Das hat es in der Geschichte des französischen Cups noch nie gegeben: In der ersten Runde gab es am Wochenende ein Favoritensterben. Von den 20 Oberhaus-Vereinen blieb nicht weniger als die Hälfte auf der Strecke. Die Liste der prominenten "Opfer" führte Meister Olympique Marseille an.

Die in der Ligue 1 fünftplatzierten Südfranzosen mussten sich auswärts dem Zweitliga-Spitzenreiter Évian Thonon Gaillard klar 1:3 geschlagen geben. Alle vier Tore der Partie erzielten Évian-Spieler, wobei Verteidiger Cedric Cambon ins eigene Netz traf.

"Ich bin auf meine Spieler stolz, das war für sie ein großer Abend", freute sich Evian-Trainer Bernard Casoni, der früher für OM gespielt und 1993 die Champions League gewonnen hatte. Tabellenführer OSC Lille (auswärts 3:1 gegen US Forbach) kam ebenso weiter wie Cupholder Paris St. Germain (daheim 5:1 gegen RC Lens).

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apa