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Während in vielen Fußballligen rund um den Globus die Winterpause vor der Tür steht und die Halbzeit in der Liga einläutet, ist die Saison in manch anderen Ländern schon beendet. weltfussball nimmt euch mit auf eine Reise durch die verschiedensten Ligen der Welt und verrät euch, wer sich wo zum Meister küren konnte.
Rivaldo während eines Benefizspiels 2008
Usbekistan: Rivaldo lässt Bunyodkor jubeln
Bunyodkor Taschkent sorgte das erste Mal in der Fußballwelt im Juli 2008 für Schlagzeilen, als auf der Homepage des Vereins zu lesen war, dass man Superstar Samuel Eto'o verpflichtet habe. Einige Wochen gab es ein hin und her über den Status des Transfers, aber schließlich wechselte der doch lieber zum AC Milan. Trotzdem verschwand Bunyodkor nicht aus den Schlagzeilen. Denn kurz nach dem geplatzten Eto'o-Transfer nahm mit Zico ein ehemaliger Star auf der Trainerbank platz und auch dessen Landsmann Rivaldo konnte für einen Wechsel vom griechischen Erstligisten AEK Athen nach Usbekistan begeistert werden.
Zico verließ zwar Taschkent nach nur einem Jahr wieder, aber Rivaldo blieb und wurde mit 20 Treffern Torschützenkönig der Liga und hatte damit wesentlichen Anteil am Meistertitel von Bunyodkor Taschkent.
Irland: Bohemians erneut erfolgreich
In Irland sicherte sich wie schon in der vergangenen Saison Bohemian FC den Titel. Mit 11 Meistertiteln gehören die Bohemians nun zu den drei erfolgreichsten Vereinen in Irland. Maßgeblichen Anteil am elften Meistertitel hatte der Cousin von Robbie Keane, Jason Byrne. Der erzielte für The Bohs 21 Tore und wurde damit Vize-Torschützenkönig. In der neuen Saison wollen die Iren auch international durchstarten. Schon in dieser Saison wäre ihnen fast der große Wurf gelungen, als sie in der 2. Runde der CL-Qualifikation nur hauchdünn an RB Salzburg scheiterten (1:1, 0:1).
Belarus: BATE Borisov weiter erfolgreich
Auch in Weißrussland steht zum Saisonende ein alter Bekannter ganz oben. BATE Borisov darf zum vierten Mal in Folge mit der Meisterschaftstrophäe jubeln. Aber nicht nur in der Liga ist Borisov erfolgreich, auch auf internationalem Parkett verkauft sich BATE ganz ordentlich. Nachdem sie es in der letzten Saison in die Gruppenphase der Champions League geschafft hatten, sammeln sie in dieser Saison in der Gruppenphase der Europa League Punkte.
Lettland: Abramczik holt mit Liepajas ersten Titel
Der ehemalige Nationalspieler Rüdiger Abramczik hat in Lettland seinen ersten Titel als Trainer geholt. Mit Liepajas Metalurgs sicherte sich Abramczik die Meisterschaft vor FK Ventspils, die in den letzten drei Jahren ganz vorne landeten. Mit diesem Sieg ist es Liepajas bereits das zweite Mal gelungen, die Phalanx von Skonto Riga und FK Ventspils zu durchbrechen. Bereits 2005 konnte die Meisterserie von Skonto Riga (14x) beendet werdet.
Helsinki wieder da, Langeweile in Armenien
Nach sechs Jahren Abstinenz konnte in Finnland wieder HJK Helsinki die Meisterschaft feiern. Der 22-fache finnische Meister ist immer noch die einzige Mannschaft des Landes, die in der Champions League vertreten war (1998/99). Dieses Kunststück soll nun in der nächsten Saison erneut geschafft werden.
Nichts Neues gibt es aus Armenien zu berichten. In den letzten acht Jahren durften immer die Spieler des FC Pyunik die Meisterschaftstrophäe in Händen halten und auch in diesem Jahr war kein Kraut gegen Pyunik gewachsen. Mit souveränen acht Punkten Vorsprung wurde die neunte Meisterschaft in Folge vor dem FC Mika eingetütet. Was in der heimischen Liga schon klappt, soll nun auch auf internationalem Terrain gelingen. Denn noch nie gelang es Pyunik, die Qualifikationsphase zu einem europäischem Wettbewerb zu überstehen.
Tallin, Aktobe und Ekranas bauen Serie aus
In Estland, Litauen und Weißrussland führte kein Weg an den dominierenden Mannschaften der letzten Jahre vorbei. Während in Estland sich Levadia Tallin den vierten Titel in Folge und den siebten insgesamt sicherte, durfte in Kasachstan FK Aktobe die dritte Meisterschaft in Folge feiern. Und auch in Litauen ist mit FK Ekranans der alte wieder der neue Meister.
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Jens Fennel
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