die Verantwortlichen betonten in den letzten Wochen schließlich immer wieder, Sancho in diesem Sommer keinesfalls ziehen lassen zu wollen.

Update 13.09.2020, 15:24 Uhr

120 Millionen Euro forderte der BVB für einen Transfer von Jadon Sancho in diesem Sommer - eine Summe, die Manchester United als wohl einziger ernsthafter Interessent für den englischen Offensiv-Star nicht berappen wollte.

Hintergrund der zögerlichen Herangehensweise der Red Devils an den Mega-Deal mit Sancho sei die Angst vor dem weiteren Verlauf der Corona-Krise, wie ein Insider gegenüber der "Sun" enthüllt.

"Corona ist zurück und alle haben große Sorge", wird die namentlich nicht genannte Quelle im Hinblick auf die steigenden Infektionszahlen in Europa zitiert. "Die meisten Klubs haben bereits ihr gesamtes Transfer-Budget aufgebraucht und die, die noch etwas übrig haben, scheuen davor zurück, in der aktuellen Situation größere Geschäfte abzuwickeln."

Der Insider erklärte weiter: "Was ist, wenn ein wichtiger Sponsor kommt und sagt, dass er nicht mehr zahlen kann? Soll man ihn dann verklagen?" Es gebe bei den Klubs zudem "Zweifel, ob die Champions und Europa League wie geplant stattfinden können", so die Quelle weiter.

Update 09.09.2020, 20:24 Uhr

Nachdem zuletzt mehrere englische Medien berichtet hatten, dass Manchester United weiter an einem Transfer von Jadon Sancho interessiert ist, legt der "Telegraph" nun nach.

Nach einem Bericht der britischen Zeitung ist den Red Devils der Durchbruch gelungen - zumindest auf Seiten von Sancho. Demnach haben sich der Spieler-Tross und ManUnited auf das Gehalt und die Provision für Berater und Vermittler geeinigt. Der Erfolg der Gespräche sei vor allem auf den Wechselwunsch des englischen Nationalspielers zurückzuführen, heißt es.

Allerdings stehe einem Deal noch die vom BVB geforderte Ablösesumme im Weg. Der Revierklub fordert rund 120 Millionen Euro für Sancho.

Update 08.09.2020, 07:20 Uhr

Wie sagte Jadon Sancho am Wochenende selbst so schön: "Medien sind Medien. Sie werden immer versuchen, eine Story zu schreiben." Scheint so, als hätte der BVB-Star Recht.

In England mehren sich in den letzten Tagen nämlich die Gerüchte, dass Manchester United trotz des BVB-Vetos noch nicht aufgegeben hat und Sancho noch in diesem Sommer verpflichten möchte.

Nachdem zuletzt schon das englische "Sky Sports" und die "Daily Mail" berichteten, dass die Red Devils einen weiteren Transfer-Anlauf vorbereiten, ziehen nun die "Manchester Evening News" nach.

Laut dem Blatt möchte United in diesem Fenster noch drei Spieler verpflichten. Top-Transferziel dabei: Jadon Sancho. Neben dem Dortmunder Shootingstar soll auch noch etwas in der Abwehr und in der Spitze passieren.

Update 05.09.2020, 20:52 Uhr

Jadon Sancho hat sich indirekt zu den aufkommenden Spekulationen um einen weiteren Transfer-Anlauf von Manchester United geäußert.

"Die Medien sind die Medien. Sie werden immer versuchen, eine Story zu schreiben", erklärte der BVB-Star gegenüber "Soccerbible". Er hingegen konzentriere sich allein auf Fußball. "Ich möchte nur das machen, was das Beste für mein Team ist und ich möchte am Ende des Tages Titel gewinnen."

Dass dreistellige Millionensummen mit seinem Namen in Verbindung gebracht werden, sei zwar "ein nettes Gefühl", aber er schaue nicht großartig darauf, wie viel er wert sei.

"Für mich geht es darum, für die Mannschaft und für mich selbst wertvoll zu sein. Wenn ich ein schlechtes Spiel mache, dann fühle ich mich auch schlecht."

Deshalb versuche er, wann immer es geht, den Leuten zu zeigen, was er kann. Klappt das einmal nicht, fühle er sich richtig "schei*e", versuche sich zu verbessern und es beim nächsten Mal besser zu machen.

Ein großer Ansporn bei Borussia Dortmund sei die Gelbe Wand, die Stehtribüne mit 25.000 Fans, die zum Stadion gehört, das ingesamt gut 80.000 Zuschauer fasst. Das Erlebnis sei einfach "verrückt", vor so vielen Zuschauern zu spielen sei "irre."

Update 05.09.2020, 8:55 Uhr

Mit dem Wechselverbot für Jadon Sancho hat der BVB eigentlich schon vor Wochen für Ruhe im Millionen-Theater gesorgt. Alles nur ein Bluff, sagen "Transfer-Experten" und Boulevard. Seit ein paar Tagen kursieren in England wieder zahlreiche Meldungen, denen zufolge Manchester United in diesem Sommer doch noch mal einen Anlauf starten möchte.

Auch laut "Sky Sports" ist der Engländer weiterhin das Ziel Nummer eins der Red Devils. Eine Einigung mit dem BVB sei bei einem potenziellen Deal noch das kleinere Problem, schreibt der Sender. Viel mehr bereiten dem englischen Rekordmeister sowohl die Gehaltsforderungen als auch die Berater-Provisionen Sorge. Diese seien in den Augen des Klubs "unverschämt".

Sollten sich die Parteien in Sachen Gehalt und Provision allerdings noch annähern, könnte ein Deal doch noch zustande kommen, spekuliert "Sky". Die ursprünglich vom BVB geforderte Ablösesumme in Höhe von 120 Millionen Euro ist demnach kein Problem für United, das mit Donny van de Beek bislang erst einen namhaften Neuzugang präsentierte.

Update 04.09.2020, 07:49 Uhr

Zuletzt wurde es ruhig im Wechsel-Poker um Jadon Sancho. Stattdessen machte der BVB-Star eher in sportlicher Hinsicht mit technischen Kabinettstückchen in Testspielen und Trainings von sich reden. Doch nun heizen englische Medien die Gerüchteküche wieder an.

Nach Informationen der "Daily Mail" will Manchester United einen weiteren Anlauf bei Sancho wagen - und zwar überraschenderweise noch in dieser Transferperiode.

Wie die Zeitung berichtet, wollen die Verantwortlichen des Premier-League-Klubs dazu allerdings erst einmal klären, wie das Gesamtpaket am Ende ausfallen könnte. Heißt: Es wird genau geschaut, welche Gelder für Agenten-Boni und Vermittlungsgebühren eingeplant werden müssen. Danach soll ein weiterer Angriff auf den jungen Engländer erfolgen, indem United den Dortmundern ein offizielles Angebot unterbreitet.

Dass die Borussen dieses überhaupt in Erwägung ziehen würden, ist jedoch eher unwahrscheinlich, schließlich gilt seit dem 10. August ein Wechsel-Verbot für Sancho.

Für die Manchester-Fans offenbar kein Problem: Laut United-Legende Gary Neville sind die Anhänger der Red Devils gar nicht so heiß auf Sancho. "Die, mit denen ich gesprochen habe, sagen nicht, dass sie unbedingt Sancho wollen. Es gibt einige Spieler, wenn sie denn verfügbar sind, die United verbessern würden", so Neville gegenüber "Sky Sports".

Update 23.08.2020, 9:30 Uhr

Gute Nachrichten für den BVB und seine Fans: Der "Sunday Mirror" schreibt, dass Manchester United das Kapitel Jadon Sancho endgültig ad acta gelegt hat - zumindest für dieses Jahr.

Die Ablösesumme in Höhe von 120 Millionen Euro hätte der englische Rekordmeister womöglich noch schultern können. Da der Gesamtbetrag inklusive Berater-Provision und Gehalt aber für Mehr-Kosten in Höhe von weiteren 110 Millionen Euro gesorgt hätte, ziehen sich die Red Devils vorerst aus dem Poker um den Engländer zurück, schreibt das Blatt.

Sollten es sich alle beteiligten Parteien nicht doch noch anders überlegen und die Forderungen zurückschrauben, wird United bis zum Sommer 2021 warten müssen, um den Deal unter Dach und Fach zu bringen.

Zuletzt wurde spekuliert, dass Manchester noch in diesem Jahr einen weiteren Versuch starten könnte, um den BVB und Sancho von einem Transfer zu überzeugen, obwohl die Dortmunder einen Wechsel kategorisch ausschlossen. Dieses Thema scheint sich nun endgültig erledigt zu haben.

Update 22.08.2020, 10:55 Uhr

Über viele Monate beherrschte der mögliche Abschied von Jadon Sancho aus Dortmund die Schlagzeilen. Letztlich scheiterte der Transfer des Engländers zurück auf die Insel. Wirklich ruhiger ist es um seine Person aber nicht geworden. Im Rahmen der Vorstellung seiner neuen Mode-Kollektion verriet der 20-Jährige gegenüber "Soccerbible" nun, wie er selbst mit dem ganzen Theater umgeht.

"Ich versuche, nicht zu sehr auf die Medienberichte zu achten. Wenn man damit anfängt, wird man sehr leicht abgelenkt. Das kann Spieler beeinflussen. Für mich geht es aber nur darum, auf dem Platz das Beste zu geben", sagte Sancho, der sich "jeden einzelnen Tag" verbessern will.

Wirklich traurig scheint der Engländer über den geplatzten Transfer nach Manchester nicht zu sein. "Für mich ist es wichtig, ein Lächeln im Gesicht zu haben und glücklich zu bleiben. Ich schaue nicht auf diese ganzen Nebengeräusche und halte meinen Kopf stattdessen unten, behalte meinen Fokus und verbessere mich jeden Tag."

Wohin ihn seine Karriere eines Tages führen soll, steht für Sancho außer Frage: an die Spitzen des europäischen Fußballs. Sobald er ein paar Weltfußballer-Titel abgeräumt habe, "habe ich erreicht, was ich in meinem Leben erreichen wollte". Natürlich gebe es aber auch andere Ziele, betonte der 20-Jährige: "Die WM gewinnen und die Champions League."

Update 15.08.2020, 13:32 Uhr

In den vergangenen Tagen bestätigten die Bosse von Borussia Dortmund, dass der Verbleib von Jadon Sancho beim BVB "in Stein gemeißelt", ja "definitiv" sei und dass es keinen "Interpretationsspielraum" bei den Aussagen gebe. Die Statements kennt und zitiert auch der britische "Evening Standard". Demnach hat Manchester United die Hoffnung aber dennoch noch nicht aufgegeben.

Manchester United habe die inzwischen abgelaufene Transfer-Deadline des BVB (10. August) immer als "künstlich" empfunden und befinde sich weiterhin in Verhandlungen mit Sancho-Berater Emeka Obasi, heißt es in dem Bericht.

Priorität hat demnach immer noch die Verpflichtung Sanchos, das Leibchen mit der Nummer 7 soll für den 20-Jährigen bereit gehalten werden.

Zudem schreibt der "Standard" von einer Shortlist der Red Devils, die fünf Kandidaten für die offensiven Flügel umfasst. Sancho ist die deutliche Nummer eins, es folgen Kingsley Coman vom FC Bayern und Ousmane Dembélé vom FC Barcelona. Die weiteren Spieler werden nicht aufgeführt. Ohnehin sollen man nur Sancho und Coman ernsthaft tätig werden.

Update 13.08.2020, 11:47 Uhr

Manchester United ist in seinem Werben um Jadon Sancho in diesem Sommer leer ausgegangen. Der BVB schob dem Transfer einen Riegel vor, weil die Red Devils nicht bis zum Stichtag 120 Millionen Euro auf den Tisch legten. Und Sancho selbst machte zuletzt keinen Hehl daraus, dass er gern noch eine weitere Saison beim BVB spielen möchte.

Kein Wunder: Das Angebot der United-Verantwortlichen an den Shootingstar der Schwarzgelben dürfte den 20-Jährigen wahrlich nicht vom Hocker gehauen haben, wenn man der "Daily Mail" glaubt.

Das Boulevard-Blatt will nämlich herausgefunden haben, dass die erste Gehaltsofferte zu Beginn des Jahres weit unter dem Salär lag, das Sancho beim BVB einstreicht. Bei einem Wechsel hätte er also Einbußen hinnehmen müssen.

Was die Red Devils zu diesem Zeitpunkt möglicherweise noch nicht wussten: Sancho hatte seinen Vertrag beim BVB klammheimlich bis 2023 verlängert - gepaart mit einer deutlichen Aufstockung seiner Bezüge.

Aber auch das zweite Angebot Monate später soll "nur" auf dem Niveau dessen gewesen sein, was der Youngster bereits in Dortmund einstreicht. Die "Daily Mail" geht hierbei von 210.000 Euro pro Woche aus, also aufs Jahr gesehen in etwa elf Millionen Euro. Verbessert hätte sich Sancho also auch in diesem Fall nicht.

Update 13.08.2020, 08:14 Uhr

Nachdem Sportdirektor Michael Zorc klarstellte, dass Jadon Sancho auch in der kommenden Saison bei Borussia Dortmund spielen wird, hat sich der junge Engländer nun auch zum BVB bekannt.

