Raus aus dem Rampenlicht: Viele altbekannte Gesichter spielen mittlerweile weitgehend unbeobachtet von der deutschen Presse bei Vereinen im Ausland. Heute geht es um den Abschied eines dänischen Stürmers und einen Australier in Fernost.              

picJesper Grønkjær zieht einen Schlussstrich unter eine erfolgreiche Laufbahn.

Jesper Grønkjær beendet nach langjähriger Europareise seine aktive Laufbahn im Profifußball in seiner Heimat beim FC Kopenhagen. Im letzten Saisonspiel der Superliga in Dänemark sorgte der 80malige dänische Nationalspieler mit seinem Tor zum 2:0-Endstand für einen krönenden Abschluss seiner Karriere.

Der FC Kopenhagen stand schon längere Zeit unangefochten als dänischer Meister fest, im Abschlussklassement trennen die Hauptstädter ganze 26 Punkte vom zweiten Platz. Auch in den vergangenen fünf Jahren erlebte Grønkjær eine außerordentlich erfolgreiche Zeit, denn er wurde mit seinem Team nun schon zum vierten Mal Meister.

In der Bundesliga trat Grønkjær in Diensten des VfB Stuttgart in Erscheinung. In der Saison 2005/2006 absolvierte er 27 Spiele für die Schwaben. Zuvor spielte der Däne für Ajax Amsterdam, den FC Chelsea, Birmingham City und Atlético Madrid. Mit nun 33 Jahren ist für den Außenstürmer die Zeit gekommen, die Schuhe an den Nagel zu hängen.

Ein weiterer Bundesliga-Legionär erlebte hingegen einen traurigen Sonntag. Der frühere Bielefelder Jonas Kamper erzielte zwar zwei Tore für Randers FC im Abstiegsduell mit Esbjerg fB, doch das Aufeinandertreffen endete 2:2-Unentschieden und beide Mannschaften müssen im nächsten Jahr zweitklassig spielen. Absurderweise hätte sowohl Randers als auch Esbjerg ein Sieg genügt, um das rettende Ufer zu erreichen.

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„Jesus“ trifft bei Schützenfest in der J-League

Joshua Kennedy geht mittlerweile im Land der aufgehenden Sonne auf Torejagd. Der hochgewachsene Australier mit dem markanten Aussehen leitete mit seinem Tor zum 1:0 ein wahrliches Schützenfest seiner Mannschaft Nagoya Grampus gegen Avispa Fukuoka ein. Mit 5:2 schickte Nagoya seinen Gegner auf die Heimreise.

Insgesamt neun Jahre war Kennedy bei fünf verschiedenen Vereinen in Deutschland bis 2009 aktiv, ehe er in die J-League wechselte. Seine erfolgreichste Zeit erlebte der Stürmer bei Dynamo Dresden in der 2. Bundesliga, wo er fast immer zum Einsatz kam und 16mal ins Schwarze traf. In der Folgezeit kam Kennedy beim 1. FC Nürnberg nur sporadisch zu Einsätzen, woraufhin er zum Karlsruher SC wechselte.

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Heimgekehrte US-Boys erzielen wichtige Tore

In der Bundesliga erwab er sich Spielpraxis auf hohem Niveau, nun ist Conor Casey wieder in der MLS unterwegs. Für seine Colorado Rapids erzielte der US-Amerikaner ein frühes Führungstor beim 1:1 gegen Sporting Kansas City. Nach seinen Einsätzen bei den olympischen Spielen 2000 in Sydney wechselte der amerikanische Stürmer zur Zweitvertretung von Borussia Dortmund. Im Anschluss stürmte Casey für Hannover 96 und den Karlsruher SC. Für den KSC gelang ihm ein entscheidender Siegtreffer gegen Alemannia Aachen, dem direkten Konkurrenten im Kampf um die Aufstiegsplätze seines künftigen Arbeitgebers Mainz 05.

Der frühere Bundesliga-Legionär Landon Donovan traf für LA Galaxy vom Elfmeterpunkt zum letzten Endes siegbringenden 1:0 im Duell mit Houston Dynamo. Der Regisseur des US-Nationalteams konnte sich bei seinem Gastspiel bei Bayer Leverkusen nie in die Startelf spielen, brillierte jedoch stets in seiner Heimat mit klasse Leistungen. Im Januar 2009 agierte Donovan auf Leihbasis für Bayern München, konnte sich dort aber nicht für ein weitergehendes Engagement empfehlen.

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Zwei Štajner-Tore reichen nicht zum Sieg

Mit Jiří Štajner tritt ein früherer Angreifer von Hannover 96 nun für Slovan Liberec gegen den Ball und lässt seine Karriere ausklingen. Und das tut er äußerst erfolgreich, denn Štajner traf beim 3:3-Unentschieden gegen České Budějovice am letzten Spieltag in der Gambrinus Liga gleich doppelt.

Acht Jahre kickte der Tscheche bei Hannover und bleibt bei der dortigen Fangemeinde wohl auch unvergessen. In der Saison 2002/2003 sicherte er durch ein spätes Ausgleichstor zum 2:2 gegen Borussia Mönchengladbach am vorletzten Spieltag den Klassenerhalt seines Teams in der ersten Saison nach 13 Jahren Bundesliga-Abstinenz.

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Paul Epping