Erste Bilder: Olise beim FC Bayern angekommen

Der FC Bayern macht Nägel mit Köpfen: Am Sonntag ist Michael Olise wie erwartet in München eingetroffen, um seinen Wechsel zum deutschen Rekordmeister zu finalisieren.
Videos zeigten den französischen Olympia-Teilnehmer bei seiner Ankunft am Krankenhaus Barmherzige Brüder, wo die medizinischen Untersuchungen stattfinden.
Verläuft alles nach Plan, könnte der FC Bayern den Transfer von Olise noch am Sonntag offiziell bekannt geben. Sein Arbeitspapier bei Crystal Palace war noch bis 2027 gültig.
Die Rahmenbedingungen sind geklärt: Der 22-Jährige soll einen Fünfjahresvertrag unterzeichnen. "Bild" berichtete zuletzt, dass der Neuzugang bis zu zwölf Millionen Euro pro Jahr einstreichen wird.
Bereits am vergangenen Dienstag soll der Aufsichtsrat des FC Bayern um den Vorsitzenden Herbert Hainer grünes Licht für den Deal gegeben haben. Überhaupt erst ermöglicht wird dieser durch eine festgeschriebene Ausstiegsklausel.
Die zu zahlende Summe setzt sich offenbar aus einem Sockelbetrag und möglichen Bonuszahlungen zusammen. "Bild" will von rund 51 Millionen Euro Ablöse plus sechs Millionen Euro an Variablen erfahren haben, laut "Sky" werden inklusive aller Boni 60 Millionen Euro fällig.
Michael Olise soll Konkurrenzkampf beim FC Bayern erhöhen
In der vergangenen Premier-League-Spielzeit kam Olise auf 19 Partien, in denen er zehn Tore und sechs Vorlagen sammelte. Zwei Oberschenkelverletzungen verhinderten weitere Einsätze.
Das neue Abenteuer an der Säbener Straße reizt den vielseitigen Angreifer dem Vernehmen nach, weil er dort Champions-League-Fußball spielen kann.
Zudem soll Olise auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Münchner Chefcoach Vincent Kompany brennen, der zuvor in Englands höchster Spielklasse den FC Burnley betreute.
Der 22-Jährige fühlt sich auf der offensiven Außenbahn am wohlsten. Dort soll er den Konkurrenzkampf gegen Leroy Sané, Kingsley Coman oder Serge Gnabry erhöhen.
Möglich ist allerdings auch, dass (mindestens) einer der arrivierten Spieler in den kommenden Wochen noch abgegeben wird.