"Ich spiele gern mit dieser Mannschaft, es ist eine spezielle Truppe", sagte Sancho nach dem 6:0-Sieg im Testspiel gegen den österreichischen Bundesligisten SCR Altach zur "WAZ" und ergänzte: "Wir haben einige besondere junge Spieler, die dazukommen und ich bin sehr glücklich, mit ihnen auf dem Platz zu stehen und sie zu führen."

In Zukunft will Sancho auf und neben dem Platz mehr Verantwortung übernehmen und gerade für die jungen Spieler ein Vorbild sein. "Mir ging es einst wie ihnen: Ich weiß, wie schwierig es ist, wenn man neu zu den Profis kommt", erklärte der Offensivspieler: "Ich bin mit 17 dazugekommen, genau wie jetzt einige der Jungs. Ich habe das erlebt, was sie jetzt erleben, deswegen will ich ihnen helfen und sie führen."

Update 12.08.2020, 13:51 Uhr

Der BVB hat mit Jadon Sancho bis 2023 verlängert, bereits im vergangenen Jahr und im Geheimen. Eine Ad-hoc-Meldung des börsennotierten Klubs hatte es dazu nie gegeben, weshalb die Ausweitung des Arbeitspapiers auch erst jetzt und eher beiläufig durch Sportdirektor Michael Zorc zu Tage kam.

Gegen die Börsenpflichten hat Borussia Dortmund aber nicht verstoßen. "Eine Ad-hoc-Pflicht war im Fall der Vertragsverlängerung von Jadon Sancho nicht gegeben", sagte BVB-Mediendirektor Sascha Fligge zu "Sport1".

Laut der zuständigen Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht sei alles rechtens gewesen. "Wir sehen nach den uns derzeit vorliegenden Informationen darin eher keine Ad-hoc-Pflicht. Denn dem BVB fließen hierdurch weder Transfererlöse zu noch ergeben sich Auswirkungen auf die unmittelbar sportliche Qualität des Kaders", so die BaFin gegenüber dem TV-Sender.

Update 12.08.2020, 9:30 Uhr

Der Stachel des geplatzten Sancho-Transfers sitzt bei Manchester United tief. Klub-Legende Rio Ferdinand hat nun noch einmal tief in der Wunde gebohrt und gegenüber "BBC Radio" verdeutlicht, was den Red Devils entgeht.

"Manchester United sollte sich um die besten Spieler bemühen. Und Sancho ist fantastisch", so der ehemalige Abwehrspieler, für den Sancho der "beste junge Spieler des Planeten ist - ohne Ausnahme!"

Seine Ex-Klub brauche dringend Spieler, die die erste Elf verbessern, ergänzte Ferdinand: "Und ich denke, Sancho fällt in diese Kategorie." Und damit noch nicht genug. Er sei sich sogar sicher, dass der junge Engländer im nächsten Jahr noch besser werde, so der Ex-Profi.

Update 11.08.2020, 8:12 Uhr

Trainer Ole Gunnar Solskjaer von Manchester United hat den angekündigten Verbleib von Jadon Sancho bei Borussia Dortmund nicht kommentieren wollen. "Ich kann mich nicht über Spieler anderer Mannschaften äußern, das wissen Sie, das mache ich nie", sagte Solskjaer in Köln nach dem Einzug ins Halbfinale der Europa League.

Wie der Sender "ESPN" mit Verweis auf nicht näher genannte Quellen berichtet, soll der Premier-League-Klub weiterhin fest entschlossen sein, den 20 Jahre alten englischen Nationalspieler doch noch in diesem Sommer zu verpflichten.

Laut "ESPN" sollen die Verantwortlichen bei United verstimmt sein über die schleppenden Verhandlungen und die finanziellen Forderungen der Dortmunder, die eine Ablösesumme von 120 Millionen Euro aufgerufen hatten.

"Transfer-Experte" Fabrizio Romano behauptet zudem, dass United erstaunt darüber ist, dass der BVB den Transfer offenbar über einen Agenten abwickeln wollte und nicht über Manchester United direkt. Dadurch seien die Verhandlungen in den Augen der Engländer unnötig in die Länge gezogen worden.

Update 10.08.2020, 17:00 Uhr

Es scheint, dass - bis auf Weiteres - ein Schlussstrich unter den Transfer-Poker rund um Jadon Sancho gezogen werden kann.

Nach der Ankunft von Borussia Dortmund im Trainingslager in der Schweiz hat BVB-Sportdirektor Michael Zorc unmissverständlich klargemacht, dass der umworbene Offensivstar in der kommenden Spielzeit für die Schwarz-Gelben auflaufen wird.

"Wir planen mit Jadon Sancho. Er wird nächste Saison bei uns spielen", sagte Zorc in einer Medienrunde und fügte an: "Die Entscheidung ist definitiv. Ich glaube, das beantwortet alle Fragen."

Gerüchte, dass Sancho in Folge seines Bleibens nun ein höheres Salär beziehen wird, um ihn milde zu stimmen, verwies Zorc ins Reich der Fabeln.

"Wir haben bereits im letzten Sommer das Gehalt an die Leistungsentwicklung von Jadon angepasst", stellte der 57-Jährige klar und verriet: "In dem Zusammenhang haben wir den Vertrag bis 2023 verlängert."

Die BVB-Verantwortlichen befinden sich also bei Sancho auch in einem Jahr, im Sommer 2021, weiterhin in bester Position und könn(t)en dann - bei zwei verbleibenden Vertragsjahren - weiterhin eine hohe Ablösesumme einstreichen.

Nach Informationen der "Ruhr Nachrichten" enthält der Kontrakt des begehrten Offensivmannes nämlich keine Ausstiegsklausel.


Mehr dazu: Die besten Netzreaktionen zum Sancho-Coup


Update 10.08.2020, 15:42 Uhr

Deadline abgelaufen, Abgang vom Tisch? Jadon Sancho hat am Montag mit dem BVB den Weg ins Trainingslager nach Bad Ragaz angetreten. Um 10:00 Uhr war der umworbene Engländer an Bord des Flugs von Dortmund nach St. Gallen. Der BVB bestätigte Sancho auch offiziell für den Kader, mit dem Trainer Lucien Favre in den kommenden Tagen in der Schweiz arbeiten wird.

Nach offizieller Lesart ist ein Wechsel des 20-Jährigen zu Manchster United in der noch bis zum 5. Oktober laufenden Transferperiode damit ausgeschlossen. BVB-Sportdirektor Michael Zorc soll sich laut "kicker" zeitnah zu dem Thema äußern.

Der Ex-Nationalspieler und heutige TV-Experte Dietmar Hamann glaubt derweil weiter an einen Wechsel von Jadon Sancho.

Bei einer Twitter-Fragerunde antwortete der 46-Jährige auf die Frage eines User, ob der BVB-Star nun bleiben wird, wo er doch mit ins Trainingslager geflogen ist, recht eindeutig.

"Er ist vertraglich an die Dortmunder gebunden, er kann also nicht viel tun", so Hamann, aber: "Letztendlich wird er doch wechseln." Er könne jedoch auch nur "raten", fügte der ehemalige Bundesliga-Spieler hinzu.

Update 10.08.2020, 05:50 Uhr

Findet der schier ewig anmutende Poker um die Zukunft von Jadon Sancho von Borussia Dortmund am Montag endlich sein (zumindest vorläufiges) Ende?

An diesem 10. August bricht der BVB zu seinem alljährlichen Trainingslager im Schweizer Örtchen Bad Ragaz auf. Bereits vor Wochen kündigte man an, die Causa Sancho bis zu diesen Zeitpunkt klären zu wollen. Das Datum soll eine Art Deadline für das Werben des heißesten Interessenten Manchester United markieren.

Erwartet wird, dass BVB-Sportdirektor Michael Zorc offiziell Stellung bezieht und aufklärt, ob der 20-jährige Engländer in sein Heimatland zurückkehrt oder den Schwarz-Gelben weiterhin erhalten bleibt. Die Dortmunder betonten mehrfach, letzteres Szenario zu bevorzugen. Begleicht ManUnited allerdings die BVB-Schmerzgrenze von 120 Millionen Euro, wird man Sancho keine Steine in den Weg legen.

So oder so wird der Offensiv-Youngster auch 2020/21 alles geben. Das will der "kicker" aus dem Umfeld des Spielers erfahren haben. Sorgen, dass Sancho einen Abschied à la Ousmane Dembélé oder Pierre-Emerick Aubameyang durch Lustlos-Auftritte und Co. erzwingen will, muss man sich am Borsigplatz demnach nicht machen. Sancho werde sich vielmehr "mit gleicher Hingabe und gleichem Engagement für den Erfolg des BVB einzusetzen wie zuvor", schreibt das Fachmagazin.

Ins Reich der Fabeln verweist der "kicker" hingegen Meldungen, denen zufolge der BVB Sancho mit einer satten Aufbesserung seines Gehalts milde stimmen müsste. Weder die Dortmunder sollen eine Gehaltserhöhung offeriert, noch Sanchos Seite eine solche gefordert haben.

Update 09.08.2020, 16:09 Uhr

Ein in den sozialen Netzwerken aufgetauchtes Video hat die Spekulationen über einen Wechsel von Jungstar Jadon Sancho von Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund zum englischen Rekordmeister Manchester United angeheizt.

Die Bilder zeigen Sancho bei einer Gartenparty am Samstagabend - offenbar in England. Darüber berichtete unter anderem die "Daily Mail".

Der BVB reagierte in Person von Mediendirektor Sascha Fligge am Sonntag gegenüber "Bild", sieht aber keinen Verstoß gegen die Corona-Auflagen. "Dass Spieler vor einem Trainingslager noch mal auf Heimatbesuch sind, ist üblich und in Ordnung, wenn es sich nicht um Risikogebiete handelt." Dies gelte auch für Jadon Sancho.

"Die Bilder, die uns bis jetzt gezeigt wurden, verstoßen aus unserer Sicht nicht gegen die aktuelle Corona-Schutzverordnung bzw. Hygienevorschriften", so Fligge weiter. In England sind derzeit private Veranstaltungen bis 30 Personen erlaubt.

Update 09.08.2020, 09:18 Uhr

Wechselt er zu Manchester United oder bleibt er bei Borussia Dortmund? Kaum ein Tag vergeht ohne neue Spekulationen um die Zukunft von Jadon Sancho. Im Podcast "The Transfer Window" wurde nun jedoch ein Umstand enthüllt, der nahelegt, dass sich Sancho auf einen Tapetenwechsel vorbereitet.

Demnach ist der 20-Jährige bereits einer WhatsApp-Gruppe beigetreten, über die sich die Stars von ManUnited austauschen. Auch abseits dieser Gruppe soll der Engländer schon lange in Kontakt zu einigen United-Profis stehen.

Auch aus diesem Grund sind die Verantwortlichen laut "TTW" zuversichtlich, Sancho im Sommer zu bekommen. Angeblich glauben die Bosse des englischen Rekordmeisters, dass der BVB auf ihr Angebot eingehen wird.

Sancho selbst hat sich unterdessen einen kleinen Abstecher in seine Heimat erlaubt. In den Sozialen Medien tauchte am Samstag ein Video auf, das Sancho auf einer Party des britischen Hip-Hop-Duos Krept & Konan zeigt.

Update 08.08.2020, 07:01 Uhr

Dem Vernehmen nach haben interessierte Vereine bis zum 10. August die Chance, mit einem Angebot für Jadon Sancho vom BVB den Zuschlag zu bekommen. Wird dabei die Forderung von 120 Millionen Euro gezahlt, könnte der Engländer in diesem Sommer wechseln.

Passiert dies nicht, wird Jadon Sancho bei Borussia Dortmund bleiben - und offenbar eine satte Gehaltserhöhung erwarten dürfen. Laut "Bild" soll der 20-Jährige künftig zehn statt sechs Millionen Euro im Jahr verdienen. Sein Vertrag läuft im Ruhrgebiet noch bis 2022.

Es wäre bereits die dritte Gehaltsanpassung für den Offensiv-Star, der sich im Kader der Borussia längst unverzichtbar gemacht hat. Mit dem neuen Jahressalär würde er zudem in die Reihe der Top-Verdiener der Schwarz-Gelben aufsteigen. Mats Hummels verdient dem Bericht zufolge derzeit ebenfalls zehn Millionen Euro im Jahr, nur Marco Reus streicht mit 13 Millionen Euro mehr ein.

Dennoch dürfte ein Wechsel zu Manchester United für Jadon Sancho weitaus lukrativer sein. Wie "Bild" außerdem berichtet, bietet der englische Rekordmeister 19,6 Millionen Euro Gehalt im Jahr.

Update 07.08.2020, 13:00 Uhr

Der BVB beharrt bei Jadon Sancho auf einer Ablöse in Höhe von 120 Millionen Euro. Während diese Summe die Verantwortlichen von Manchester United ins Grübeln bringt, glaubt Ex-Nationalspieler und Crystal-Palace-Profi Andros Townsend, dass der junge Engländer diesen Betrag wert ist.

"Jadon Sancho ist ein weltklasse Spieler, ein potenzieller Gewinner des Ballon d'Or", schwärmte Townsend gegenüber "Talksport" vom BVB-Profi: "Für einen Spieler in seinem Alter und mit seiner Qualität 120 Millionen Euro zu zahlen - ich denke, er ist mehr als das wert."

