Verwirrung um Transfercoup des BVB

Die Hinweise, dass Borussia Dortmund mit einer Verpflichtung des französischen Offensiv-Juwels Rayan Cherki von Olympique Lyon liebäugelt, verdichten sich. Unklar ist, wie weit die Transferbemühungen des BVB bereits sind.
Meldungen aus Frankreich, der Deal stehe kurz vor dem Abschluss, widerspricht "Sky" unter Berufung auf eigene Informationen. Demnach denke der BVB zwar "intensiv" über einen Transfer von Cherki nach und habe sich auch schon lose mit der Spielerseite ausgetauscht. Es werde in Dortmund allerdings noch intern beraten, ob es wirklich zu einem konkreten Angebot an Lyon und Cherki kommen soll.
Der 20-Jährige selbst soll dem BVB-Interesse offen gegenüber stehen. Sowohl der Klub als auch die Bundesliga als nächster Karriereschritt reizen Cherki dem Vernehmen nach.
Beim BVB könnte er den Kaderplatz von Giovanni Reyna übernehmen. Der 21 Jahre alte US-Amerikaner gilt wegen seiner stagnierenden Zukunft als Wechselkandidat. Auch für Marco Reus haben die Schwarz-Gelben noch keinen Nachfolger verpflichtet.
Allerdings verliefen die zurückliegenden Monate auch für Cherki nicht ganz zufriedenstellend. Bei Lyon pendelte er zwischen Startelf und Ersatzbank. Sieben Scorerpunkte (ein Tor, sechs Vorlagen) gelangen ihm in 33 Ligue-1-Einsätzen. Mal lief er auf den Flügeln auf, andere Male im offensiven Mittelfeld.
Hat der BVB schon PSG ausgestochen?
Der Transfer-Journalist Santi Aouna hatte am Sonntag bei X (vormals Twitter) vermeldet, der BVB habe im Werben um Cherki die hochkarätige Konkurrenz von Paris Saint-Germain ausgestochen. PSG soll bei Lyon mit einem Angebot über 15 Millionen Euro plus Boni abgeblitzt sein. Auch Newcastle United aus der englischen Premier League wird Interesse an Cherki nachgesagt.
Lyon steht in der Personalie unter einem gewissen Zugzwang. Der Vertrag des Eigengewächses läuft im Sommer 2025 aus. Nur in der aktuellen Transferperiode könnten die Franzosen also noch eine Ablöse für Cherki kassieren.