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Raus aus dem Rampenlicht: Viele altbekannte Gesichter verdienen ihre Brötchen unbeobachtet von der Presse bei kleineren Vereinen. Heute geht es u.a. um zwei Ex-Bundesligaspieler, die in Mexiko treffen, und um das Auf und Ab des Martín Demichelis.
Aníbal Matellán - hier noch im Dress des FC Schalke 04 - spielt inzwischen in Mexiko
Bekannte Gesichter gehörten am vergangenen Spieltag der mexikanischen Primera División zu den Torschützen. Darunter Aníbal Matellán, der in seiner Schalker Zeit zwischen 2001 und 2004 eher durch Rote Karten als durch Tore auffiel. Lediglich ein Bundesligatreffer gelang dem Verteidiger in 42 Bundesligaspielen - im Aufeinandertreffen seines jetzigen Vereins Club San Luis mit Deportivo Guadalajara sicherte er mit seinem Treffer in der 76. Minute das 1:1-Unentschieden. Mit diesem Remis hält San Luis nach drei Spieltagen Kontakt zur Tabellenspitze, die auch der FC Puebla wieder in Reichweite hat. Der ehemalige Mainzer Stürmer Félix Borja sicherte mit seinem 2:0 in der Schlussminute den ersten Saisonsieg seines Teams ab. Mit vier Punkten hat sich Puebla auf einen Mittelfeldplatz geschoben.
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Rot im Drama von Valencia
Für Martín Demichelis geht es in seiner neuen spanischen Heimat auf und ab. Nachdem der ehemalige Bayern-Innenverteidiger gleich in seinem ersten Pflichtspiel für Málaga CF traf, spielte er im hochdramatischen Duell mit Valencia CF eine unrühmliche Hauptrolle. Sein Team lag mit 1:0 in Führung, als der Argentinier in der 15. Minute einen Elfmeter verschuldete und mit Rot den Platz verlassen musste. Den Ausgleich und die Unterzahl verkrafteten die Südspanier gut, bevor beim Stand von 2:2 in der 65. Minute mit Hélder Rosário der zweite Málaga-Akteur vom Platz flog. Nur zwei Minuten später konnte Ever Banega Valencia erstmals in Führung schießen, doch trotz einer neun-gegen-elf-Unterzahl gelang Malága zehn Minuten vor dem Abpfiff der Ausgleich. Ein Happy End gab es für Demichelis und seine Mannen jedoch nicht. In der Schlussminute erzielte Aduriz den Siegtreffer für die gastgebenden Valencianos.
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Hoilett bricht den Torbann
Während der ehemalige Leverkusener Dimitar Berbatov bei Manchester United die Saison seines Lebens spielt – gegen Birmingham City gelangen dem Bulgaren seine Treffer 15 bis 17 – überzeugt auch ein Ex-Leihspieler des FC St. Pauli auf der Insel. Der 20-jährige David Hoilett, der in der Zweitligasaison 2008/2009 26 mal für den Kiezklub auflief, hat sich in den letzten eineinhalb Jahren zum Stammspieler bei den Blackburn Rovers entwickelt. Nur mit dem Tore schießen wollte es nicht so recht klappen – bis zum Sonntag. Da erzielte der kanadische Rechtsaußen im 37. Premier-League-Einsatz sein Premierentor. Die Rovers schlugen dank Hoilett West Bromwich Albion mit 2:0.
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Einstand nach Maß für Pfertzel
Beim VfL Bochum hatten sie nach dreieinhalb Jahren zuletzt keine Verwendung mehr für Marc Pfertzel. Deshalb zog es den 30-jährigen Franzosen im Winter in die erste griechische Liga. Beim AO Kavala gelang dem rechten Verteidiger nach der Auftaktniederlage gegen das übermächtige Panathinaikos ein Heimdebüt nach Maß. 3:0 hieß es am Ende gegen Iraklis Saloniki, den Schlusspunkt setzte der Neuzugang höchstselbst.
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Ralf Amshove |