Er sei überzeugt davon, dass Manchester United ein "echtes Schnäppchen" landen würde, sollte der englische Rekordmeister Sancho für 120 Millionen Euro bekommen.

"Er bringt viel Kreativität mit, ist sehr schnell und begabt. Er kann auf beiden Flügeln spielen, ist beidfüßig und er hat im Ausland gespielt und kann mit dem Druck umgehen, seine Familie verlassen zu müssen. Für einen Jungen in seinem Alter hat er alles", erklärte Townsend.

Update 06.08.2020, 17:18 Uhr

Das Rätselraten um die Zukunft von Jadon Sancho geht in die nächste Runde. Angeblich hat Manchester United bereits alle Mittel in die Wege geleitet, um den Engländer in den nächsten Tagen zu verpflichten. Kontakt mit dem BVB hat der englische Rekordmeister bisher aber noch nicht aufgenommen.

Geht es nach United-Legende Paul Scholes, sollte das vorerst auch so bleiben. Der heute 45-Jährige würde nämlich einen anderen Spieler deutlich lieber bei seinem Ex-Klub sehen.

Die Verpflichtung eines Außenstürmers sollte "keine Priorität" haben, sagte Scholes gegenüber "BT Sport". "Versteht mich nicht falsch, er [Sancho] ist ein außergewöhnlicher Fußballer. Er würde auch Liverpool, ManCity und den FC Barcelona verbessern. Er ist auch ein Torjäger und würde viele Tore erzielen, aber wir haben schon drei Außenstürmer, die Sancho sehr ähnlich sind. Sie sind vielleicht nicht so gut wie er, aber sie könnten es sein."

Statt Sancho würde Scholes lieber einen waschechten Mittelstürmer in Manchester sehen. In seinen Augen wäre Harry Kane der perfekte Kandidat für seinen ehemaligen Klub. Das Problem: "Wir brauchen einen Mittelstürmer, aber es scheint so, als ob Ole [Gunnar Solskjaer] diesen Typ Spieler gar nicht mehr haben möchte."

Update 05.08.2020, 22:08 Uhr

Täglich geistern neue Meldungen zu einem angeblichen Wechsel von Jadon Sancho zu Manchester United durch die Medien. Nun hat BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke einmal mehr klare Worte gefunden und mit den Gerüchten aufgeräumt.

"Zwischen Borussia Dortmund und Manchester United gab und gibt es in Sachen Sancho bisher keinerlei Kontakt", stellte Watzke im Gespräch mit der "Süddeutschen Zeitung" unmissverständlich deutlich - "auch nicht indirekt oder über angebliche Mittelsmänner". Damit reagierte Watzke auf einen Bericht von "Bild", nach dem Spielerberater Marco Lichtsteiner eingeschaltet worden sei, um bei den Verhandlungen zu helfen.

Ferner hat es laut Watzke "nie ein Angebot für Jadon gegeben". Der Revierklub habe dennoch "prophylaktisch die Ansage" gemacht, "was mindestens gezahlt werden müsste". Die Ablöseforderung, angeblich 120 Millionen Euro, sei Sancho und dessen Berater Emeka Obasi "kommuniziert" worden: "Ich erwarte da keine Schwierigkeiten. Jadon hat das akzeptiert, er ist ein sehr angenehmer, fairer Typ."

BVB-Sportdirektor Michael Zorc gehe derweil davon aus, "dass Jadon am Montag mit ins Trainingslager fährt und die kommende Saison bei uns spielt".

Update 05.08.2020, 07:32 Uhr

"Die Zeichen stehen auf Abschied", vermeldet die "Sport Bild" und vermutet, dass Jadon Sancho Borussia Dortmund noch in diesem Sommer in Richtung Manchester United verlassen wird. Offiziell verhandeln die Klubs demnach zwar derzeit nicht, im Hintergrund soll aber bereits an den Rahmenbedingungen des Deals gefeilt werden.

Die Interessen des BVB vertritt dabei angeblich Marco Lichtsteiner, Bruder von Ex-Juventus-Star Stephan. Der Spielerberater soll bereits beim Abschied von Ousmane Dembélé oder Pierre-Emerick Aubameyang die Fäden für die Borussen gezogen haben. Der Schweizer ist niemand, der in die Öffentlichkeit stürmt, verfügt aber über beste Kontakte in die englische Premier League und zu Sancho-Berater Emeka Obasi.

Dass es zu einer Einigung kommt, ist wohl auch daher wahrscheinlich, da der BVB zwar nicht von seiner Ablöseforderung von 120 Millionen Euro abrückt, eine Ratenzahlung des Betrags aber wohl durchaus in Betracht zieht.

Update 04.08.2020, 23:02 Uhr:

Wie englische Medien wie "BBC" und Co. übereinstimmend berichten, ist Manchester United weiterhin nicht bereit, die Ablösesumme in Höhe von 120 Millionen Euro, die Borussia Dortmund fordert, zu zahlen. Es deutet sich ein langwieriger Transferpoker zwischen den Klubs an.

Angeblich soll der BVB gewarnt worden sein, dass sich die Verantwortlichen der Red Devils auch bereits anderweitig umschauen. Den Dortmunder Bossen dürfte diese Drohung jedoch herzlich egal sein. Gibt es bis zum Start des Sommer-Trainingslagers in Bad Ragaz (Schweiz) am 10. August keine Einigung, soll Sancho auch 2020/2021 bei der Borussia bleiben.

Update 04.08.2020, 18:44 Uhr

Nachdem offenbar zwischen Jadon Sancho und Manchester United alles geklärt ist (siehe 13:17 Uhr), dürfte es nun spannend werden in den Verhandlungen zwischen BVB und Red Devils. Doch neben den Verantwortlichen von United dürften auch die Sportchefs von Manchester City genau hinsehen, was genau am Ende herauskommt. Denn der Ex-Klub des jungen Engländers würde bei einem Wechsel wohl kräftig mitverdienen.

Nach einem Bericht der "Times" streicht ManCity ungefähr 16 Millionen Euro ein, wenn Sancho tatsächlich zum Rivalen wechselt. Der "kicker" bestätigte die Information.

Angeblich hat sich der Klub von Pep Guardiola nämlich bei Sanchos Wechsel im Sommer 2017 eine Klausel zusichern lassen, nach der City 15 Prozent des Transfererlöses bei einem Weiterverkauf erhält.

Sancho wechselte damals für "nur" 7,84 Millionen Euro nach Dortmund. Nun ist eine Ablöse von 120 Millionen Euro im Gespräch.

Update 04.08.2020, 13:17 Uhr

Jetzt sind die Vereine am Zug! Nach "Bild"-Informationen ist die Einigung zwischen Jadon Sancho und Manchester United erfolgt.

Der Engländer hat angeblich einen unterschriftsreifen Fünf-Jahres-Vertrag vorliegen. Dieser soll ihm wöchentlich 340.000 Pfund garantieren - im Jahr wären das umgerechnet 17,6 Millionen Euro!

Laut "Bild" ist ein Durchbruch beim Thema Ablöse aber noch nicht in Sicht. Dem Boulevardblatt zufolge wollen die BVB-Bosse "nicht einen Millimeter von ihrer Minimal-Forderung abweichen". Ebenjene liegt bekanntermaßen bei 120 Millionen Euro.

Bei den Dortmunder Verantwortlichen um Hans-Joachim Watzke und Michael Zorc sei bislang kein konkretes Angebot abgegeben worden, heißt es. Über Vermittler habe lediglich ein "Abtasten" stattgefunden.

Dabei drängt die Zeit für ManUnited: Der BVB soll eine Deadline für den Sancho-Deal festgelegt haben. Diese endet offenbar am 10. August. Ist bis dahin keine Einigung erzielt, muss der Youngster bleiben.

Update 04.08.2020, 09:36 Uhr

Der Wechsel von Jadon Sancho zu Manchester United rückt immer näher. Nach "Sky" berichtet auch die "Daily Mail" von einer bevorstehenden Einigung zwischen den Red Devils und ihrem Wunschspieler.

Entscheidend helfen könnte das eingesparte Gehalt von United-Flop Alexis Sánchez. Der Chilene, der in Manchester überhaupt nicht zurecht gekommen war, hat als Leihspieler bei Inter Mailand seine Form wiedergefunden und steht angeblich vor einem endgültigen Abschied aus Old Trafford.

Das üppige Salär des Angreifers, das bei rund 20 Millionen Euro pro Jahr liegen soll, würden die Red-Devils-Bosse dem Vernehmen nach postwendend in Sancho investieren. Zeitnah soll Bewegung in die Personalie kommen.

Update 03.08.2020, 21:15 Uhr

Nimmt das scheinbar ewige Werben von Manchester United um BVB-Youngster Jadon Sancho nun doch richtig Fahrt auf? "Sky" berichtet zumindest, dass sich ManUnited mit Sancho und dessen Vertreter auf einen Fünfjahresvertrag geeinigt hätten. Ob der Deal über die Bühne geht, liegt demnach ausschließlich noch an den Vereinen.

Eine schnelle Lösung ist aber nicht in Sicht. Der BVB beharrt auf 120 Millionen Euro, United versucht alles, die Ablöse zu drücken.

"Ob United diese Summe auf einmal auftreiben kann, sei mal dahingestellt. Ich kann mir vorstellen, dass es am Ende eine Art Ratenzahlung geben wird, aber, dass der BVB in die Sphären kommt, die sie sich auch ungefähr vorstellen, sodass keiner der Vereine sein Gesicht verliert", vermutet "Sky"-Reporter Jesco von Eichmann.

Update 03.08.2020, 11:00 Uhr

Wie englische Medien und die "Bild" berichten, will Manchester United die vom BVB geforderte Ablöse in Höhe von 120 Millionen Euro für Jadon Sancho in Raten bezahlen. Demnach sollen zunächst 70 Millionen Euro direkt und die weiteren 50 Millionen Euro in zwei weiteren Teilen fließen.

Auf eine ähnliche Abwicklung hatten sich die Dortmunder bereits 2017 beim Transfer von Ousmane Dembélé zum FC Barcelona eingelassen. Nach einer ersten Zahlung von 105 Millionen Euro sind weitere 40 Millionen Euro an Boni möglich.

Update 02.08.2020, 09:00 Uhr

Manchester United setzt im Poker um Jadon Sancho offenbar auf ein bewährtes Modell.

Dass die Red Devils die vom BVB geforderte dreistellige Millionensumme nicht direkt überweisen wollen, ist bekannt (s. Eintrag vom 30.07.2020, 19:44 Uhr).

Wie die "Manchester Evening News" nun berichten, soll die Sockelablöse für Sancho im Idealfall möglichst niedrig ausfallen - so wie bei Bruno Fernandes, der im Winter für "nur" 55 Millionen Euro von Sporting Lissabon losgeeist worden war und sich als Volltreffer erwiesen hat.

Auch dank des Portugiesen hat United im Endspurt noch die Qualifikation für die Champions League eingetütet. Dass durch nun fällige Bonuszahlungen weitere 25 Millionen Euro für Fernandes geblecht werden müssen, halten die Bosse angesichts der positiven sportlichen Entwicklung der letzten Monate für verkraftbar.

Ob Borussia Dortmund allerdings zufrieden wäre, wenn dem Klub vorerst nur ein Teil der Sancho-Ablöse zur Verfügung stünde, bleibt fraglich. United will jedoch nichts unversucht lassen.

Update 30.07.2020, 19:44 Uhr

Einigung im Sancho-Poker? Nach Informationen des "Independent" haben sich der BVB und Manchester United auf eine Sockelablöse für den jungen Engländer verständigt, die sofort fließt. Diese soll bei lediglich 66 Millionen Euro liegen, zu einem späteren Zeitpunkt aber definitiv auf mehr als 110 Millionen Euro steigen.

Bislang hieß es, Dortmund rufe mindestens 120 Millionen Euro für Sancho auf. Allerdings seien die Verantwortlichen daran interessiert, die Personalie schnell zu einem Abschluss zu bringen, um eine Transfer-"Saga" in den kommenden Wochen zu verhindern, schreibt der "Independent". Zudem müsste sich der BVB im Falle eines Abgangs seines Top-Scorers auch noch um einen Ersatz bemühen.


Mehr dazu: Diese Sancho-Nachfolger hat der BVB im Blick


Update 30.07.2020, 15:43 Uhr

BVB-Sportdirektor Michael Zorc hat sich am Rande des Dortmunder Trainingsauftakts zum Poker um Jadon Sancho geäußert, Wasserstandsmeldungen jedoch vermieden.

"Jadon ist ein überragender Fußballer mit einer Quote, wie ich sie in diesem Alter noch nicht gesehen habe. Ich wäre froh, wenn er in der nächsten Saison noch bei uns spielen würde", so Zorc, "alles andere ist Medienspekulation".

Update 30.07.2020, 08:15 Uhr

Jovan Kirovski hatte während seiner aktiven Laufbahn eine kurze, aber äußerst erfolgreiche Zeit bei Borussia Dortmund. 1996 kam der US-Amerikaner von Manchester United und gewann mit dem BVB ein Jahr später sofort die Champions League und den Weltpokal.

Insgesamte brachte es der frühere Rechtsaußen in Schwarzgelb in all den Jahren jedoch nur auf 29 Einsätze (zwei Tore und eine Vorlage). Heute arbeitet Kirovski als Technischer Direktor bei LA Galaxy und ist zudem als TV-Experte tätig. Für "Fox Sports" analysiert er dabei die Bundesliga.

