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Raus aus dem Rampenlicht: Viele altbekannte Gesichter verdienen ihre Brötchen inzwischen unbeobachtet von der Sportpresse in kleineren Ligen. Heute im Blickpunkt: französische Stars um Djibril Cissé in Athen und ein siegreicher Ex-Chancentod.
Djibril Cissé darf bei Panathinaikos auch in dieser Spielzeit viele Treffer bejubeln
Eine Sammelstelle für französische Stars ist der griechische Spitzenklub Panathinaikos geworden: Beim 2:0-Pflichtsieg gegen Panserraikos standen am Wochenende mit Djibril Cissé, Jean-Alain Boumsong, Damien Plessis, Sidney Govou und dem für Mali spielenden Cédric Kanté gleich fünf in Frankreich geborene Spieler in der Startelf. Insbesondere die Nationalspieler Boumsong und Cissé sorgten mit ihren Toren für Jubel der Athener Fans.
Djibril Cissé, der zuvor unter anderem für Sunderland, Marseille und Liverpool aktiv war, schoss am Sonnabend bereits den 13. Treffer im zwölften Ligaspiel – ein unangefochtener Spitzenwert in der griechischen Superleague. Der Franzose ist auf einem guten Weg, seinen Titel als Torschützenkönig zu verteidigen. Und auch für seinen Verein läuft es rund: Panathinaikos belegt kurz vor dem Ende der Hinrunde den zweiten Platz hinter dem punktgleichen Dauerrivalen aus Piräus.
>> Der „griechisch-französische“ Kader von Panathinaikos im Überblick
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Jürgen Macho kassiert zu viele Treffer
In ganz anderen Regionen der Tabelle schlägt sich derweil ein alter Bekannter aus Kaiserslautern herum: Der Österreicher Jürgen Macho kämpft bei Panionios als Stammkeeper gegen den Abstieg. Nachdem der Verein in den vergangenen Jahren stets im gesicherten Mittelfeld der Tabelle zuhause war, liegen die Athener nach einer 0:1-Niederlagen gegen den direkten Konkurrenten AO Kerkyra derzeit auf dem vorletzten Rang – auch weil Jürgen Macho die zweitmeisten Gegentore der gesamten Liga kassiert.
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Ein Tor ohne Wert hat unterdessen Markus Rosenberg für den spanischen Abstiegskandidaten Racing Santander erzielt. Gegen den direkten Konkurrenten Málaga traf die Leihgabe aus Bremen zwar zum zwischenzeitlichen 1:2, am Ende aber hieß 1:4 aus Sicht seiner Mannschaft. Dem Schweden, der in Santander Stammspieler ist, bleibt also nur übrig, sich über den persönlichen Erfolg zu freuen – immerhin erzielte "Rosi" im zweiten Spiel in Folge einen Treffer.
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Joshua Kennedy: Vom Chancentod zum Torschützenkönig und Meister
Noch zielsicherer als Markus Rosenberg hat sich Joshua Kennedy unterdessen in Japan gezeigt. Der Australier, der in seiner Zeit beim 1. FC Nürnberg gerne mal als Chancentod bezeichnet wurde, hat am letzten Spieltag der japanischen J.League seinen 17. Saisontreffer für Nagoya Grampus erzielt - damit ist Kennedy Torschützenkönig (gemeinsam mit Ryoichi Maeda). Bereits vor einigen Wochen hatte der Stürmer mit Nagoya zudem vorzeitig den ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte feiern können.
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Ein Torspektakel hat der Ex-Duisburger Dorge Kouemaha am Wochenende in Brügge eher passiv erlebt. Von der Bank aus durfte der Kameruner zunächst gemütlich zuschauen, wie seine Vereinskameraden - darunter der frühere Hamburger Vadis Odjidja-Ofoe, der zum zwischenzeitlichen 2:1 traf – gegen Westerlo gleich zweimal einen Rückstand drehten. Nach dem Treffer zum 4:3 eingewechselt, konnte Kouemaha den Spielstand nicht mehr beeinflussen: Wie so oft in dieser Spielzeit blieb der Stürmer des Club Brugge torlos und konnte die guten Leistungen der Vorsaison nicht bestätigen.
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Maike Falkenberg |