Hierbei hat der 44-Jährige natürlich auch seinen Ex-Klub im Blick, schaut in der Transfer-Saga rund um Jadon Sancho ganz genau hin und hat einen klaren Rat für den Engländer.

"Der BVB hat eine spannende Mannschaft", sagte Kirovski dem "kicker" und fügte an: "Aber wenn die Chance besteht, dann muss Sancho jetzt nach Manchester."

Kirovski selbst stand zwischen 1991 und 1996 - vor seinem Wechsel zur Borussia - bei den Red Devils unter Vertrag. Spielen durfte er damals jedoch nicht. "Ich habe keine Arbeitserlaubnis erhalten, habe mich aber entwickelt. Alleine das Training mit David Beckham, den Neville-Brüdern, Paul Scholes, Nicky Butt war wahnsinnig wertvoll."

Sancho hingegen dürfte im Falle eines Wechsel ganz sicher spielen. Damit ein Wechsel zustande kommt, müsste Manchester United jedoch erst einmal die geforderten 120 Millionen Euro für den englischen Nationalspieler bieten. Das ist bislang nicht geschehen.

Update 29.07.2020, 12:15 Uhr

Besonders in englischen Medienberichten wurde in den letzten Wochen immer wieder darüber spekuliert, ob Manchester United im Werben um Jadon Sancho möglicherweise in Sachen Ablöse etwas aushandeln konnte. Der BVB fordert 120 Millionen Euro für seinen Top-Star, ManUnited will aber keine dreistellige Millionensumme ausgeben. Treffen sich die Klubs also irgendwo in der Mitte?

Klar ist, dass Borussia Dortmund den Red Devils keinen weiteren Spielraum mehr eingeräumt haben. Das berichtete der "kicker" am Mittwoch. Der BVB beharrt auf seiner Forderung, weshalb es aus Manchester in den letzten Tagen auch kein Angebot gegeben habe.

Ein mögliches Tauziehen über die Ablösesumme für den englischen Nationalspieler tat BVB-Sportdirektor als "reines Medienthema" ab.

Letztlich steigen mit jedem weiteren Tag die Chancen auf einen Sancho-Verleib bei den Schwarz-Gelben. Bis zum Start des Sommer-Trainingslagers in Bad Ragaz (Schweiz) am 10. August soll die endgültige Entscheidung fallen.

Update 27.07.2020, 08:28 Uhr:

Was wäre wenn ... - diese Frage dürften sich nun Verantwortliche und Fans von RB Leipzig stellen. Nach Informationen der "Bild" waren die Roten Bullen nämlich vor gut vier Jahren kurz davor, Jadon Sancho unter Vertrag zu nehmen.

Laut dem Bericht war eine Abordnung des damaligen Zweitligisten um Sportkoordinator Frank Aehlig und dem heutigen Schalke-Vorstand Jochen Schneider im Frühjahr 2016 gleich zweimal in Manchester, um den Offensivmann zu besuchen und die Möglichkeit eines Wechsels auszuloten

Am Ende fehlte den Verantwortlichen aber offenbar der Mut, eine hohe einstellige Millionensumme in einen 16-Jährigen zu investieren.

Stattdessen nahm die Geschichte einen anderen Lauf und Borussia Dortmund schlug im Sommer 2017 zu. 7,84 Millionen Euro wechselten den Besitzer, Sancho schwang sich beim BVB zu einem der begehrtesten Fußballer der Welt auf, steigerte seinen Marktwert deutlich und steht nun möglicherweise vor einem Wechsel zu Manchester United - für 120 Millionen Euro.

Update 27.07.2020, 07:27 Uhr:

Trotz der erfolgreichen Champions-League-Qualifikation von Manchester United, die dem Hauptinteressenten das nötige Geld für einen Transfer von Jadon Sancho einbringt, macht man sich bei Borussia Dortmund offenbar keine Sorgen, dass der BVB-Shootingstar schon in Kürze den Abflug macht.

"Wir erwarten Jadon zum Trainingsauftakt am Donnerstag zurück in Dortmund", sagte Michael Zorc am Sonntag gegenüber dem "kicker". Der Sportdirektor ist noch relativ entspannt, auch wenn er seine Kollegen wissen, dass Tag X kommen könnte, an dem United tatsächlich die geforderten 120 Millionen Euro vorweist.

Laut "kicker" würden die BVB-Veranwortlichen die besagte Summe im Fall der Fälle in westfälisch-konservativer Manier zu einem weiten Teil zur Seite legen und nur einen Teil reinvestieren.

Immerhin: Eine Prioritätenliste von Nachfolgern sei schon erstellt, auf der wohl auch der Name Jonathan Ikoné verzichtet ist (sport.de berichtete).

Derzeit geht man in Dortmund allerdings noch davon aus, dass Sancho auch 2020/2021 für die Schwarz-Gelben aufläuft.

Update, 26.07.2020, 12:04 Uhr:

Kaum ein Tag vergeht ohne ein Update im Transferwirbel um Jadon Sancho. Während zuletzt vieles daraufhin deutete, dass der BVB-Shootingstar in Dortmund bleibt, vermeldet nun die englische "Times" etwas überraschend, dass sich Sancho mit den Red Devils bereits über die Formalitäten eines möglichen Wechsel geeinigt hat.

Noch mehr: Sancho soll sogar dazu angehalten worden sein, den Transfer zum englischen Rekordmeister zu forcieren.

Allerdings bleibt weiter offen, wie viel der Premier-League-Klub überhaupt für den 20-Jährigen auf den Tisch legen kann.

Laut dem Bericht haben es die Verantwortlichen bisher nur mit 55 Millionen Euro versucht. Ein Betrag, der sogar noch deutlich unter den zuletzt kolportierten 98 Millionen Euro liegt, von denen der "Telegraph" schrieb.

So oder so: Beide Summen sind viel zu wenig für die Chefetage des BVB, die weiter 120 Millionen Euro fordert.

Update 25.07.2020, 22:25 Uhr:

Am Sonntagabend dürfte es erstmals etwas mehr Klarheit im Poker um Jadon Sancho geben.

Dann nämlich, ist der letzte Spieltag der Premier-League-Saison 2019/2020 endlich Geschichte und dann steht auch fest, ob Manchester United den Sprung in die Champions League geschafft und sich damit wichtige Gelder für einen möglichen Kauf des BVB-Stars gesichert hat - neben der Tatsache, dass der junge Engländer wohl kaum zu einem Europa-League-Teilnehmer wechseln würde.

Beim BVB hingegen rechnet man unabhängig vom Ausgang der englischen Liga damit, dass Sancho auch in der kommenden Saison für die Dortmunder Borussia aufläuft, weiß "Bild".

Um überhaupt über einen Sancho-Verkauf nachzudenken, müsste ManUnited ohnehin 120 Millionen Euro auf den Tisch legen, so viel steht seit Längerem fest.

Bislang haben die Engländer jedoch nur rund 98 Millionen Euro geboten, wie der "Telegraph" zuletzt berichtete.

Update 25.07.2020, 10:55 Uhr:

Können Fans und Verantwortliche des BVB aufatmen? Laut "The Athletic" hat Manchester United eine ernsthafte Alternative für Jadon Sancho aus dem Hut gezaubert, die ebenfalls in der Bundesliga spielt - und zwar keinen Geringeren als Kingsley Coman vom FC Bayern München.

Nach Informationen des Sport-Portals soll sich der englische Rekordmeister intensiv mit dem Franzosen beschäftigen, weil sich der Poker um Sancho so schwierig gestaltet. Auch eine Kontaktaufnahme mit Coman habe es bereits gegeben, trotz dessen noch bis 2023 laufenden Vertrags. Angeblich präferieren die United-Verantwortlichen eine Leihe mit anschließendem Kauf.

Die Hoffnungen sind demnach groß, dass der 24-Jährige unter dem Strich deutlich günstiger zu haben wäre als Sancho, für den der BVB wohl eine Ablösesumme in Höhe von 120 Millionen Euro aufruft.

Ein Wechsel Comans nach Manchester scheint allerdings äußerst unwahrscheinlich. Nach Informationen von "Bild" und "Sport Bild" hat der FC Bayern intern den Beschluss getroffen, dass der Flügelstürmer nicht verkauft wird. Das habe Sportvorstand Hasan Salihamidzic zuletzt auch Manchester City mitgeteilt, das ebenfalls mit Coman in Verbindung gebracht wurde.

Update 24.07.2020, 8:00 Uhr

Spätestens bis zum 10. August will der BVB Klarheit in der Personalie Sancho. Dann starten die Dortmunder in ihre Saison-Vorbereitung. Ist der Transfer bis zu diesem Zeitpunkt nicht über die Bühne gegangen, wird der Engländer auch in der kommenden Spielzeit bei den Schwarz-Gelben bleiben.

Bei Manchester United sind sie aber offenbar überzeugt davon, dass der 20-Jährige schon bald beim englischen Rekordmeister unterschreibt. Red-Devils-Profi Jesse Lingard schwärmt auf jeden Fall schon vom 120-Mio.-Mann. "Jadon ist ein brillanter Spieler", sagte der Mittelfeldspieler dem "Telegraph". Der Wechsel, so Lingard weiter, "liegt offensichtlich an ihm".

"Ich habe ihn in der englischen Nationalmannschaft gesehen, kenne seine Qualitäten und glaube, dass er eine großartige Ergänzung für unsere Mannschaft wäre", so Lingard über Sancho, der übereinstimmenden Meldungen zufolge einen Wechsel ins Old Trafford präferiert. Aber auch ein Transfer zu einem anderen Klub ist theoretisch noch möglich.

Update 21.07.2020, 15:04 Uhr

Der englische Rekordmeister Manchester United hat laut "Daily Star"-Informationen eine neue Transfer-Schmerzgrenze für Jadon Sancho festgelegt. Die Zeitung berichtet von einer "Alles-oder-Nichts"-Offerte. Heißt: Entweder der BVB akzeptiert das finale Angebot aus Manchester oder der Deal ist für diesen Sommer vom Tisch.

Dem Bericht zufolge liegt die intern festgelegte Schmerzgrenze der Red Devils bei einer Ablösesumme in Höhe von 80 Millionen Pfund (ca. 88 Millionen Euro). Die Dortmunder hatten zuvor jedoch mehrmals erklärt, auf einer Ablöse in Höhe von 120 Millionen Euro bestehen zu wollen. Diesen Betrag werde United aber keinesfalls bieten, heißt es.

Der junge Engländer soll weiterhin einen Wechsel ins Old Trafford anstreben. Trotz möglicher Offerten anderer Klubs sieht Sancho seine Zukunft demnach bei ManUnited.

Update 19.07.2020, 09:31 Uhr

Manchester United sucht händeringend nach einem Außenstürmer für die nächste Saison. Jadon Sancho vom BVB gilt weiterhin als Wunschlösung des englischen Rekordmeisters.

Gary Neville, der in seiner gesamten Profi-Karriere für Manchester United auf dem Rasen stand und 600 Pflichtspiele bestritt, legt seinem Herzensverein nun eine Alternative nahe: Ismaila Sarr vom FC Watford.

"Er hat großes, großes Talent", so Neville in seinem "Sky"-Podcast. Sollte Watford, vor dem vorletzten Spieltag als Tabellen-17. in akuter Abstiegsgefahr, den Gang in die Zweitklassigkeit antreten müssen, wird sich Sarr "bei einem guten Angebot" eine neue Herausforderung suchen können, ist sich Neville sicher.

Der 22 Jahre alte Sarr hat an der Vicarage Road noch einen Vertrag bis 2024. In der laufenden Saison in der Premier League lieferte er fünf Tore und fünf Vorlagen.

Update 18.07.2020, 19:20 Uhr

Bleibt er beim BVB oder wechselt er sogar schon in diesem Sommer? Anscheinend ist sich Jadon Sancho selbst noch nicht sicher, wo seine fußballerische Zukunft liegt. Im Interview mit dem "World Soccer Magazine" (Augustausgabe) wurde der 20-Jährige nach den jüngsten Transfergerüchten über einen Wechsel zu Manchester United oder den FC Liverpool angesprochen.

"Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll", erklärte Sancho daraufhin. Es sei "schwer zu sagen" was die Zukunft für ihn bringt: "You never know!" - "Man weiß nie, was noch passieren könnte, also warten wir ab und schauen", so der BVB-Youngster.

Um weitere Spekulationen zu vermeiden, gab Sancho zu Protokoll, dass er in seiner Kindheit kein spezielles "Team hatte, das ich unterstützt habe. Ich habe vor allem viele großartige Spieler bewundert." Zum Beispiel habe er sich damals einige Ronaldinho-Videos auf "YouTube" angeschaut: "Der hat Dinge versucht, die niemand anderes gemacht hat. Daher habe ich ihn sehr gemocht."

Update 18.07.2020, 09:32 Uhr

Kommt der BVB dem englischen Rekordmeister Manchester United im Wechsel-Poker um Jadon Sancho entgegen? Zwar hält die Borussia laut "Times" weiterhin an der Transfersumme von 120 Millionen Euro fest. Dafür ist der Revierklub angeblich bereit, eine Ratenzahlung zuzulassen.

Der Zeitung zufolge distanziert sich ManUnited außerdem von jüngsten Berichten, nach denen der Klub nicht bereit sei, mehr als 55 Millionen Euro für Jadon Sancho auf den Tisch zu legen. Die "Red Devils" seien vielmehr bemüht, nun einen Kompromiss mit den Dortmundern zu finden.

Dass eine Einigung in den nächsten Tagen zu erwarten ist, sei jedoch sehr unwahrscheinlich. Manchester United müsse zunächst abwarten, wie sich die Geschäfte in diesem Sommer entwickeln, heißt es in der "Times". Sollte sich der Klub etwa für die Champions League qualifizieren, wäre der finanzielle Spielraum größer.

Update 17.07.2020, 10:37 Uhr

Da Borussia Dortmund an der Ablöseforderung in Höhe von 120 Millionen Euro für Jadon Sancho festhalten will, nimmt Manchester United nun offenbar eine Alternative ins Visier.

Wie das spanische Portal "todofichajes.com" berichtet, haben die Reds Devils ein Auge auf Mikel Oyarzabal von Real Sociedad geworfen. Demnach ist auch Manchester City an dem Flügelstürmer interessiert. Bei den Cityzens könnte er den Posten von Leroy Sané, der sich dem FC Bayern angeschlossen hat, übernehmen.

Der 23-jährige Oyarzabal ist noch bis 2024 an Real Sociedad gebunden. Der spanische Nationalspieler soll aber eine Ausstiegsklausel in Höhe von 70 Millionen Euro in seinem Arbeitspapier verankert haben. ManUnited spekuliert aber wohl auf einen Preisnachlass von rund 20 Millionen Euro. Damit wäre Oyarzabal deutlich günstiger als BVB-Star Sancho.

Oyarzabal wurde im vergangenen Sommer auch mit einem Wechsel zum FC Bayern in Verbindung gebracht. Laut spanischen Medien stand der Angreifer als Alternative für Leroy Sané auf dem Zettel der Münchner.

Update 15.07.2020, 17:22 Uhr

Eigentlich lautete die Frage nur noch: Wechselt Jadon Sancho vom BVB im Sommer 2020 für 120 Millionen Euro zu Manchester United oder bleibt er bei Borussia Dortmund? Jetzt sol sich allerdings eine Option auftun, die erst auf den zweiten Blick eine große Verlockung sein könnte.

Laut "Don Balon" soll sich Juventus Turin Hoffnung auf einen Kauf des jungen Engländers machen. Sancho würde demnach zwar ein Engagement in der Premier League, einen Wechsel zu Real Madrid oder ein weiteres Jahr in Dortmund bevorzugen, Superstar Cristiano Ronaldo höchstpersönlich könnte Juve jedoch interessant machen.

Dem Bericht zufolge lockt Sancho die Möglichkeit, Seite an Seite mit einem der besten Fußballer der Geschichte zu kicken.

Update 15.07.2020, 09:55 Uhr

Wieder Neuigkeiten aus Manchester! Wie aus einem Bericht der englischen Zeitung "Telegraph" hervorgeht, ist Jadon Sancho weiterhin der absolute Wunschspieler von United-Teammanager Ole Gunnar Solskjaer. Nach Informationen der Zeitung sollen die Red Devils sogar bereit sein, ganze sechs Spieler abzugeben, nur um den BVB-Star nach Manchester zu bekommen.

So könnten Alexis Sánchez, Chris Smalling, Marcos Rojo, Phil Jones, Jesse Lingard und Diogo Dalot allesamt verkauft werden, um ManUnited mehr finanziellen Spielraum zu geben. Einschränkend hieß es weiter, dass auf jeden Fall aber die Angebote für die einzelnen Akteure stimmen müssen.

Vor allem die Südamerikaner Alexis Sánchez (Chile) und Marcos Rojo (Argentinien) gelten beim englischen Rekordmeister als überbezahlt und waren bis zuletzt bereits auf Leihbasis bei anderen Klubs. Sánchez spielt die Serie-A-Spielzeit noch bei Inter Mailand zu Ende, hat in Manchester aber noch Vertrag bis 2022. Rojo lief bis Ende Juni noch für Estudiantes auf.

Update 14.07.2020, 22:34 Uhr

Seit Wochen heißt es, Manchester United wolle Jadon Sancho vom BVB verpflichten, die Borussen haben ihrerseits klar umrissen, dass der Offensiv-Youngster nur gehen darf, wenn ein Verein 120 Millionen Euro auf den Tisch blättert. Die "Bild" will nun etwas Licht ins Dunkel gebracht haben.

Demnach ist ManUnited grundsätzlich bereit, die Mega-Ablöse zu zahlen, hat aber intern eine Voraussetzung festgesetzt: Sollte der Klub die Qualifikation für die Champions League verpassen, kommt der Deal nicht zustande.

Derzeit rangieren die Red Devils als Fünfter knapp außerhalb der CL-Ränge. Leicester auf Rang vier hat allerdings lediglich ein besseres Torverhältnis. Am letzten Spieltag trifft United zudem auf die Foxes.

Update 13.07.2020, 09:43 Uhr

Bei diesen Worten dürfte Jadon Sancho von Borussia Dortmund ganz genau hinhören. Manchester Uniteds Teammanager Ole Gunnar Solskjaer hat am Sonntagabend überschwänglich von seiner offensiven Dreierreihe geschwärmt und dem BVB-Youngster somit indirekt klargemacht, dass ein Wechsel ans Old Trafford bei Weiten kein Selbstläufer werden würde.

Der Norweger ist der Ansicht, dass Marcus Rashford, Anthony Martial und Mason Greenwood den Vergleich mit keinem großen Angriffs-Trio der United-Geschichte scheuen müssen. Vor allem die "heilige Dreifaltigkeit" um George Best, Denis Law und Bobby Charlton sowie aus der jüngeren Geschichte Cristiano Ronaldo, Wayne Rooney und Carlos Tévez lassen die Herzen der Fans der Red Devils höher schlagen.

Allen voran Greenwood weckt Begeisterung bei Solskjaer. "Ich habe es schon oft gesagt, er kann alles erreichen, was er will", zitiert der "Mirror" Solskjaer. Der 18-Jährige steht bereits bei neun Ligatoren und könnte nach Wayne Rooney der zweite Teenager sein, der zweistellig in einer Spielzeit der Premier League trifft.

Der Rechtsaußen wäre direkter Konkurrent von Sancho, sollte ManUnited den jungen Engländer tatsächlich für die vom BVB geforderten 120 Millionen Euro verpflichten.

Update 12.07.2020, 10:46 Uhr

Manchester United wird seit Monaten großes Interesse an Jadon Sancho nachgesagt. Nun äußerte sich Teammanager Ole Gunnar Solskjaer indirekt zu einem möglichen Transfer.

"Ich denke, ManUnited ist attraktiv für jeden jungen Spieler mit Ehrgeiz", zitiert der "Mirror" den Norweger: "Wir geben jungen Spielern immer eine Chance. Das liegt in unserer DNA, der wir auch in Zukunft folgen wollen."

Das englische Blatt versteht Solskjaers Aussagen als klare Botschaft an Jadon Sancho.

Update 11.07.2020, 21:45 Uhr

Die Position des BVB im Kampf um Superstar Jadon Sancho ist klar: Geht ein Angebot in gewünschter Höhe (ca. 120 Mio. Euro) ein, kann der Engländer wechseln. Ist das Gebot zu niedrig, bleibt der Youngster mindestens ein weiteres Jahr in Dortmund.

Obwohl die Verantwortlichen von Manchester United die schwarz-gelben Bedingungen für einen Transfer kennen, erklärten sie in den letzten Wochen mehrfach, dass sie im Sommer nicht mehr als 50 Millionen Pfund (ca. 55 Mio. Euro) für einen Spieler ausgeben wollen. Ein Kauf Sanchos wäre damit ausgeschlossen. Außer die Red Devils führen doch noch etwas anderes im Schilde - genau davon ist der "Transfer-Experte" Duncan Castles überzeugt.

"Sie [Manchester] haben in den Medien klargestellt, dass sie für Sancho nicht mehr als 50 Millionen Pfund ausgeben wollen. Das ist aber natürlich nur eine Verhandlungstaktik", erklärte Castles im "Transfer Window Podcast", dass es sich bei den Aussagen der United-Bosse schlicht um einen Bluff handelt.

United habe auch in Gesprächen mit anderen Spielern betont, nicht mehr als besagte 50 Mio. Pfund ausgeben zu wollen, verriet Castles: "Sie haben über ihre Covid-Probleme gesprochen und darüber, wie es sie beeinflusst. [...] So kommuniziert der Klub nach außen. Das heißt aber nicht, dass sie nicht doch über 50 Millionen für einen Spieler zahlen."

Update 11.07.2020, 07:38 Uhr

Dass der BVB auch in der nächsten Saison mit Jadon Sancho auflaufen will, ist kein Geheimnis. Doch offenbar macht man sich in Dortmund auch auf einen möglichen Abgang des Shootingstars gefasst.

Zumindest nannte Sportdirektor Michael Zorc zuletzt die Bedingungen, unter denen der BVB Sancho ziehen lassen würde.

"Jadon hat einen gültigen Vertrag bei uns, und wir würden uns sehr freuen, wenn er in der nächsten Saison noch bei uns ist, stellte der 57-Jährige gegenüber der "WAZ" klar und ergänzte: "Um überhaupt über etwas anderes nachzudenken, müsste erstens das Timing stimmen und zweitens unsere Preisvorstellungen zu 100 Prozent erfüllt werden."

Die Dortmunder rufen angeblich 120 Millionen Euro für Sancho auf.

Update 10.07.2020, 13:10 Uhr

Dass Manchester United den Dortmunder Starspieler Jadon Sancho unbedingt verpflichten will, gilt als verbrieft. Beharrt der BVB aber auf seiner Ablöseforderung von mindestens 100 Millionen Euro, könnte der 20-Jährige den Red Devils in diesem Sommer schlicht zu teuer sein.

Wie aus einem Bericht von "The Athletic" hervorgeht, soll sich ManUnited bereits mit Alternativen befassen, sollte die Rückholaktion Sanchos auf die Insel scheitern. Dann nämlich könnte ein weiterer in Dortmund prominenter Name in den Fokus geraten.

Nach Informationen des Online-Magazins könnte das Interesse dann auf Ousmane Dembélé vom FC Barcelona fallen. Der französische Weltmeister wirbelte beim BVB vor drei Jahren ebenfalls auf der rechten Angriffsseite. Bei Barca kommt der 23-Jährige in dieser Saison überhaupt nicht in die Gänge. In 2019/2020 stehen lediglich drei Startelf-Einsätze in La Liga zu Buche, immer wieder fiel er zuletzt mit Verletzungen aus.

Dembélé hat zwar noch zwei Jahre Vertrag bei den Katalanen, könnte aufgrund seiner zuletzt gezeigten Leistungen aber die deutlich günstigere Alternative im Vergleich zu Jadon Sancho sein, der in der Bundesliga zuletzt bekanntlich überragende 33 Scorerpunkte gesammelt hat.

Update 09.07.2020, 07:57 Uhr

Der BVB hat sich offenbar einen konkreten Plan für die kommenden Wochen zurechtgelegt. Im "kicker" äußerten sich Hans-Joachim Watzke und Michael Zorc zum Stand der Dinge im Sancho-Poker.

"Sollte Jadon gehen, würden wir im Offensivbereich noch einmal tätig werden", stellte Zorc klar und ergänzte: "Es gibt sicherlich den einen oder anderen Spieler, den wir im Visier haben."

Freilich würden die 120 Millionen Euro, die sich die Dortmunder vorstellen, keinesfalls komplett reinvestiert werden. Somit scheint ein Transfer von einem Star der Kategorie Kai Havertz, für den Bayer Leverkusen 100 Millionen Euro aufruft, ausgeschlossen.

Laut "kicker" würde der BVB einen "nicht unbeträchtlichen Teil einer etwaigen Sancho-Ablöse auf die Seite legen, was angesichts eines Saison-Defizits von 45 Millionen Euro nur zu verständlich wäre."

Dem Fachmagazin zufolge deutet sich ein schneller Verkauf aber noch nicht an. Einziger ernsthafter Bewerber sei bislang Manchester United.

Ewig warten wollen die Borussia-Verantwortlichen bei Sancho bekanntlich nicht. Eine Deadline wurde gesetzt, und diese wird laut Zorc "sicher nicht in der letzten Transferwoche sein".

Watzke könnte auch mit einem Verbleib des Engländers gut leben. "Wenn er bei uns bleibt, dann bleibt er. Sportlich ist das ohnehin gewünscht", betonte der 61-Jährige.

Allzu große Lust auf die Nachfolgersuche scheint der Geschäftsführer nicht zu haben. "Sollten wir Sancho abgeben, wird jeder Spieler, an dem wir interessiert sind, gleich fünf bis zehn Millionen Euro teurer als in der Woche zuvor", so Watzke, der deshalb noch einmal klarstellte, dass der BVB "nichts zu verschenken" habe.

Sein Fazit: "Wenn auf der Abgabeseite nicht viel passiert, wird auf der Zugangsseite außer dem schon bekannten Thomas Meunier auch nicht mehr so viel passieren."

Update 08.07.2020, 10:02 Uhr

Ein möglicher Wechsel von Jadon Sancho zu Manchester United wird offenbar auch in der Kabine des englischen Rekordmeisters eifrig diskutiert.

Wie David Ornstein von "The Athletic" erfahren haben will, wäre Mittelfeld-Star Paul Pogba von der Möglichkeit begeistert, künftig mit dem Linksaußen in einem Team spielen zu können. Dies soll er seinen Mannschaftskollegen erzählt haben.

Update 07.07.2020, 9:20 Uhr

Das Wechsel-Theater um Jadon Sancho hält den BVB weiter auf Trab. Nachdem die "Ruhr Nachrichten" bereits von einer unumstößlichen Ablöseforderung in Höhe von 120 Millionen Euro und einer Wechsel-Deadline berichteten, gibt es laut "Bild" nun neue Entwicklungen im Poker um den Engländer.

Das Blatt behauptet, dass Sancho nicht zu 100 Prozent von einem Wechsel nach Manchester überzeugt ist. Angeblich will der Youngster zunächst abwarten, ob sich United überhaupt für die Champions League qualifiziert. Sollten die Red Devils die Königsklasse verpassen, könnte der 20-Jährige demnach eine Kehrtwende vollziehen und womöglich doch in Dortmund bleiben.

Ob Manchester den Einzug in die Champions League schafft, hängt kurioserweise maßgeblich von Sanchos Ex-Klub und United-Erzrivale Manchester City ab. Werden die Citizens aus dem Europacup ausgeschlossen, würde schon der fünfte Tabellenplatz zum Erreichen der Königsklasse reichen. Auf genau diesem fünften Platz liegt ManUnited derzeit.

Hat der City-Einspruch gegen die Sperre aber Erfolg, müsste United den FC Chelsea oder aber Leicester City noch abfangen, um sich zu qualifizieren.

Update 05.07.2020, 12:53 Uhr

Bei Borussia Dortmund wurden offenbar Nägel mit Köpfen gemacht und die Rahmenbedingungen für einen Verkauf von Jadon Sancho festgelegt. Laut "Ruhr Nachrichten" hat der BVB dem bisher einzig ernsthaften Interessenten, Manchester United, klargemacht, wie der Deal im Fall der Fälle zu laufen hat.

Demnach können sich die Red Devils einen Corona-Rabatt auf Sancho abschminken. Nach Informationen der BVB-nahen Zeitung liegt der Fixbetrag für den englischen Shootingstar bei 120 Millionen Euro. Zuvor hatte bereits Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke erklärt, dass die Schwarzgelben "nicht einen Euro" vom Preis abweichen werden.

Außerdem müssen sich die Anwärter auf einen Transfer beeilen: Angeblich ist ein später Sancho-Wechsel ausgeschlossen, obwohl das Transferfenster noch bis zum 5. Oktober geöffnet ist. Demnach will der Revierklub bereits Anfang August Klarheit über die Zukunft des 20-Jährigen haben, um im Zweifel noch Ersatz verpflichten zu können.

Sollte Sancho am 10. August mit ins Trainingslager des BVB fliegen, wird er definitiv in der Saison 2020/2021 für die Borussia spielen, so das Blatt.

Signale, dass der Offensivmann die Dortmunder überhaupt verlassen will, sollen außerdem bislang noch gar nicht vernommen worden sein.

Update 02.07.2020, 7:55 Uhr

Manchester United ziert sich noch, die vom BVB geforderte Ablösesumme für Jadon Sancho zu zahlen. Das ist auch dem FC Barcelona nicht entgangen, der laut spanischen Medien nun wieder in den Poker um den 20-Jährigen einsteigen will.

Da aber auch die Katalanen aktuell nicht über das nötige Kapital verfügen, stehen angeblich zwei Modelle im Raum. Bei der ersten Variante könnte es sich um ein Leihgeschäft inklusive anschließender Kaufoption handeln - so, wie es der FC Barcelona schon mit Coutinho und dem FC Bayern vollzogen hat.

Die andere Variante wäre ein Spielertausch inklusive Millionenzahlung an die Borussia. Welche Spieler die Katalanen als "Bonus" zu der Ablösesumme in das Paket einbinden würden, ist jedoch nicht bekannt. Klar ist, dass der spanische Spitzenklub Ansu Fati nicht ziehen lassen will. Um den Youngster soll sich der BVB in den vergangenen Wochen bemüht haben.

Update 02.07.2020, 7:23 Uhr

Obwohl Manchester City laut übereinstimmenden Berichten ein so genanntes "Matching Right" für Jadon Sancho hat und sich somit erfolgreich um den Youngster bemühen könnte, wird der Engländer in diesem Sommer nicht zum entthronten Meister zurückkehren.

"Nein, nein, nein! Er hat sich dazu entschieden, uns zu verlassen. Warum sollte er jetzt zurückkehren?", sagte City-Coach Pep Guardiola am Mittwoch. "Wir wollten, dass er bleibt, aber er hat sich dazu entschieden, den Verein zu verlassen. So wie es Leroy jetzt tut und wie ich es damals getan habe, als ich in ein anderes Land gegangen bin", ergänzte der Katalane.

Eine Rückkehr von Sancho zu den Skyblues würde "keinen Sinn machen", stellte Guardiola klar. "Als er nach Dortmund gewechselt ist, hat er das nicht getan, um nur ein Jahr später wieder zurückzukommen. Er wollte nicht hier sein. Deswegen glaube ich, dass er auch nicht hier her zurückkommen will."

Update 01.07.2020, 09:25 Uhr

Ein Abschied von Jadon Sancho im Sommer ist angesichts einer dreistelligen Millionen-Ablöseforderung von Seiten des BVB unwahrscheinlich.

Dennoch fordern die Dortmunder Bosse klare Kante von dem Youngster. Laut "WAZ" setzen die Verantwortlichen Sancho eine Frist und wollen spätestens zum Saisonbeginn Planungssicherheit haben.

Im Oktober, wenn das verlängerte Transferfenster wieder geöffnet ist, soll es also keine Spekulationen mehr um die Zukunft von Sancho geben.

Update 30.06.2020 17:24 Uhr

Damit Borussia Dortmund Jadon Sancho im Sommer ziehen lässt, müsste ein Bewerber nach den Berichten der letzten Wochen wohl mindestens eine dreistellige Millionensumme auf den Tisch legen. Im Raum steht sogar eine Ablöse-Forderung des BVB in Höhe von 120 Millionen Euro.

Doch Manchester United, der bislang am häufigsten genannte Kandidat auf einen Transfer des BVB-Shootingstars, scheint diese Summe keinesfalls zahlen zu wollen.

Stattdessen scheint die Schmerzgrenze der Red Devils bereits bei umgerechnet weniger als 55 Millionen Euro zu liegen, berichtet "Sky Sports". Besagte Summe sollen Verantwortliche des Premier-League-Klubs gegenüber dem englischen TV-Sender genannt haben.

Demnach herrscht bei den United-Funktionären die Meinung, dass sich die Dortmunder bei ihrer Bewertung von Sancho übernommen und den Preisverfall durch die Coronakrise vergessen haben. In Kürze soll ein Angebot für den jungen Engländer bei der Borussia eingehen.

Dass sich der BVB mit weniger als der Hälfte der bisher kolportierten Forderung zufrieden gibt, scheint derzeit jedoch wenig wahrscheinlich. Zuletzt hieß es immer wieder, dass Sancho, dessen Vertrag noch bis 2022 datiert ist, den BVB erst dann verlassen darf, wenn ein marktgerechntes Angebot eingeht. Dass dieses bei lediglich 55 Millionen Euro liegt, dürfte ausgeschlossen sein.

Passend dazu machte Vereinsboss Hans-Joachim Watzke am Sonntag bei "Sport1" deutlich, dass es bei Sancho "auch keinen Cent Corona-Rabatt drauf gibt".

Update 29.06.2020, 10:40 Uhr

Die Bundesliga-Saison 2019/2020 ist Geschichte, die Wechselperiode beginnt: Französischen Medienberichten zufolge wird der Poker um Jadon Sancho immer heißer.

Laut "le10sport.com" befinden sich nicht die zuletzt gehandelten Manchester United und Real Madrid beim BVB-Youngster in der Pole Position, sondern der frisch gebackene englische Meister FC Liverpool.

Jürgen Klopp habe Sancho zum idealen Nachfolger für Sadio Mané erkoren, sollte dieser den Klub verlassen. Vorteil für die Reds: Offenbar bevorzugt der umworbene Angreifer eine Rückkehr in seine englische Heimat.

"Rot würde ihm sehr gut stehen", sagte Klopp unlängst gegenüber "Bild", schränkte jedoch ein: "Aber ich glaube nicht, dass so ein Transfer in diesem Sommer über die Bühne gehen wird, das ist einfach eine unsichere Zeit."

Update 28.06.2020, 09:03 Uhr

Ole Gunnar Solskjaer, Teammanager von Manchester United, wurde vom norwegischen TV-Sender "ViaPlay" mit der Frage konfrontiert, wie die Chancen stünden, dass United einen Spieler des BVB verpflichtet? Eine eindeutige Anspielung auf Jadon Sancho, der seit Monaten mit einem Wechsel zu den Red Devils in Verbindung gebracht wird.

Mit einem Grinsen im Gesicht entgegnete Solskjaer: "Ich bin gut in Mathe, aber ich kann diese Frage nicht beantworten. Es gibt viele gute Fußballer in vielen Teams."

Ohnehin sei die Transferplanung derzeit ein sensibles Thema. Er wisse zwar, dass der Klub sein Bestes versuchen werde, um mögliche Verstärkungen an Land zu ziehen, man könne jedoch "keine Versprechungen machen".

Update 27.06.2020, 14:12 Uhr

Meistertrainer Jürgen Klopp vom FC Liverpool schwärmt von Jungstar Jadon Sancho, schließt einen Wechsel des Dortmunders auf die Insel nach dieser Saison aber aus. "Rot würde ihm sehr gut stehen", sagte Klopp bei "Bild", "aber ich glaube nicht, dass so ein Transfer in diesem Sommer über die Bühne gehen wird, das ist einfach eine unsichere Zeit."

Sancho hat bei Klopps Ex-Klub noch einen Vertrag bis 2022, als Haupt-Interessent gilt Liverpools "ewiger" Rivale Manchester United. Der englische Nationalspieler sei "ein Topspieler, ein junger, hochinteressanter Spieler", sagte Klopp. Aber: "Wenn er in diesem Sommer nach Liverpool wechseln würde, wäre ich der Überraschteste von allen."

Klopps früherer Boss, BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, zeigte sich "nicht so überrascht von Jürgens Aussage". Der Marktwert von Sancho, der aus seiner Sehnsucht nach der Premier League keinen Hehl macht, wird auf über 100 Millionen Euro taxiert.

Update 27.06.2020, 11:12 Uhr

Steigen die Chancen beim BVB, Topscorer Jadon Sancho doch über den Sommer hinweg in Dortmund halten zu können? Sebastian Kehl, Leiter der Lizenzspielerabteilung der Borussen, hat im Gespräch mit dem "Sportbuzzer" noch einmal betont, dass es derzeit keine detaillierten Verhandlungen mit einem interessierten Verein gibt: "Richtig ist, dass es im Moment keine konkreten Anfragen für ihn gibt."

Der 40-Jährige hofft darauf, den jungen Engländer auch über diesen Sommer hinaus bei Borussia Dortmund halten zu können: "Wir gehen davon aus, dass Jadon in der nächsten Saison beim BVB spielt, und wir alle wären angesichts der Qualität, die er unserer Mannschaft gibt und angesichts der Unterschiede, die er ausmacht, auch sehr froh darüber."

Update 23.06.2020, 06:27 Uhr

120 Millionen Euro ruft der BVB offenbar für Jadon Sancho auf. Eine Summe, die Manchester United nicht für den Youngster zahlen will. Laut "Dailymail" spekulieren die Red Devils vielmehr auf einen Preisnachlass.

Demnach will sich ManUnited mit einem Angebot Zeit lassen, um den Druck auf die Borussia zu erhöhen. Denn andere Topklubs, denen Interesse an Sancho nachgesagt wird, sollen Zweifel an einem Transfer des Engländers haben.

Laut dem Bericht hat der FC Liverpool "Vorbehalte" wegen der hohen Ablöseforderung und Sanchos Disziplinlosigkeit. Ohnehin würden die Reds einen Transfer von Kai Havertz von Bayer Leverkusen bevorzugen, heißt es.

Auch bei Manchester City gibt es wohl Zweifel. Teammanger Pep Guardiola sei nicht daran interessiert, einen Ersatzmann für den wechselwilligen Leroy Sané zu verpflichten. Andere Bereiche im Team hätten demnach Vorrang.

Update 22.06.2020, 16:31 Uhr

Ein einziger Klick hat den Hoffnungen der Manchester-United-Fans auf einen Wechsel von Jadon Sancho im Sommer neue Nahrung gegeben.

Der Engländer in Diensten des BVB markierte einen Tweet von "RTL"-Reporter Heiko Wasser mit einem Like, in dem Wasser schrieb: "Dass @Sanchooo10 zunächst auf der Bank sitzt ist völlig ok, er ist mit seinem Kopf eh schon bei @ManUtd [...]."

Viele Fans interpretierten den Like von Sancho als Zustimmung für Wassers These und feierten die Unterschrift des Youngsters beim englischen Rekordmeister schon. So weit ist es aber natürlich noch nicht.

Nach aktuellen Stand ist es weiterhin möglich, dass der Engländer auch in der Saison 2020/21 für den BVB aufläuft. Sollten die Dortmunder kein Angebot erhalten, das annähernd ihren Vorstellungen entspricht, könnten sie einem Wechsel einen Riegel vorschieben.

Update 19.06.2020, 11:00 Uhr

Manchester United will sich angeblich doch nicht aus dem Poker um Jadon Sancho zurückziehen. Der Engländer bleibt mit Blick auf den Sommer 2020 weiterhin das Top-Ziel der Red Devils, berichtet "ESPN".

Große Zweifel gibt es bei den United-Verantwortlich laut des Berichts an der vom BVB aufgerufenen Ablöse. Der Klub glaubt demnach, eine Summe von rund 130 Millionen Euro sei angesichts der Auswirkungen der Corona-Pandemie "unrealistisch".

Es gebe in Manchester die Hoffnung, dass Sanchos Wechsel-Wunsch zu einem Preis-Nachlass führe und die Dortmunder Kompromisse hinsichtlich der Ablöse eingehen werden.

Update 16.06.2020, 09:23 Uhr

Die "Bild" bringt mit ihren Informationen reichlich Licht in den vermeintlichen Poker um Jadon Sancho. Demnach hat das seit Monaten als heißer Interessent gehandelte Manchester United "nicht einmal eine lose Anfrage" beim BVB hinterlegt. Ohnehin deutet angeblich wenig daraufhin, dass ein Verein bereit ist, die geforderte Ablöse von 120 Millionen Euro auf den Tisch zu blättern.

Ein Verbleib des Youngsters über den Sommer hinaus rückt damit näher. Zum Nachteil des Engländers würde dieser zudem wohl nicht ausfallen. Dem Bericht zieht Dortmund eine Gehaltserhöhung von sechs auf zehn Millionen Euro pro Jahr in Betracht.

Update 16.06.2020, 07:47 Uhr

Diese Nachricht dürfte den Fans von Borussia Dortmund ein Lächeln aufs Gesicht zaubern: Manchester United soll eingesehen haben, dass der BVB nicht von seiner Forderung von etwa 120 Millionen Euro für Jadon Sancho ablassen wird und von einer Verpflichtung des Engländers im Sommer 2020 Abstand genommen haben. Das berichtet die "Daily Mail".

Aufgrund der Corona-Pandemie ist den Red Devils das finanzielle Risiko demnach schlicht viel zu hoch. Als Folge soll man am Old Trafford eine günstigere Alternative ins Auge gefasst haben: Leon Bailey von Bayer Leverkusen. Für den Jamaikaner werden angeblich etwa 45 Millionen Euro fällig.

Baileys Vertrag bei der Werkself endet im Sommer 2023.

Update 14.06.2020, 10:37 Uhr

Ex-Nationalspieler Dietmar Hamann glaubt an einen Wechsel von Borussia Dortmunds Jungstar Jadon Sancho schon zur kommenden Saison in die englische Premier League.

"Die wahrscheinlichste Option dort ist Manchester United", sagte der 46-Jährige, der inzwischen als "Sky"-Experte arbeitet, der "Bild am Sonntag". Der 20 Jahre alte Engländer sei "einfach zu gut, um noch ein Jahr auf ihn zu warten", meinte der frühere Profi des FC Liverpool.

Am Samstag hatte BVB-Lizenzspielerchef Sebastian Kehl bei "Sky" allerdings gesagt, "im Moment" gehe er davon aus, dass Sancho beim Revierklub bleibe. Der Vertrag des Offensivspielers in Dortmund läuft noch bis zum 30. Juni 2022.

Update 14.06.2020, 10:02 Uhr

Im Transfer-Wirbel um Dortmunds Youngster Jadon Sancho meldete sich nun auch Englands National-Coach Gareth Southgate zu Wort. Für die Three Lions sei es egal, ob sich der Flügelflitzer für einen Wechsel in die Premier League entscheide oder Sancho beim BVB bleibe, erklärte Southgate gegenüber "skysports.com".

"Es gibt für uns keinen Nachteil, wenn er in Dortmund bleibt, sollte er jedoch in die Premier League wechseln, haben wir andere Möglichkeiten zu sehen, wie er sich an eine neue Umgebung anpasst", sagte Southgate. Entscheidend sei für Sancho, dass er mit seinen zarten 20 Jahren weiterhin regelmäßig spiele, damit er weiter lernen und sich verbessern könne.

"In Dortmund wird er spielen, dort kümmern sie sich um ihn", so der Nationaltrainer, "die Premier League würde ihn vor eine neue Herausforderung stellen." Die englische Liga sei qualitativ in der Breite stärker als die Bundesliga.

Update 13.06.2020, 15:20 Uhr

Borussia Dortmund rechnet derzeit nicht mit einem Abgang von Jungstar Jadon Sancho nach dieser Saison der Fußball-Bundesliga.

"Im Moment" gehe der BVB davon aus, dass der 20 Jahre alte Engländer auch in der kommenden Spielzeit für den Revierklub spiele, sagte Lizenzspielerchef Sebastian Kehl beim Pay-TV-Sender "Sky" vor der Partie bei Fortuna Düsseldorf.

Medienberichten zufolge sollen diverse europäische Topklubs an einer Verpflichtung von Sancho interessiert sein.

An Spekulationen, dass der Offensivspieler zum FC Liverpool und Ex-Dortmund-Coach Jürgen Klopp gehen könnte, sei aus seiner Sicht "nichts dran", sagte Kehl.

Update 11.06.2020, 11:00 Uhr

Offenbar darf sich kein Interessent Hoffnungen machen, Jadon Sancho zum Schnäppchenpreis verpflichten.

Nach Information des englischen "Telegraph" hat Borussia Dortmund nämlich 130 Millionen Euro als Verhandlungsgrundlage im Poker mit anderen Klubs festgelegt. Angebote darunter würden für den BVB automatisch ausscheiden - Coronakrise hin oder her.

Daran gibt es offenbar nichts zu rütteln. Die Verantwortlichen hätten keine Sorge, dass sich Sancho ähnlich wie einst Ousmane Dembélé zu einem anderen Verein streiken und damit die Ablöse drücken könnte.

Offen ist, welcher Klub überhaupt das nötige Geld besitzt, um Sancho vom BVB loszueisen. Heißester Anwärter auf eine Transfer ist derzeit Manchester United. Doch die Red Devils zögern noch. Auch der FC Bayern, der FC Chelsea, Manchester City, Real Madrid und der FC Barcelona wurden bereits als mögliche Abnehmer genannt.

Update, 10.06.2020, 06:51 Uhr

Jadon Sancho hat eine Entscheidung gefällt und beschlossen, dass er Borussia Dortmund nach der laufenden Saison in Richtung Premier League verlassen wird. Das will nun auch "Sport Bild" erfahren haben.

Dem Bericht zufolge deutete einiges auf einen Wechsel zu Manchester United hin. Die Red Devils zögern allerdings, die vom BVB geforderten 130 Millionen Euro für den 20-Jährigen auf den Tisch zu blättern. Angeblich hofft man am Old Trafford, den Preis aufgrund der Corona-Pandemie drücken zu können.

"Sport Bild" ist jedoch sicher, dass die BVB-Bosse um Michael Zorc und Hans-Joachim Watzke bislang nicht vorhaben, in den Verhandlungen nachzugeben. Gut für die Schwarz-Gelben: Sanchos Vertrag endet erst im Sommer 2022.

Zuletzt hatten auch "Spox" und "Goal" berichtet, Sancho plane, den BVB im Sommer zu verlassen.

Update, 09.06.2020, 08:01 Uhr

Im Werben um BVB-Youngster Jadon Sancho legt Real Madrid angeblich einen Zahn zu. Die Königlichen sind laut "Don Balon" bereit, den Dortmundern neben einer Ablöse auch noch zwei ihrer Stars zu offerieren.

Demnach sollen der derzeit an den FC Bayern verliehene Außenverteidiger Álvaro Odriozola und Angreifer Mariano Díaz als "Tauschmasse" in den Deal einfließen.

Der Wert des Duos wird auf rund 40 Millionen Euro geschätzt, Real hofft daher, Sancho für 60 Millionen Euro vom BVB loszueisen. Allerdings liegt die Schmerzgrenze der Madrilenen angeblich bei 70 Millionen Euro plus Odriozola und Díaz.

Update, 08.06.2020, 17:39 Uhr

Diese Nachricht dürfte den Fans von Borussia Dortmund gefallen. Manchester United, das seit Monaten als heißester Anwärter für einen Kauf von BVB-Star Jadon Sancho gilt, soll inzwischen Abstand von einem Transfer des 20-Jährigen genommen und sich umorientiert haben. Das berichtet die spanische "Sport".

Demnach haben die Red Devils ihr Augenmerk inzwischen auf einen Transfer von Barca-Youngster Ansu Fati gelegt. Manchester soll sogar eine Offerte in Höhe von 100 Millionen Euro in den Ring geworfen haben, Barcelona war die enorme Summe aber wohl nicht hoch genug.

Vor allem Barca-Präsident Josep Maria Bartomeu soll eindeutig erklärt haben, dass der 17-Jährige nicht abgegeben werden soll. Fatis fixe Ausstiegsklausel liegt bei 170 Millionen Euro.

Update, 06.06.2020, 10:24 Uhr

Bislang wurden dem FC Liverpool im Werben um Jadon Sancho eher Außenseiterchancen zugerechnet. Nicht, weil der Klub nicht das nötige Renommee mitbringen würde - der BVB-Star soll den Reds schlicht und ergreifend zu teuer sein.

Wie die seriöse britische Tageszeitung "Independent" nun berichtet, ist der LFC aber durchaus noch im Rennen. Jürgen Klopp und Co. würden die Situation von Sancho "ganz genau beobachten", heißt es.

Hintergrund: Der eigentliche Favorit im Wechselpoker, Manchester United, hat die Champions-League-Qualifikation noch nicht in der Tasche. Ohne garantierte Einsätze in der Königsklasse will Sancho aber nicht wechseln.

Liverpool hingegen ist als designierter Meister sicher dabei. Im Verein soll sich zunehmend das Gefühl breit machen, dass ein Transfer von Sancho im Zweifel zu stemmen wäre, wenn Klopp den Dortmunder Überflieger "unbedingt in seinem Team haben will".

Der Engländer soll sich laut "Independent" der Tatsache bewusst sein, dass er in den Gedankenspielen der Reds weiter eine Rolle spielt. Zudem betrachte Sancho den Champions-League-Sieger von 2019 durchaus als "attraktive Option".

Sollte United also die Champions League verpassen, könnte es zu einem Zweikampf zwischen Liverpool und Real Madrid kommen - Ausgang offen ...

Update, 04.06.2020, 08:13 Uhr

Dass Manchester United schon länger auf BVB-Youngster Jadon Sancho schielt, gilt als belegt, der "Daily Star" berichtet nun sogar von einer konkreten Offerte.

Demnach boten die Red Devils im Februar satte 137 Millionen Euro für die Dienste des englischen Offensivspielers. Der BVB soll das Angebot jedoch abgelehnt haben.

Dem Bericht zufolge ist man am Old Trafford dennoch weiterhin "sehr zuversichtlich", Sancho im Sommer aus Dortmund loszueisen. Streitpunkt bleibt die Ablöse und eine Einigung erscheint zumindest schwierig. Zumal United aufgrund der Corona-Krise eher weniger als die kolportierten 137 Millionen Euro aus dem Februar auf den Tisch legen dürfte.

Sanchos Vertrag beim BVB endet im Sommer 2022, die Borussen kündigten allerdings an, den Willen des Spielers bei einem möglichen vorzeitigen Abschied berücksichtigen zu wollen.

Update, 03.06.2020, 10:04 Uhr

Selbst Königliche müssen in der Coronakrise kleinere Brötchen backen. Was das mit Jadon Sancho zu tun hat? Ganz einfach: Im anstehenden Transfersommer wird Real Madrid wohl keine Offerte für den BVB-Star abgeben.

Einem Bericht der spanischen Sportzeitung "As" zufolge ist der Klub von Toni Kroos zwar weiterhin am jungen Engländer interessiert, vorerst aber nicht bereit, eine neunstellige Summe auf den Tisch zu legen.

Vielmehr hoffe man, einen Deal im Sommer 2021 eintüten zu können, heißt es. Denn dann wären die Real-Kassen wieder gut gefüllt.

Update, 02.06.2020, 15:13 Uhr

Auch wenn seit Monaten Gerüchte um einen heißen Flirt zwischen BVB-Youngster Jadon Sancho und Manchester United durch den medialen Äther geistern, hat der Deal zumindest offiziell noch längst keine konkreten Züge angenommen.

Ein ehemaliger Akteur der Red Devils ist sich allerdings absolut sicher, dass Sancho für ManUnited eine großartige Verstärkung wäre. "Wir brauchen exakt so jemanden bei diesem Klub", lässt Ex-Verteidiger Wes Brown gegenüber "MUTV" keine Zweifel daran, dass er ein großer Fan Sanchos ist.

Mit Sancho in den eigenen Reihen würde ManUnited wieder "spannend" werden, so Brown, der den 20-Jährigen mit keinem Geringeren als Cristiano Ronaldo vergleicht. "Wir hatten in der Vergangenheit Spieler wie ihn, zum Beispiel Cristiano Ronaldo. Sie gehören zu der Art Spielern, die drei, vier Verteidiger binden und die Partie für die anderen Akteure sehr viel einfacher machen."

CR7 schnürte zwischen 2003 und 2009 die Stiefel am Old Trafford und mauserte sich in Manchester zum absoluten Weltstar. Eine ähnliche Entwicklung traut Brown Sancho zu. "Wenn wir ihn bekommen könnten, wäre es ein brillanter Transfer."

Update, 01.06.2020, 16:50 Uhr

Die neuesten Enthüllungen des englischen "Independent" dürften Fans des BVB nicht wirklich ein Lächeln aufs Gesicht zaubern.

Die Zeitung will erfahren haben, dass Manchester-United-Teammanager Ole Gunnar Solskjaer den Lockdown infolge der Corona-Pandemie genutzt hat, um die Transferziele der Red Devils zu priorisieren. "Höchste Priorität" haben demnach die Transfers von Jack Grealish von Aston Villa sowie Jadon Sancho von Borussia Dortmund.

Einer nicht näher genannten Quelle zufolge soll man am Old Trafford bereit sein, "alles zu tun, um ihn [Sancho, d.Red] zu bekommen".

Ebenfalls weit oben auf der Liste sollen Kalidou Koulibaly vom SSC Neapel, Dayot Upamecano von RB Leipzig und Joe Rondon von Swansea City stehen.

Update, 30.05.2020, 09:43 Uhr

Macht Jadon Sancho seine letzten Spiele für Borussia Dortmund? Geht es nach "spox" und "goal" hat sich der BVB-Star für einen Wechsel nach der Saison entschieden. Eine Verlängerung seines noch bis 2022 gültigen Vertrags sei keine Option für den 20-Jährigen.

Da keine Ausstiegsklausel fixiert ist, müsste Sanchos neuer Klub die Ablösesumme mit Borussia Dortmund verhandeln. Der Revierklub wollte sich auf Nachfrage der Sport-Portale nicht zu dem Thema äußern.

Allerdings hatte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke unlängst gegenüber "Sport Bild" eingeräumt, der Verein werde "respektieren, was der Spieler will. Klar sagen kann ich, dass selbst die ganz reichen Klubs trotz der existenziellen Krise jetzt nicht glauben müssen, dass sie bei uns auf Schnäppchen-Tour gehen können. Wir müssen niemanden unter Wert verkaufen".

Erste Adresse für Jadon Sancho ist Berichten zufolge die Premier League. Dort bereiten sich allen voran Manchester United und der FC Chelsea auf einen Transfer vor, heißt es.

Update, 28.05.2020, 08:55 Uhr

Trotz Coronakrise will Manchester United die finanziellen Mittel aufbringen, um Jadon Sancho nach der Saison unter Vertrag zu nehmen.

Wie die englische "Sun" berichtet, plant der Premier-League-Rekordmeister nun gar einen Kredit in Höhe von umgerechnet rund 155 Millionen Euro aufzunehmen.

Mit dem Geld soll angeblich unter anderem der Transfer des BVB-Stars realisiert werden. Zusätzliche Mittel könnten zudem durch einen Verkauf von Paul Pogba generiert werden, heißt es.

Der Franzose wird immer wieder mit einem Wechsel zu Real Madrid in Verbindung gebracht.

Update, 26.05.2020, 18:24 Uhr

Vor dem Bundesliga-Topspiel zwischen dem BVB und dem FC Bayern hat Vorstand Oliver Kahn auf die Gerüchte rund um Jadon Sancho und den deutschen Rekordmeister reagiert.

"Ich verstehe die Frage Lothar, aber es ist nicht das Surrounding, um über mögliche Transfers zu sprechen", sagte Kahn auf eine entsprechende Frage von Lothar Matthäus bei "Sky".

Der 50-Jährige ließ sich dann aber doch zu einer etwas konkreten Aussage über Sancho hinreißen: "Aber natürlich ist Sancho ein guter Spieler, der jede Mannschaft verstärken kann. Alles zu seiner Zeit."

Update, 26.05.2020, 12:25 Uhr

Ex-BVB-Profi Paul Lambert glaubt, dass Jadon Sancho gut beraten wäre, seine Karriere in Dortmund fortzusetzen. "Alleine in Dortmund zu sein, ist schon ein Coup. Kein englisches Team kann von sich behaupten, jede Woche 83.000 Fans [sic] ins Stadion zu bekommen. Und die Dortmund-Fans werden ihn aufgrund seiner Spielweise und seines Aufstiegs lieben", erklärte Lambert im Gespräch mit "Goal.com".

Sollte Sancho wechseln und nicht alles nach Plan laufen, "wird er es massiv bereuen", ist sich der ehemalige Borusse sicher. "Die beste Entscheidung für ihn könnte sein, einfach zu bleiben, sich weiter zu entwickeln und zu sehen, wohin es ihn bringt."

Was Jadon Sancho an Borussia Dortmund hat, steht für Lambert außer Frage: "Der Verein ist großartig, die Unterstützung der Gelben Wand ist phänomenal. Außerdem wird ihn Dortmund brauchen, um den Titel zu gewinnen."

Der junge Engländer verdiene den Hype, ist sich Lambert sicher. "Aber trotzdem muss er mit beiden Beinen auf dem Boden bleiben. Dann wird er eine fantastische Karriere haben. Er ist im Moment bei einem fantastischen Klub, der auf ihn aufpassen wird", sieht der 50-Jährige Jadon Sancho beim BVB gut aufgehoben.

Update, 23.05.2020 11:01 Uhr

Der ehemalige Reds-Spieler Emile Heskey rät seinem Ex-Klub anstelle von Kylian Mbappé oder Erling Haaland lieber Jadon Sancho zu verpflichten. Auch wenn auf der Insel nach wie vor Manchester United als erstes Wechselziel des Dortmunder Youngsters gehandelt wird, spielt das Team von Jürgen Klopp im Transferpoker um den Three-Lions-Youngster offenbar weiter mit.

"Wenn ich mich zwischen diesen drei entscheiden müsste, würde ich mich für Sancho entscheiden", soll Heskey laut "Metro" gegenüber einem Wettanbieter gesagt haben. Einen solchen Angreifer auf dem Flügel zu haben, der die Abwehrreihen "terrorisiere" wäre seiner Meinung nach großartig für den FC Liverpool.

Auch wenn Heskey viel von den Qualitäten von Mbappé und Haaland hält, würde der mittlerweile 42-jährige ehemalige England-Stürmer die patriotische Variante wählen und auf seinen Landsmann setzen, den er für "einen unterhaltsamen Spieler" hält.

Update, 22.05.2020, 11:24 Uhr

Das wäre ein absoluter Transfer-Hammer: Angeblich hat der FC Bayern vor der Corona-Pause bei Jadon Sancho von Borussia Dortmund wegen eines Wechsels im Sommer angefragt.

Laut Quellen des US-amerikanischen TV-Senders "ESPN" sei Sancho in München die Alternative, falls sich die Verpflichtung von Wunschspieler Leroy Sané zerschlägt.

Sollte es tatsächlich zu dem spektakulären Deal kommen, wäre Sancho nach Mario Götze, Robert Lewandowski und Mats Hummels der vierte Leistungsträger des BVB in der jüngeren Vergangenheit, der den Weg nach München antritt - allerdings auch der mit Abstand teuerste.

Auch "ESPN" beziffert die Dortmunder Schmerzgrenze bei Sancho auf 120 Millionen Euro. Ein Nachlass sei auch in Corona-Zeiten ausgeschlossen, heißt es.

Update 16.05.2020, 11:16 Uhr

Der mögliche BVB-Abschied von Jadon Sancho im Sommer ist und bleibt ein heiß diskutiertes Thema. Zahlreiche Klubs würden den jungen Engländer gerne unter Vertrag nehmen. Allerdings gibt es wohl nur wenige Vereine, die die Ablösesumme stemmen können.

Nachdem bislang meist von einer Summe jenseits der 100 Millionen Euro die Rede war, rechnen Insider laut Informationen von "The Athletic" fest damit, dass die Dortmunder mindestens 120 Millionen Euro für den 20-Jährigen verlangen. Die Wunschsumme soll sogar bei 147 Millionen Euro liegen - und damit den Preis erreichen, den der BVB 2017 für Ousmane Dembélé kassierte.

Manchester United gilt weiterhin als der Klub, der die konkretesten Gespräche mit dem Sancho-Lager geführt hat. In den vergangenen Wochen soll es aber auch vermehrt Kontakt zu Real Madrid und dem FC Barcelona gegeben haben. Mit einer vorschnellen Entscheidung Sanchos ist dennoch nicht zu rechnen. Der Engländer beabsichtige nicht, sich vor dem Ende der Saison zu entscheiden, schreibt "Athletic".

Update 14.05.2020, 20:47 Uhr

Die Corona-Krise setzt auch den eher begüteten Klubs der englischen Premier League stark zu. Kein Wunder, dass zuletzt häufiger die Frage aufkam, ob Manchester United aus dem Poker um BVB-Youngster Jadon Sancho aussteigt, weil dieser wohl mindestens 100 Millionen Euro kosten wird. Ein ehemalige Spieler der Red Devils glaubt allerdings, dass man für den 20-jährigen Angreifer eine Ausnahme machen sollte.

"Jadon ist ein Spezialfall", zitiert der "Mirror" Owen Hargreaves. "Wer immer ihn bekommen wird, wird eine signifikante Ablöse zahlen, aber er ist ein Spieler, der das Potenzial hat, eine Dekade zu prägen." Letztlich werde Sancho entscheiden, ob er zu ManUnited, Manchester City, dem FC Liverpool, den FC Barcelona oder Real Madrid geht.

"Ich vermute, dass die Ablösen fallen werden, aber die Großen, der FC Bayern oder Manchester United, werden weiterhin genug Geld haben, um zu machen, was sie wollen. Vielleicht nicht in der Breite, aber für die Qualität", so Hargreaves, der auch das Trikot des FC Bayern trug, weiter

Update 12.05.2020, 15:42 Uhr

Manchester United wird immer wieder als heißer Anwärter auf einen Kauf von Jadon Sancho von Borussia Dortmund genannt, ausgerechnet ein ehemaliger Stürmer der Red Devils hegt allerdings Zweifel daran, dass der Schritt für Sancho gut wäre.

"Ich weiß nicht, ob es die richtige Zeit für ihn ist, um zu Manchester United zu gehen", erklärte Dimitar Berbatov gegenüber "betfair.com". Der ehemalige Angreifer, der unter anderem in der Bundesliga für Bayer Leverkusen kickte, glaubt, dass im Old Trafford mit Anthony Martial, Marcus Rashford und Daniel James große Konkurrenz herrsche, Sancho jedoch unbedingt weiter Spielpraxis sammeln müsse.

"Rotation gehört heutzutage zum Fußball. Daher kannst du einem Spieler nicht garantieren, dass er immer spielt", so Berbatov. Sancho müsse diese Erwartung allerdings haben. Der Bulgare glaubt daher, dass Sancho, "dass Team wählen wird, bei dem er sicher spielen wird." Besser für die Entwicklung des Youngster sei allerdings ohnehin, noch ein Jahr beim BVB zu bleiben.

Update 08.05.2020, 07:49 Uhr

Nach dem FC Barcelona hat nun offenbar auch Manchester United eine Verpflichtung von Jadon Sancho im kommenden Sommer ad acta gelegt.

Wie englische Medien übereinstimmend berichten, habe der englische Rekordmeister die Bemühungen um den BVB-Star um ein Jahr auf den Sommer 2021 verschoben. Hintergrund sei die exorbitante Ablöseforderung der Dortmunder in Höhe von weit über 100 Millionen Euro.

United soll nicht bereit sein, diese in Zeiten der Corona-Krise zu stemmen. Klub-Boss Ed Woodward hatte zuletzt gemahnt, der Fußball dürfe die "Realität nicht verleugnen". In Dortmund reife nun immer mehr die Erkenntnis, noch ein weiteres Jahr mit Sancho planen zu können, schreibt die "Daily Mail".

Update 05.05.2020, 15:19 Uhr

19 Jahre alt, englischer Nationalspieler und mit reichlich Talent gesegnet: Dass BVB-Youngster Jadon Sancho Bewunderer in der englischen Premier League hat, ist längst kein Geheimnis mehr. Zuletzt galt immer wieder Manchester United als heißer Anwärter auf einen Transfer, nun hat sich aber auch Jürgen Klopp zu Wort gemeldet.

"Wenn wir in der Zukunft einen von ihnen bekommen können, werden wir sehen", zitiert der "Mirror" den Teammanager des FC Liverpool. Klopp wurde zuvor mit Gerüchten konfrontiert, die Reds würden ein Auge auf Jadon Sancho und PSG-Superstar Kylian Mbappé geworfen haben.

Allerdings hat Liverpool wenig Druck, in den Poker um einen der beiden Youngster einzusteigen. Er sei "vollkommen zufrieden" mit seinem derzeitigen Personal, ließ Klopp verlauten. Für Sancho werden wohl mindestens 100 Millionen Euro an Ablöse fällig, Mbappé könnte PSG sogar das Doppelte einbringen.